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So 06.03.11
09.30 Uhr
Kappessonntagsmatinee und BKG-Empfang
Kostümierung erwünscht
Sa 26.02.11
19.11 Uhr
83. "Nüsser Ovend" der BKG Heimatfreunde
Eintrittskarten sind ab 30.11.2010 in den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.
Sa 08.01.11
13.00 Uhr
Krippenfahrt nach Köln
Im Anschluss an die Krippenfahrt Einkehr in einer gediegenen Kölner Gaststätte.
Rückkehr gegen 20:00 Uhr. Preis für Fahrt und Führung 16 Leitung: Doris Kies. Anmeldungen nur über Frau Kies, Tel. 273316
Verleihung des Rekeliserordens durch die BKG Heimatfreunde
Begrenzte Teilnehmerzahl gesonderte Einladung durch die Brauchtumsgruppe (BKG)
Genauer Termin wird noch festgelegt!
So 05.12.10
16.00 Uhr
Lichterfahrt nach Köln
-
Im Anschluss an die Lichterfahrt Einkehr in einer gediegenen Kölner Gaststätte.
Rückkehr gegen 22:00 Uhr Preis für Fahrt und Führung 16 Leitung: Doris Kies Anmeldungen nur über Frau Kies, Tel. 273316
Bläserkonzert in der Quirinus Basilika
Genauer Termin wird noch festgelegt!
Sa 27.11.10
19.30 Uhr
Abend im Advent
Einladung erfolgt gesondert.
Begrenztes Platzangebot!
Gang über den Neusser Friedhof
Thema: Wir besuchen Grabstellen Neusser Persönlichkeiten und aus dem Schützenwesen.
Leitung: Herr Martin Flecken
Genauer Termin wird noch festgelegt!
Di 26.10.10
19.30 Uhr
Historischer Abend
"Auswanderer aus dem Kreis Neuss und ihre Spuren weltweit"
Leitung: Dr. Helmut Gilliam
Einladung erfolgt gesondert.
Di 05.10.10
18.00 Uhr
"Mer kalle Platt" mit den Heimatfreunden
Leitung: Prof. Dr. Wilhelm Schepping
Mi 29.09.10
14.00 Uhr
Besichtigung 3M Deutschland
Die Heimatfreunde haben die Gelegenheit, dieses Unternehmen mit seiner Produktvielfalt vor Ort näher kennen zu lernen.
Anmeldung: Gewürzmühle Engels, Tel. 222137
Begrenzte Teilnehmerzahl
Do 16.09.10
16.00 Uhr
"Neuss an den Flüssen"
Der Weg führt von der Hessentorbrücke entlang dem Kehlturm, vorbei an der offenen Erft und am Tranktor-Parkhaus bis zum Wasserfall. Weiter geht es zum Epanchoir, durch den Rosengarten mit Citadellgraben zum Wasserturm.
Dauer ca. 2,5 Stunden. Ausklang im Früh.
Leitung: Dipl.-Ing. Otto Saarbourg
Sa 11.09.10
10.00 Uhr
Besuch des WDR-Landesstudios
Leitung: Klaus Olszewski und Klaus Karl Kaster Kostenbeitrag: 5,- Anmeldung: Gewürzmühle Engels, Tel. 222137
Di 24.08.10
18.30 Uhr
Seminar "Schützenfest für Anfänger"
Leitung: Herbert Breidenbach
Einlasskarten gibt es ab 1. 8. in der Einhorn Apotheke, Büchel
Begrenzte Teilnehmerzahl
So 22.08.10
11.00 Uhr
Kunst in Neuss
- Vom Paradies bis zur Apokalypse
Wir besuchen die im Neusser Norden befindliche Kirche Heilig Geist und erhalten bei einer Führung einen detaillierten Überblick über das von Prof. Georg Ettl geschaffene Gesamtkunstwerk. Anmeldung: Karl Werner, Tel. 55598
Mi 04.08.10
17.00 Uhr
Besuch des Rheinischen Schützenmuseums
mit Führung
Leitung: Frau Dr. Spies
29.07.2010 Die WZ berichtet über die Aktion "Neusser Räume" Die Heimatfreunde richteten ein historisches Klassenzimmer ein
29.07.2010 Die NGZ berichtet über die Aktion "Neusser Räume" Die Heimatfreunde richteten ein historisches Klassenzimmer ein
Presseinfo: Einladung Ab in die Mitte Lesungen und Musik im Container auf dem Münsterplatz
Wir fahren mit dem Bus 869 bis Gut Hombroich und wandern von dort mit historischen Erläuterungen der Erft entlang nach Selikum. Besuch im Cafè Zimmermann. Rückfahrt um 17:47 mit dem Bus 854. Die Fahrkarte löst jeder Teilnehmer selbst.
Leitung: Dipl.-Ing. Otto Saarbourg
19.07.2010 Persönlicher Bericht der NGZ
Do 08.07.10
18.00 Uhr
"Mer kalle Platt" mit den Heimatfreunden
Leitung: Prof. Dr. Wilhelm Schepping
Hafenrundfahrt im Juni 2010 Bericht der Düsseldorfer Jonges
Fr 25.06.10
14.00 Uhr
Referat zu den Anfängen der Neusser Stadtgeschichte
Kassenhalle der Hauptstelle der Sparkasse Neuss, Oberstr. 110-124:
Erläuterung der dort ausgestellten Rekonstruktion des Römerlagers Castrum Novaesium von Heinz Birkenheuer
Di 22.06.10
15.00 Uhr
Hafenrundfahrt Neuss-Düsseldorfer Häfen
Schiffsrundfahrt Leitung: Herr Dipl. Verw.-W. Reiner Schäfer Kostenbeitrag: 9,80 , für Mitglieder 6,50 Anmeldung: Gewürzmühle Engels, Tel. 222137
Di 22.06.10
14.00 Uhr
Referat zu den Anfängen der Neusser Stadtgeschichte
Kassenhalle der Hauptstelle der Sparkasse Neuss, Oberstr. 110-124:
Erläuterung der dort ausgestellten Rekonstruktion des Römerlagers Castrum Novaesium von Heinz Birkenheuer
29.05.2010 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung über die Aufstellung der Stelen zur Erinnerung an die Römerbrücke über die Erft
28.05.2010 Enthüllung der Stelen an der Erft Foto-Collage - anklicken zum Vergrößern.
Fotos: Herbert Gondorf / Collage: Jörg Helpenstein
28.05.2010 Bericht der Westdeutschen Zeitung Bericht der Westdeutschen Zeitung über die Aufstellung der Stelen zur Erinnerung an die Römerbrücke über die Erft
Fr 28.05.10
16.00 Uhr
Feierliche Aufstellung der zwei Stelen zur Erinnerung an die Römische Steinbrücke über die Erft gemeinsam mit den Freunden der Heimat Grimlinghausen
26.05.2010 Bericht in der Neuß Grevenbroicher Zeitung Christoph Napp-Saarbourg neuer zweiter Vorsitzender
25.05.2010 Presseinfo zur kommenden Hafenrundfahrt
25.05.2010 Bericht in der Neuß Grevenbroicher Zeitung Hermann-von-Hessen-Preis an Prof. Dieter Patt
24.05.2010 Bericht in der Westdeutschen Zeitung Hermann-von-Hessen-Preis an Prof. Dieter Patt
22.05.2010 Laudatio auf Prof. Dieter Patt anlässlich der Verleihung des Hermann von Hessen-Preises
22.05.2010 Verleihung des Hermann-von-Hessen-Preises
Fotos: Jörg Helpenstein
Mi 19.05.10
19.00 Uhr
Jahreshauptversammlung
Es erfolgt eine gesonderte Einladung.
17.05.2010 Radtour nach Rubbelrath Bericht über die Radtour nach Rubbelrath
Sa 15.05.10
07.30 Uhr
Fahrt zur niederländischen Hansestadt Zwolle
Neben der Stadtführung mit Schwerpunkt Hanse im Mittelalter und Grachtenrundfahrt ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der Gesamtpreis je Teilnehmer beträgt 55,00, darin sind enthalten:
Hin- und Rückfahrt in modernem Reisebus Stadtführung in Zwolle Grachtenrundfahrt 4-gängiges Hanse-Menü mit Getränken
Der Komplettpreis ist bei Anmeldung in der Gewürzmühle Engels, Hymgasse, Tel. 222137 zu zahlen.
Leitung: Michael Giesen
05.05.2010 Radtour der Heimatfreunde Erinnerungsfoto vom Start der Radtour
Foto: Jörg Helpenstein
Mi 05.05.10
09.00 Uhr
Radtour nach Korschenbroich-Rubbelrath
Die Tour führt uns über Büttgen und Liedberg nach Korschenbroich-Rubbelrath. Ziel ist dort der größte Ziegenbauernhof am Niederrhein mit angeschlossener Ziegenkäserei. Auf dem Hof wird richtig gemeckert, denn rund 40 Milchziegen und genauso viele Jungtiere warten auf unseren Besuch. Nach einer Führung durch den Hof erwartet uns dort ein rustikales Frühstück mit zahlreichen Köstlichkeiten aus eigener Produktion. Der Rückweg geht am Schloss Dyck vorbei zum Nikolauskloster, wo wir im Klostergarten noch eine kleine Kaffeepause einlegen werden. Die Fahrtstrecke beträgt rund 50 km und dürfte gegen 17.00 Uhr beendet sein.
Für die Führung und das Frühstück mit Getränken wird ein Kostenbeitrag von 10,00 erhoben. Anmeldung: Hermann Müller, Tel. 464740
28.04.2010 Bericht des Stadt-Kuriers Bericht zur Erfüllung des Gelübdes
So 25.04.10
10.00 Uhr
Erfüllung des "Neusser Gelübdes"
Mi 21.04.10
19.30 Uhr
Vortrag und Besichtigung der Rekonstruktion des Castrum Novaesium - Neuss zur Römerzeit
Vortrag: Heinz Birgenheuer
Anmeldung: Gewürzmühle Engels, Tel. 222137
Sa 10.04.10
10.00 Uhr
Besuch des WDR-Landesstudios
Leitung: Klaus Olszewski und Klaus Karl Kaster Kostenbeitrag: 5,- Anmeldung: Gewürzmühle Engels, Tel. 222137
10.04.2010 Blühende Landschaften in Neuss Impressionen vom Rundgang durch das blühende Neuss
Fotos: Jörg Helpenstein
Fr 09.04.10
16.00 Uhr
Foto-Frühlingsspaziergang durch das blühende Neuss
Leitung: Jörg Helpenstein
03.04.2010 Bericht des Stadt-Kurier Bericht des Stadt-Kuriers über das neue Geschichtsbuch der Heimatfreunde für Schulen
30.03.2010 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung über die angekündigte Aufstellung der Stelen zur Erinnerung an die Römerbrücke über die Erft
30.03.2010 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung über das neue Geschichtsbuch der Heimatfreunde für Schulen
25.03.2010 Bericht der Westdeutschen Zeitung Bericht der Westdeutschen Zeitung über die angekündigte Aufstellung der Stelen zur Erinnerung an die Römerbrücke über die Erft
05.03.2010 Bericht der Westdeutschen Zeitung Bericht der Westdeutschen Zeitung über das neue Geschichtsbuch der Heimatfreunde für Schulen
Do 04.03.10
16.00 Uhr
Neuss - Ein historischer Stadtführer
Autor: Christian Frommert
Vorstellung des Buches für Neusser Schulen und Ausgabe der Bücher für den Unterricht
Di 02.03.10
18.00 Uhr
"Mer kalle Platt" mit den Heimatfreunden
Leitung: Prof. Dr. Wilhelm Schepping
Neusser Leben einst und jetzt: Neusser Gaststätten und Kneipen, ihr Personal und ihre Spezialitäten, Teil 3 Redewendungen rund ums Trinken end Vokabeln zu Trinkgefäßen. Mit eigenen, freien Beiträgen der Teilnehmer.
Di 23.02.10
19.30 Uhr
Dienstag - Die wirtschaftliche Bedeutung von Neuss für den Niederrhein im Spätmittelalter - Vortrag von Clemens Bockmann
Sa 06.02.10
19.11 Uhr
82. "Nüsser Ovend" der BKG Heimatfreunde
Eintrittskarten: Blumen Bunse, Gert Harbaum, Gewürzmühle Engels u. a.
Archiv Radiosendungen der Heimatfreunde Neuss e.V.
04.01.2010 Von Stuss, Stüles on Stenz | Hörprobe:August 2009 Von Hammpotz, Hanak on Himjass
22.09.2008 Von fäje, fäme, Flabes on ferke
19.03.2008 Wie die Römer nach Neuss kamen 04.09.2007 Von Papp, Päd on Punjel
01.04.2007 Wie es vor Neuss entsetzlich stank
15.03.2007 Von Taat, Tommelöt on Tömp 12.11.2006 Von Aap, Äpke und Aapejäckske"
03.09.2006 Von Drusus on Drütsche
19.03.2006 Die Belagerung der Stadt Neuss im 15. Jahrhundert und ihre Darstellung im Schlachtengemälde im alten Ratssaal
05.03.2006 Von Maat över mang, von Möff on Mutze 04.12.2005 Dat Valutapöppke
24.07.2005 Von pafdech, schnafdech, puffpaf
03.04.2005 Johanna Etienne eine Ordensfrau und große Neusserin | Hörprobe:
20.02.2005 Von Raasch över Rabau bes Rüscheberg 19.12.2004 Von Laach över Labbes bes Lulatsch
19.09. 2004 Von Ba bes Bütze
29.2.2004 Das Ende des Bombenkrieges, aber noch kein Friede in Neuss" | Hörprobe: 28.12.2003 Herrmann von Hessen, Landgraf, Verteidiger von Neuss | Hörprobe:
19.10.2003 Vom Herrjöttche, vom leeve Jott und vom kalde Jutsch"
22.12.2001 Von Aap bes Zubbel | Hörprobe: 04.06.2001 Vom Klomp zum fussije Spitzbov November 2000 Neuss und der Neusser Frieden 28.04.2000 Der Heilige Quirinus unser Stadtpatron und das Wahrzeichen von Neuss | Hörprobe:
01.02.2000 Luftwaffenhelfer im Raume Neuss 1944 | Hörprobe: 15.10.1998 Der Heilige Quirinus unser Stadtpatron und das Wahrzeichen von Neuss | Hörprobe: 08.10.1997 Karl Kreiner Heimatfreund und Heimatdichter
21.01.2010 Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung über den Fund des historischen Münznachgusses in einer Plastiktüte
20.01.2010 Römische Funde sichtbar machen Pressenotiz der Heimatfreunde
20.01.2010 Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung über die Stellungnahme der Heimatfreunde
Fr 15.01.10
19.00 Uhr
Verleihung des Rekeliserordens durch die BKG Heimatfreunde
- VERANSTALTUNG IST AUSGEBUCHT
Begrenzte Teilnehmerzahl gesonderte Einladung durch die Brauchtumsgruppe (BKG)
Sa 09.01.10
13.00 Uhr
Krippenfahrt nach Köln
Im Anschluss an die Krippenfahrt Einkehr in der Malzmühle. Rückkehr gegen 20:00 Uhr. Preis für Fahrt und Führung 15 Anmeldungen und Bezahlung nur bei Frau Doris Kies, Erftstr. 74 a, 41460 Neuss, Tel. 273316.
09.01.2010 Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung über das neue Buch
Mo 04.01.10
21.00 Uhr
Radiosendung der Heimatfreunde "Von Stuss, Stüles on Stänz"
Eine Sendung der Heimatfreunde Neuss in der heimatlichen Sprache und zu Geschichte und Gegenwart von Neuss.
30.12.2009 Bericht des Stadt-Kuriers über unsere Aktivitäten in 2009
19.12.2009 Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung über die verschwundenen Münzen
18.12.2009 Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung über unsere aktuelle Ausgabe von "Novum"
18.12.2009 Postkartenmotive in der Neusser Innenstadt Bericht über den Fotorundgang
12.12.2009 Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung Bericht der Neuß Grevenbroicher Zeitung über unser Adventskonzert
05.12.2009 Bericht des Stadt-Kuriers Bericht des Stadt-Kuriers über unseren Abend im Advent
02.12.2009 Bericht des Stadt-Kuriers Vorbericht des Stadt-Kuriers über das Konzert des "Rose Ensemble" das wir zusammen mit dem Förderkreis der Kirchenmusik für unser adventliches Konzert im Quirinusmünster gewinnen konnten
26.11.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Rundgang über den Neusser Hauptfriedhof
03.11.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Historischer Abend
17.10.2009 Neues Gold für alten Stein Bericht über die Restaurierung des Gedenksteins der letzten Stiftsdechantin des Damenstifts von St. Quirin
17.10.2009 Bericht des Stadt-Kuriers Vorbericht des Stadt-Kuriers über die Aufstellung der Stelen, die wir zusammen mit den "Freunden der Heimat" am Ort der historischen Erftbrücke bei Grimlinghausen aufstellen werden
13.10.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Mer kalle Platt
26.08.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Schützenfest für Anfänger
24.08.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Münzplaketten neu gegossen
05.08.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Wo sich Napoleon verewigen ließ
05.08.2009 Bericht in der Westdeutschen Zeitung Technik und Eroberung
Erfolgreiche Münzplaketten in Bronze neu gegossen
Die Heimatfreunde Neuss haben die bisher schon sehr erfolgreichen Münzplaketten neu aufgelegt. Der Künstler Heinrich Hüsch hat die beiden Motivplaketten Quirinus und Stadtwappen gestaltet. Sie sind eine Nachbildung einer historischen Neusser Münze , des Halben Talers aus dem Jahre 1577. Zu dieser Zeit besaß Neuss als eine von wenigen deutschen Städten das Münzrecht und das Geld wurde in Neuss geprägt.
Auf dem Quirinismotiv ist ein geharnischtes Standbild des hl. Quirinus abgebildet. In der rechten Hand hält er eine Fahne mit sehr langem Wimpel, auf welchem neun Kugeln ein Oval bilden. Schrift: QUIRINUS · PATRONUS · NOSTE · 1577
Das Wappenmotiv zeigt das Neusser Stadtwappen: unter großer Krone ein geschweifter Schild, gespalten, mit zweiköpfigem Adeler und Kreuz. Schrift: MONE · NOVA CIVITATIS · NUSSIENSIS
Die Vorlagen wurden neu modelliert, in Bronze gegossen und von Hand patiniert. Die beiden Plaketten haben einen Durchmesser von ca. 10 cm und wiegen jeweils stolze 500 Gramm. Sie eignen sich sowohl für die Wandaufhängung als auch zur Tischdekoration oder als Briefbeschwerer. Die Motive können einzeln oder auch zusammen genutzt werden. Gerade im Quirinusjahr wird das Motiv der Quirinusfigur sehr gefragt sein.
Bronzegußtaler handpatiniert und mit Anlaufschutz versehen Durchmesser: ca. 10 cm Dicke: ca. 8 mm dick Gewicht: ca. 500 gr
22.06.2009 Bericht des TOP MAGAZIN NEUSS Bericht über die Vorstellung unseres neuen Stadtführers
20.06.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bei uns in Neuss
11.06.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Nordstadtecho
08.06.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Um Neuss verdient gemacht
06.06.2009 Bericht in der Neuß Grevenbroicher Zeitung über unsere Initiative zur Aufrichtung des Ankers
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28.05.2009 Bericht im Lokalanzeiger über unsere Radtour nach Zons
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26.05.2009 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht über die Vorstellung unseres neuen Buches "op de Food"
25.05.2009 Bericht der Westdeutschen Zeitung Bericht über die Vorstellung unseres neuen Geschichtsbandes
Lieferbare Bücher
15.05.2009 Bericht des Stadt-Kurier Bericht über die Vorstellung unseres neuen Stadtführers
15.05.2009 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht über die Vorstellung unseres neuen Stadtführers
14.05.2009 Bericht der Westdeutschen Zeitung Bericht über die Vorstellung unseres neuen Stadtführers
Radtour Zons Die Heimatfreunde vor dem Start der Radtour nach Zons
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Foto: Jörg Helpenstein
12.05.2009 Radtour durch Zons Bericht über die Radtour nach und durch Zons
09.05.2009 Auf den Spuren der Hanse Bericht über die Fahrt zur Hansestadt Kalkar
Neusser Zeitzeugengespräche Luftwaffenhelfer aus Neuss 1943-45
Ganz neu!
In den letzten Kriegsjahren taten Schüler an höheren Schulen im Alter von 16 und 17 Jahren Dienst als Luftwaffenhelfer und Marinehelfer. In sieben Gesprächen hat Dr. Heinz Günther Hüsch ehemalige Luftwaffenhelfer aus Neuss über ihre Erinnerungen, ihren Dienst und ihre Einstellung zu diesem Dienst, ihre damaligen Überzeugungen und wie sie das Ende des Krieges und die ihnen erst dann bekannt gewordenen Verbrechen empfunden haben, befragt. Es ist ein eindrucksvolles Zeitdokument entstanden, das über Jungen und ihr Schicksal aus Neuss in den Jahren 1943 bis 1945 Aufschluss gibt.
ISBN 978-3-934794-22-1
02.05.2009 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht zur Erfüllung des Gelübdes
Heinz-Dieter Nehr op de Food Geschichten aus dem Schützenleben
Ganz neu!
In diesem Buch beschreibt Heinz-Dieter Nehr auf liebevolle Weise ein Schützenfestjahr auf der Neusser Furth. In den in Neusser Mundart verfassten Geschichten erkennen die Eingeweihten das Königsjahr von Rolf Robertz. Aber die Erzählungen stehen für jedes Jahr mit Freud op Pengste, mit der Freude am und auf dem Further Schützenfest, das jedes Jahr zu Pfingsten stattfindet. Mit Zeichnungen von Winfried Küfen.
ISBN 978-3-934794-17-7
22.04.2009 Bericht des Stadt-Kuriers Vorbericht zur Erfüllung des Gelübdes
21.04.2009 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Vorbericht zur Erfüllung des Gelübdes
Christian Frommert Neuss Ein historischer Stadtfürer
Ganz neu!
Das in mehr als zweijähriger Arbeit entstandene und doch handliche Buch beschreibt von der Römerzeit bis zur Gegenwart die Geschichte und Entwicklung, die Tradition und Zukunft in und mit Neuss. Der Autor Dr. Christian Frommert macht Geschichte und Geschichten hinter noch heute sichbaren Spuren der Neusser Vergangenheit verständlich. Unter der redaktionellen Leitung von Dr. Jens Metzdorf, dem Leiter des Neusser Stadtarchivs, entstand ein neues Nachschlagewerk zur Neusser Geschichte. Neben den zahlreihe historischen Dokumenten findet man aber auch die aktuellen Sehenswürdigenkeiten. Wer den historischen Stadtführer vor Ort erfahren möchte, findet im Umschlag einen übersichtlichen Innenstadtplan mit allen beschriebenen Gebäuden und Einrichtungen.
ISBN 978-3-934794-16-0
14.04.2009 Bericht der Westdeutschen Zeitung Bericht über unser neues Quirinusspiel
11.04.2009 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht über unser neues Quirinusspiel
11.04.2009 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Portrait von Klaus Laufenberg - Erfinder des Quirinusspiels
08.04.2009 Bericht im Stadt-Kurier Bericht über unser neues Quirinusspiel
19.03.2009 Bericht der Westdeutschen Zeitung Bericht über unser Jahresprogramm
19.03.2009 Bericht der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht über unser unseren Besuch bei den Stadtwerken Neuss
19.03.2009 Bericht im Lokal-Anzeiger Bericht über unser unseren Besuch bei den Stadtwerken Neuss
11.03.2009: Besuch Stadtwerke Neuss Die Heimatfreunde beim Besuch der Stadtwerke Neuss
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Foto: Stadtwerke Neuss
14.01.2009 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Einsatz für das Areal der Münsterschule
22.12.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bericht über unser Adventskonzert
16.12.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Novum: Neues aus Neuss
15.12.2008 Bericht in der Westdeutschen Zeitung Verleihung der Ehrenmedaillen
15.12.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Um Neuss verdient gemacht
03.12.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Heimatfreunde - Abend im Advent
21.11.2008 Bericht in der Kirchenzeitung Tief im Glauben verwurzelt
20.11.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Bei uns in Neuss - Minkenberg-Tafel
19.11.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Op Platt jesäht
19.11.2008 Bericht im Stadt-Kurier Ehre für Hein Minkenberg
Heinz Gilges Op Platt jesäht
Neu
Aus der Sicht eines kompetenten Neussers: Karneval und Kirmes, Sommer und Winter, St. Martin, Nikolaus und die Quirinusprozession. Heinz Gilges erzählt aus seinem und Ihrem Leben, über Nüss, Jott un de Welt. Und dazu zeigt er eine Reihe seiner Aquarelle über Neuss und Umgebung. Genießen Sie dieses Büchlein, und am Ende werden Sie sagen: Jo, so is et.
ISBN 978-3-934794-16-0
15.11.2008 Ansprache von Anne Holt Gedenken an Hein Minkenberg - Ansprache von Anne Holt
15.11.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Anekdötchen beim Mundartseminar
12.11.2008 Bericht in der NGZ-Online Gedenken an Hein Minkenberg - von Dr. Helmut Gilliam
23.10.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Römer prägen den "Historischen Abend" der Heimatfreunde
20.10.2008 Bericht in der Westdeutschen Zeitung 35 Jahre Einsatz für Neuss: Für Max Tauch steht die Quirinus-Stadt im Mittelpunkt
20.10.2008 Bericht in der Neuß Grevenbroicher Zeitung Großer Mann, große Wirkung
18.10.2008 Laudatio auf Dr. Max Tauch anläßlich der Verleihung des Hermann von Hessen-Preises
Hans Mausberg Durch Neusser Küche und Keller
3. ergänzte Auflage
In seiner bekannt unterhaltsamen Art führt Hans Mausberg durch niederrheinische und Neusser Küche und Keller. Dabei hat er gründlich recherchiert und oft vergessengeglaubte Rezepte ausgegraben, probegekocht und verköstigt. Sie finden nicht nur Rezepte zu Bratäpfeln, Döppekoke, dem Neusser Schützenproviant oder zum Schnibbelskoke. Der Autor führt mit amüsanten Geschichten z.B. über den Heringsverkäufer auf seinem Fahrrad, über die gut katholischen Ausnahmen in der Fastenzeit oder die Hausmittel gegen den Kater am Aschermittwoch durch das Jahr. Abgerundet wird dieses Werk durch zahlreiche, eigens für dieses Buch gezeichnete Karikaturen des Neusser Künstler Wilfried Küfen.
02.10.2008 Bericht in der Neuß Grevenbroicher Zeitung Hermann von Hessen-Preis an Dr. Max Tauch
28.08.2008 Bericht in der Neuß Grevenbroicher Zeitung Mysterium Schützenfest
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15.08.2008 Bericht in der Neuß Grevenbroicher Zeitung Nah bei den Menschen
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24.07.2008 Bericht im Lokal-Anzeiger Stadt Neuss und das Mittelalter
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23.07.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Ausflug der Heimatfreunde zum Kloster Kamp
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23.07.2008 Bericht im Stadt-Kurier Das Mittelalter auf Hochglanz
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22.07.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Geschichtsträchtiger Stadtführer
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24.07.2008 Bericht im Lokal-Anzeiger Stadt Neuss und das Mittelalter
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Lieferbare Geschenke
Quirinusspiel
Quirinusspiel von Klaus Laufenberg
Kartenspiel für 2 bis 4 Spieler von 8 bis 88 Jahre incl. Spielanleitung und Informationen zum heiligen Quirinus und zum Quirinusmünster
09.07.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Interview mit Heinz Gilges
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09.07.2008 Bericht im Stadt Kurier Rekel auf CD
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08.07.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Neue CD der Heimatfreunde mit Heinz Gilges
04.07.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Ausflug der Heimatfreunde zum WDR Düsseldorf
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03.07.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Ausflug der Heimatfreunde zum Kloster Kamp
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02.07.2008 Bericht in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung Verleihung der Schwann-Plakette
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Lieferbare CDs/MCs
CD Heinz Gilges: Homo Nussiensis
Eine Hör-CD mit Texten und Gedichten von Heinz Gilges.
Folgende Titel sind auf der CD zu hören: 1. Rekele, en typisch Nüsser Eijenart, Rede zur Ordensverleihung 2. D´r staatse Jrenadier, Gedicht 3. Fastelovend, Gedicht 4. Lauschepper, Gedicht 5. Das Nasen Ranking, Rede zu einem Schützenjubiläum 6. Et schönste op d´r Welt, Gedicht 7. Möt Fruhsinn em Jemöht, Gedicht 8. Zapfenstreich, Gedicht
Über den Autor und Sprecher: Heinz Gilges. Keine Schublade passt. Architekt und Maler, Flötenspieler und Rennfahrer, Mundart dichter und Schütze. Für seine Vielseitigkeit ist er bekannt und sein Humor gleichermaßen gefürchtet wie geschätzt. Als guter Beobachter schaut er dem Volk liebevoll aufs Maul. Heinz Gilges, 1931 in Neuss in eine große lebendige Familie geboren, treuer Heimatfreund, geehrt für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz und zuletzt mit dem Rekeliserorden 2008.
Pressenotiz vom 18.06.2008 Hafenrundfahrt der Heimatfreunde Neuss
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Vereinsnadel mit Heimatfreunde Logo und Schriftzug. Durchmesser: 2,2 cm. Ausführung Anstecknadel.
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28.05.2008 Bericht im Stadt-Kurier Unterwegs mit den Heimatfreunden Neuss
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Pressenotiz Fahrt der Heimatfreunde Neuss nach Belgien
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15.05.2008 Bericht im Lokal Anzeiger Radtour Sinsteden
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14.05.2008 Bericht im Stadt-Kurier Radtour Sinsteden
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Radtour Sinsteden Die Heimatfreunde vor dem Start der Radtour zum Kreiskulturzentrum in Sinsteden
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Foto: Jörg Helpenstein
Bericht in der Kirchenzeitung vom 02.05.2008 Quirinus-Oktav
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NGZ-Bericht vom 28.04.2008 Quirinus-Oktav
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NGZ-Bericht vom 24.04.2008 Mundartkreis "Mer kalle Nüsser Platt"
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NGZ-Bericht vom 24.04.2008 Jahreshauptversammlung 2008
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23.04.2008 Jahreshauptversammlung Das Protokoll der Versammlung als PDF-Datei
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28.03.2008 NGZ Heimatfreunde stiften der Kirche ein Lavabo
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18.03.2008 NGZ Verleihung der Ehrenmedaille
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Presse-Bericht über die Verleihung der Ehrenmedaille
14.03.2008 NGZ Verleihung der Ehrenmedaille
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Presse-Ankündigung zur öffentlichen Verleihung der Ehrenmedaille
NGZ vom 11.3.2008 Heimatfreunde unterwegs
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Pressenotiz Mundartkreis "Mer kalle Nüsser Platt"
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Bericht des Stadt-Kurier zum Sonntag vom 24.02.2008 Neuss - wie es spricht und klingt - Stadt-Kurier
- "Nüsser Kall" - Maria Meuters dritter großer Wurf
Bericht der NGZ vom 23.02.2008 Neuss - wie es spricht und klingt - NGZ
- "Nüsser Kall" - Maria Meuters dritter großer Wurf
Bericht in der WZ-newsline vom 22.02.2008 Neuss - wie es spricht und klingt - WZ-newsline
- "Nüsser Kall" - Maria Meuters dritter großer Wurf
Maria Meuter Nüsser Kall
- Platt för die Schwaat es Nüsser Aat
Der 3. Band der Reihe.
Maria Meuter setzt ihr Werk fort.
Wieder ist es ein liebenswürdiger Blick auf die vielen kleinen Ereignisse und Gegebenheiten in unserer Stadt: Ein Nachruf auf die Deutsche Mark, Osterhase, Speisekarte, Nordic Walking, Geburtstag, Schützenfest, die Ankunft des Enkels, Silberhochzeit, Schiffstour und ein Rückblick "Früher on hütt" (früher und heute). Es sind köstliche Begebenheiten. Erfreuliche Geschichten aus dem Leben!
Bericht der NGZ vom 20.02.2008 Heimatfreunde diskutieren mit
- Stellungnahme des Vorsitzenden Ernst Freistühler
NEUSS (NGZ) Die Neusser Heimatfreunde sehen mit der angestrebten Planung der Stadt, auf dem ehemaligen Busbahnhof einen Gebäudekomplex für die städtische Volkshochschule, Musikschule, sowie für die Fernuniversität zu errichten, die "herausragende Gelegenheit", so Vorsitzender Ernst Freistühler, eine wesentliche städtebauliche Verbesserung des Stadtkerns zu erreichen. ...
Neusser Liederbuch
Mehr als 100 Lieder sind in diesem Liederbuch in übersichtlichen Themenkreisen gegliedert. 2. überarb. Auflage
Mit dem Neusser Liederbuch, nunmehr in zweiter, überarbeiteter Auflage, möchten die Heimatfreunde den hohen Wert des gemeinsamen Singens unterstützen und hervorheben.
Mehr als 100 Lieder sind in diesem Liederbuch in übersichtlichen Themenkreisen gegliedert. Sie umfassen das Lob unserer Heimatstadt, Schützenweisen und Karnevalsmelodien, Lieder aus den Stadtteilen und den landsmannschaftlichen Gruppen, die in Neuss ihre Heimat gefunden haben, außerdem bekannte geistliche und weltliche deutsche Volkslieder.
Texte und Melodien erleichtern in Noten und Begleitakkorden das Mit-Singen.
Bericht der NGZ vom 11.02.2008 In Neuss war immer was los
- Historischer Abend im Forum der Sparkasse Neuss
NEUSS (emd) Von den ursprünglichen Formen der heutigen Stadt Neuss ist nicht mehr viel zu sehen. Zwei zusammenhängende Siedlungsplätze haben die Römer damals errichtet, um sich nahe des Rheins niederlassen zu können. ...
Bericht der NGZ vom 26.01.2008 Bruderschaften in Neuss
- Vortrag in der Stadtbibliothek
(NGZ) Gab es einen eigenen Neusser Jakobus-Pilgerweg? Diese Frage stellte Karl Remmen bei seinem Vortrag "Die Brunderschaften in Neuss" den rund 50 Zuhörern in der Stadtbibliothek.
Christian Frommert Rundgang durch das mittelalterliche Neuss
2. aktualisierte Auflage 2008
Wir laden Sie ein, sich auf die Spurensuche zu begeben in die Neusser Blütezeit im Mittelalter. Entdecken Sie die Geschichte von Neuss und die Menschen jener Zeit. Vom mittelalterlichen Stadtbild sind noch viele Plätze und Bauwerke in der Innenstadt erhalten. Das Buch schließt eine Lücke in der Literatur über Neuss und ist mit über 60 farbigen Fotos, Illustrationen und zwei Karten zum Ausklappen Rundgangführer wie auch Lesebuch. 15 zusätzliche Kapitel erläutern vom Münzrecht über den Markthandel bis zur Stadtverteidigung das mittelalterliche Leben. Ein Buch, um aufmerksam durch die Straßen unserer Stadt zu gehen, die noch erhaltenen Bauwerke oder zumindest ihre Reste zu würdigen und zugleich mehr von der Geschichte unserer Stadt zu erfahren. Die Gegenüberstellung von Gegenwart und Vergangenheit macht deutlich, auf welchem Fundament unsere Stadt ruht.
Bericht der NGZ vom 20.12.2007 Adventskonzert
(siHo)Es dürfte der Anfang einer neuen Tradition gewesen sein: das erste Adventskonzert der Heimatfreunde in der Münsterkirche. Dicht gedrängt lauschte das Publikum den Melodien, des Blechbläserquintett International Brass im Wechsel mit Münsterkontor Joachim Neugart an der Orgel spielte.
Auf dem Programm standen Kompositionen wie Wachet auf und es ist ein Ros entsprungen sowie deren Bearbeitungen. Die fünf Blechbläser, deren Herkunft aus vier Nationen in den Namen ihres Ensembles eingeflossen ist, spannten den musikalischen Bogen dabei vom 16/17 Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert. Die Idee hatte Dr. Max Tauch, der in einem kurzen Vortrag auf die Geschichte des Münsters und seine Besonderheiten einging. Ernst Freistühler wiederum freute sich als Vorsitzender der Heimatfreunde über die kurzfristige Bereitschaft des neuen Oberpfarrers, Monsignore Guido Assmann, ohne die sonst üblichen Formalitäten den Konzertabend zu ermöglichen. Als Dank wollen die Heimatfreunde ein Lavabo stiften, ein mittelalterliches Bronzegefäß für die Wandnische in der nördlichen Empore.
NGZ-online 12.12.2007 Ehrung: Funkel feiert bei den Heimatfreunden
Neuss Nachdem seine Frankfurter Eintracht dem Trainer Friedhelm Funkel mit dem 2:2 gegen Schalke 04 am Samstag ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk gemacht hatte, setzte die Vereinigung der Neusser Heimatfreunde eins drauf:
Am Montag, dem eigentlichen Geburtstag des 320-fachen Bundesligaspielers und heutigen Trainers, verlieh die Gemeinschaft dem gebürtigen Neusser ihre Ehrenmedaille.
Weil, wie der Heimatfreunde-Vorsitzende Ernst Freistühler betonte, Friedhelm Funkel ein Sohn unserer Stadt ist, der es im Sport bis ganz an die Spitze geschafft hat. Ein leuchtendes Vorbild. Und ein Werbeträger für Neuss, wohin Funkel - Geburtstag her oder hin - gerne gereist kam. Er empfinde diese Auszeichnung als Ehre, sagte er. Außer Funkel wurden auch Ingrid Schäfer, die Geschäftsführerin der Nordstadtinitiative, und Alfons Buschhüter als Präsident des Karnevalsausschusses geehrt. Letzterer gab den Ort der Ehrung vor, die ausnahmsweise nicht im Haus Rottels an der Oberstraße, sondern in der Alten Wäscherei auf dem Gelände des St.-Alexius-Krankenhauses vorgenommen wurde. Grund: Dort tagte anschließend der Elferrat der Brauchtums- und Karnevalsgruppe (BKG) der Heimatfreunde, dem Buschhüter angehört, um den Nüsser Ovend vorzubereiten.
Die Ehrung am Montag war eine nachgeholte, denn Funkel wie auch Schäfer mussten Ende April absagen, als diese Auszeichnung schon an Karin Kilb, Christa Welter, Theo Boydes, Horst Bischoff und Lothar Bäsken vergeben wurde. Buschhüter hatte gar schon zwei Mal absagen müssen, denn er gehörte schon 2006 zu dem Kreis derer, die sich nach Überzeugung der Heimatfreunde in besonderer Weise um Stadt und Landschaft Neuss verdient gemacht haben. Die Laudatio auf die drei Geehrten hielt Ernst Freistühler, die Auszeichnung, zu der auch eine Ehrennadel und eine Urkunde gehören, händigten Klaus Karl Kaster und Karl Werner vom Vorstand aus.
Friedhelm Funkel erhält die Ehrenmedaille, weil er sich in besonderer Weise um den deutschen Sport und um Neuss verdient gemacht hat. Funkel, so Freistühler, ist kein Modetrainer, der erst hochgejubelt wird um alsbald wieder von der Bildfläche zu verschwinden. Funkel stehe für Tugenden wie Fleiß, Fairness, Bescheidenheit, Ehrlichkeit.
An Ingrid Schäfer lobte Freistühler ihre zupackende Einsatzbereitschaft. Neben ihrer Arbeit im Neus-ser Stadtrat, so der Vorsitzende, setzt sie sich in vielerlei Weise für die Pflege von Mundart und Brauchtum ein. So gehört sie zu den Förderern des Karnevals der Christ-König-Gemeinde oder den Mitgestaltern des Nikolausmarktes. Schäfer tue sich nicht durch Sonntagsreden hervor, sondern lasse ihren Worten stets Taten folgen.
Alfons Buschhüter punktete in den Augen der Heimatfreunde als unermüdlicher Werber für den Neusser Karneval - in der Stadt- und Prinzengarde, bei der BKG oder eben jetzt als Präsident des Karnevalsausschusses. Sein besonderes Anliegen sei es immer gewesen, auch den Nachwuchs aktiv in das Karnevalsgeschehen einzubinden. Konstante Einsatzbereitschaft sei eine Tugend des KA-Präsidenten, der diese Wertung mit dem Hinweis bestätigte, 2008 für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen.
NGZ 03.12.2007 Den richtigen Ton getroffen
Haben Sie noch Karten für den Abend im Advent? Diese Frage wurde den Vorstandsmitgliedern der Heimatfreunde in den vergangenen Wochen besonders häufig gestellt.
Für viele Neusser ist die Veranstaltung der Heimatfreunde inzwischen nicht mehr aus der Vorweihnachtszeit wegzudenken, entsprechend groß war der Ansturm auf die Eintrittskarten. Wer noch eine Karte für die traditionelle Veranstaltung im Forum der Sparkasse Neuss, ergatterte, konnte sich glücklich schätzen.
Während im Hintergrund noch die letzten Vorbereitungen im festlich geschmückten Forum stattfanden, konnten Vorstandsmitglied Anne Holt und ihre Mitstreiter schon die ersten Gäste begrüßen. Pünktlich um 19 Uhr eröffnete der Vorsitzende der Heimatfreunde, Ernst Freistühler, vor rund 300 Gästen den Abend. Die Adventszeit ist eine Zeit des fröhlichen Erwartens, sagte er. Sie erinnere die Menschen daran sich in Geduld zu üben und das Gefühl der Vorfreude zu schätzen. Der Abend imAdvent trägt durchaus dazu bei das Warten auf Weihnachten zu versüßen. Das kurzweilige Programm mit vielen Highlights bot musikalische Darbietungen von Kurt Sitterle, Hako Meier und Klaus Karl Kaster. Besonderen Anklang fand neben der Erstaufführung eines neuen Liedes von Christina Döhlings, die gemeinsam mit Willi Ramm auftrat, auch der Auftritt des Kinderchors der Klasse 4 c der Alfred-Delp-Schule unter der Leitung von Peter Vieten. Aber auch in diesem Jahr kam die Mundart nicht zu kurz. Mit Heinz Gilges und Dieter Nehr sowie Heinz Günther Hüsch als kölsche Jung gaben drei versierte Mundartakrobaten Besinnliches und Heiteres auf Platt zum Besten. Anne Holts Vortrag zum Kleinen Prinzen von Antoine de Saint-Exupery erfüllte den Saal für einige Zeit mit andächtigem Schweigen. Daneben gab es noch viele weitere Highlights an diesem Abend, die vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurden. Die vielen strahlenden Gesichter im Saal zeigten, dass das abwechslungsreiche Programm dargeboten von alten und neuen Akteuren genau den richtigen Ton beim Publikum getroffen hatte. Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der Präsident bei den vielen freiwilligen Helfern und insbesondere bei den Vertretern der Sparkasse Neuss, ohne deren großzügige Unterstützung dieser Abend nicht möglich gewesen wäre.
NGZ 05.11.2007 Grabdenkmale von Heimatfreunden
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NGZ vom 10.10.2007 Mundartkreis "Mer kalle Nüsser Platt"
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Stadtkurier vom 15.9.2007 Heimatfreunde in Maastricht
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NGZ vom 23. 8. 2007 Neusser Neuling
- Von Julia Lörcks
Zugegeben: Ich stamme auch, wie man in Neuss so schön sagt, von königlichem Blut ab. Mein Vater war 1988 Schützenkönig des Bürgerschützenvereins Till-Moyland. Und ich durfte das Kissen mit den Königsorden tragen. Nun gut, es waren nicht 1400 Orden, wie sie jüngst seine Majestät Mario I Meyen verteilte, aber auf meinem Kissen lag immerhin eine überschaubare und ansehnliche Anzahl an Auszeichnungen. Erwähnenswert dazu: In meinem 500-Seelen-Dorf regiert der König von Donnerstag vor Christi Himmelfahrt bis Montag nach Christi Himmelfahrt, wegen schwindender Königsanwärter dürfen seit geraumer Zeit auch Frauen auf den Vogel schießen.
Ich bin also keine blutige Anfängerin, aber ich bin gewiss ein Neusser Neuling. Grenadier oder Scheibenschütze, Kummerbund oder Blumenhorn Fremdwörter für Neusser. Auch für mich. Auch wenn ein Haus weiter der Schützenkönig wohnt. Ich nutze also die Gelegenheit und besuchte das Schützenfest für Anfänger, organisiert und veranstaltet von den Neusser Heimatfreunden im Rathaus, um mich über Brauch und Sitte in der Schützenhochburg zu informieren.
Und ich war nicht alleine. Restlos ausverkauft war der Vortragsabend mit sechs Rekel-Referenten, der von Herbert Breidenbach geleitet wurde. Auch mein Nachbar Mario Meyen war als erster Schützenkönig zugegen. Bei meinem Einzug in die Tilmannstraße war mir dieses Phänomen gar nicht bewusst, beim Schützenfest für Anfänger erfuhr ich was er so treibt. Eine Menge. Unter anderem hörte ich wie ein Schützenzug, der eben ein Schützenzug war was heißt: der bisher mehr oder WENIGER an den offiziellen Veranstaltungen teilnahm zu einem Königszug wurde und somit vor großen Herausforderungen stand nämlich MEHR oder weniger an den offiziellen Veranstaltungen teilzunehmen. Müssen wir uns jetzt benehmen? so zitierte auch Cornel Hüsch vom Zug Quirinus-Treu die erste Frage seiner Kameraden, als diese erfuhren, dass ihr Zugkollege neuer Schützenkönig ist. Sie taten es, ab Schützenfestdienstag vergangenes Jahr, und tun es auch noch bis zur großen Königsparade am Wochenende. Mit Stolz. Zuvor studierten sie jedoch ein paar Seiten starkes Königszug-Einweiser-Papier, das Martin Flecken vom Komitee des Neusser Bürger-Schützenfestes per Mail zugesandt hatte.
Als Zugezogene hatte ich zwar schon von verschiedenen Umzügen und Paraden gehört, dass es aber vorneweg drei Vorreiter gibt und hinten die Scheibenschützen das letzte Fußmarschkorps bilden, lag mir fern. Wie auch, die Übertragung im Fernsehen bricht regelmäßig vorm Eintreten der Scheibenschützen ab das wusste auch Jochen Fischer in seinem Vortrag Schützenfest von hinten zu berichten. Thomas Kempen, einer der Vorreiter, erzählte derweil aus der Perspektive der kessen Kaltblutstute Sabrina über Strapazen, Wege und Wartezeiten. Er meint, er hat mich die 25 Kilometer Fußmarsch geritten. Ich sage, ich habe ihn gewähren lassen, so Sabrina alias Kempen.
Spitzere Töne dagegen verkündete Achim Tilmes vom Neusser Grenadierzug Mer donnt möt ut Frack und Dr. Jens Brauneck vom Hubertuszug Junge Elche. Während Tilmes in seiner Rekelei Wo haben die heiligen Kühe Schützengelder früher geweidet auf die kleine Fehde zwischen Kultur und Kultwesen in Sachen Zuschüsse, Ablösesummen und Sparmaßnahmen zielte, widmete sich Brauneck kühn, jedoch kurzweilig, scharfzüngig, aber süffisant dem Hönes. Jenem Deppen, der das schwere Blumenhorn bei der Parade tragen darf. Und so äußerlich unscheinbar Brauneck auch ans Rednerpult schritt, umso prägnanter und schelmischer traf er ins Herz. Ins Schützenherz? Nun ja, das Neusser Heimatlied, das zum Abschluss gesungen wurde, summte ich jedenfalls noch im Auto.
Der Erste Beigeordnete Peter Söhngen, zugleich Vize-Präsident im Neusser-Bürger-Schützenverein, begrüßte 150 Neusser zur Veranstaltung Schützenfest für Anfänger.
Info: Die Autorin Julia Lörcks (24) ist seit dem 8. Januar dieses Jahres Volontärin in der NGZ-Redaktion.
NGZ vom 19.07.2007 Gemeinsam unterwegs
Ob es nun der dritte oder der zweitgrößte Binnenhafen Deutschlands ist, darauf wollte sich der Geschäftsführer der Neuss Düsseldorfer Häfen, Rainer Schäfer, nicht genau festlegen. Aber alles, was er über die beiden Häfen unmittelbar nach der beschlossenen Kooperation mit dem Krefelder Hafen, zu erzählen wusste, deutet auf eine gute Zukunft hin. Diesen Eindruck jedenfalls nahmen etwa 200 Neusser Heimatfreunde und Düsseldorfer Jonges auf einer Rundfahrt durch den Neusser und Düsseldorfer Hafen mit.
Ernst Freistühler, Heimatfreunde-Vorsitzender, und der Vizebaas der Düsseldorfer Jonges, Professor Dr. Hagen D. Schulte, begrüßten die Mitglieder der beiden Vereine auf der MS Riverstar, die an der Rheinterrasse Düsseldorf angelegt hatte. Bei Kaffee und Kuchen freute sich die Gesellschaft auf die Ankunft von Rainer Schäfer, der die Erläuterungen zur Fahrt gab. Als Düsseldorfer arbeite ich in einem Neusser Unternehmen, sagte Schäfer. Die erste Station der Fahrt war die Quirinusstadt. Neuss ist Hafenstadt, Düsseldorf ist eine Stadt mit Hafen, sagte Schäfer. Beide Häfen seien junge Unternehmen mit alten Eltern, denn beide seien über 100 Jahre alt. Im Jahre 2003 sei entschieden worden, künftig zusammen zu arbeiten. Schäfer erläuterte die Details beider Häfen, die von der MS Riverstar angesteuert wurden, zunächst Neuss, dann Düsseldorf. Die Zahlen und Fakten aber gab es für beide Häfen gemeinsam: Die Umschlagsleistung liegt bei mehr als 15 Millionen Tonen, 240 Mitarbeiter arbeiten in den beiden Häfen, 30 Krananlagen be- und entladen die Schiffe.
NGZ vom 12.06.2007 Die Naturwissenschaft ist weiblich
Theodor-Schwann-Plakette wird erstmals an 16 Abiturienten verliehen.
Theodor Schwann: In der Welt bekannt – daheim vergessen. Das darf nicht sein, befand die Vereinigung der Heimatfreunde Neuss und folgte der Anregung von Anna Maria Holt, ihrer zweiten Vorsitzenden, mit einer neuen Auszeichnung an den großen Sohn der Stadt zu erinnern: die Schwann-Plakette.
Diese wird in diesem Jahr aus Anlass des 125. Todestages dieses Forschers der Medizin erstmals – und danach jährlich – ausgelobt. Preisträger: Abiturienten, die durch herausragende naturwissenschaftliche Leistungen aufgefallen sind.
Die Auswahl erfolgt durch die sechs Gymnasien und zwei Gesamtschulen, die, so sehen es die Statuten für diese Auszeichnung vor, jeweils maximal zwei Schüler der Abgangsklasse gegenüber den Heimatfreunden benennen dürfen. Alle Schulen hätten erfreut und prompt auf die Anfrage der Heimatfreunde reagiert, fasste Holt bei Vorstellung des Preises zusammen. Die daraus resultierende Namensliste belegt: Naturwissenschaft ist weiblich, zumindest in Neuss. Denn von den ersten Preisträgern, die ihre Plakette mit dem Abiturzeugnis am Freitag erhalten werden, sind zwölf weiblich.
Mit der Schwann-Plakette ist keine Geldleistung verbunden. Eine solche sei aber vorstellbar, so erklärte der Vorsitzende Ernst Freistühler, sofern sich ein Sponsor findet, Angesichts der wachsenden Zahl pharmazeutischer und medizinischer Unternehmen in der Stadt schließt er dies auf Sicht nicht aus. Mit der Plakette wird ein Faltblatt überreicht, das Dr. Helmut Gilliam, der letzte Leiter des Theodor-Schwann-Gymnasiums in Neuss, erarbeitet hat. Dieses soll bis zum kommenden Jahr zu einer kleinen Broschüre „ausgebaut“ werden.
Theodor Schwann wurde 1810 in Neuss geboren und starb am 11. Januar 1882 in Köln, wo er auf dem Melaten-Friedhof beigesetzt ist. Allen Medizinern ist Schwann nicht nur als Begründer der Zellenlehre ein Begriff, sondern auch Bestandteil des Grundstudiums für jeden angehenden Arzt. Der muss sich nämlich mit der Schwannschen Scheide beschäftigen, der so benannten Ummantelung von Nervenzellen. Weitere wichtige Forschungsergebnisse Schwanns sind die Entdeckung des Pepsins und die Erfindung des Atemapparates, ohne den Feuerwehr und Rettungshelfer heute kaum ihren Dienst versehen könnten. „Hätte es damals schon einen Nobelpreis gegeben“, so folgert Schwann-Kenner Gilliam, „Schwann wäre mit Sicherheit Nobelpreisträger geworden.“
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Heimatfreunde Neuss Unsere Angebote für Sie
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In einem Schützenlied von Joseph Lange heißt es Daß noch ferne Zeiten künden, was der Väter Kraft gebaut. Manches allerdings gerät in Vergessenheit. Deshalb haben die Heimatfreunde es sich zur Aufgabe gemacht, an Geschichtliches und an Persönlichkeiten zu erinnern aber auch den Kindern Freude zu bereiten. So entstanden viele unvergängliche Zeugnisse, wie z.B.:
Das Denkmal des Erftkadetten erinnert an die lange Tradition des Neusser Hafen. Füher mußten die Schiffe von kräftigen Männern entladen werden.
Neuss heute Neuss am Rhein
Mit heute mehr 150.000 Einwohnern zählt Neuss zu den drei ältesten Ansiedlungen in Deutschland neben Augsburg und Trier. Die Römer gründeten 16 v. Chr. an der Mündung der Erft ihre erste Siedlung und nannten das Lager Castra Novaesium.
Das weithin sichtbare Zeichen von Neuss, das Münster St. Quirin, steht an einem der ältesten besiedelten Plätze in der Neusser Innenstadt. Die Bezeichnung Münster stammt aus dem Lateinischen und weist auf eine große Kloster- oder Stiftskirche hin. Grabungen unter der heutigen Kirche haben ergeben, dass es bereits im 5. Jahrhundert eine römische Totenkapelle an diesem Ort gab. Diese Kapelle wurde im 9. Jahrhundert durch ein größeres Gebäude ersetzt. Um das Jahr 1000 entstand ein Neubau, der eine Krypta hatte.
Rund 60 Neusser Heimatfreunde waren mit dem Bus zum Internationalen Hansetag nach Lippstadt gereist. Erfreut wurden die Gäste von Vizebürgermeister Wilhelm Glarmin im Stadtpalais begrüßt.
Er hob insbesondere die seit einigen Jahren gewachsene Freundschaft zwischen dem Lippstädter Heimatbund und den Neusser Heimatfreunden hervor. Darüber hinaus begrüßte er sehr persönlich den Leiter der Neusser Besuchergruppe Klaus Karl Kaster als ehemaligen Stadtdirektor von Lippstadt. Aus dem Lippstädter Heimatbund begleiteten die Vorstandsmitglieder Christoph Barnstorf-Laumanns, Ulrich Hesse und Christian Schwade die Neusser Gruppe. Für die Heimatfreunde bedankte sich Vorsitzender Ernst Freistühler für den freundlichen Empfang und die gastliche Aufnahme und wünschte eine weitere Vertiefung der Beziehungen zwischen den beiden Heimatvereinen. Freistühler fungierte bei den Lippstädter Hansetagen am Neusser Stand im historischen Kostüm eines Hansekaufmanns als Experte für Gewürze und Gewürzhandel. Seine detaillierten Erläuterungen zur Vielfalt der Gewürzwelt stießen wie schon bei vorherigen Hansetagen auf großes Interesse. Nach dem offiziellen Empfang wurde den Neusser Gästen sachkundig und einfühlsam die vom Zweiten Weltkrieg verschonte historische Altstadt mit ihren Fachwerk- und Jugendstilhäusern sowie deren bedeutenden Innenstadt Kirchen gezeigt. Bei der Gruppe Fennenkötter ereignete sich gleich zu beginn der Führung eine köstliche Geschichte: Als die etwa 30 Damen und Herren noch im Trauzimmer des Lippstädter Standesamtes im Stadtpalais den geschichtlichen Ausführungen von Christoph Fennenkötter lauschten, wurden sie unabsichtlich vom Hausmeister eingeschlossen. Der Lippstädter Begleiter der Neusser, Christian Schwade, erwies sich als Retter, indem er aus den Parterrefenster des Trauzimmers hinunter auf den Rathausplatz kletterte und durch Alarmierung des Hausmeisters die Gefangenen befreite. Dies erinnert ein wenig an die Geschichte des Simplicius Simplicissimus, der in seiner berühmten Erzählung vom Dreißigjährigen Krieg in einem Haus an der Lippstädter Hauptstraße mit Waffengewalt und unter Androhung des sofortigen Todes festgehalten und zwangsverheiratet wurde. Trauzimmer sind halt gefährlich Dieser lustige Vorgang tat dem Vergnügen der Neusser in Lippstadt jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: Sie genossen den Hansetag trotz einiger Regenschauer, ab mit angenehmen Außentemperaturen, besuchten auch den Neusser Hansestand, erprobten die guten gastronomischen Angebote der Stadt und fuhren am Abend mit vielen frohen Eindrücken wohlbehalten nach Neuss zurück. Noch lange werden die Heimatfreunde an Lippstadt und das Abenteuer, das sie dort erlebt haben, zurückdenken. So ist das bei ihnen: immer ist etwas los.
Für die Inhalte auf den verlinkten Seiten sind die Heimatfreunde Neuss nicht verantwotlich.
24.05.2007 Lokalanzeiger Die gute alte Pumpe ist wieder da
NEUSS (eb/trb) Gemeinsam mit ihrem Ausbildungsleiter Josef Schnitzler und Mitarbeiter Marc Püll rekonstruierten drei Auszubildende der Stadtwerke Neuss eine etwa 3,5 Meter große historische Handpumpe am denkmalgeschützten Wärterhaus des Nordkanals.
Es steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schießstand der Scheibenschützen an der Kölner Straße und befindet sich in privatem Besitz. Auf Initiative der Heimatfreunde Neuss erneuerten die angehenden Anlagenmechaniker der Stadtwerke Alexander Deboy, Torsten Wilke und Tim Schweingruber nach historischen Vorlagen fast alle Einzelheiten an der Pumpe, von der nur noch die Säule existierte. Sie schweißten, schmiedeten, drehten, frästen und löteten, bis die Pumpe wieder an ihren alten Platz gestellt werden konnte. Zur Einweihung war neben den Auszubildenden und Mitgliedern der Heimatfreunde auch Stadtwerke-Chef Heinz Runde gekommen, der erst mal zum Frühstück im Freien einlud. Anschließend wurde die Pumpe unter Beifall in Betrieb gesetzt und spendete frisches, kühles Trinkwasser.
Hermann-von-Hessen Preis 2007 Laudatio an Herrn F. J. Schmitt
Mit dem Hermann-von-Hessen-Preis ehren die Heimatfreunde Neuss heute zum 14. Male herausragende Persönlichkeiten und Institutionen, die sich in besonderer Weise für die Bürger der Stadt Neuss verdient gemacht haben.
Wir erinnern uns: Hermann von Hessen war der legendäre, erfolgreiche Verteidiger der Freiheit der mittelalterlichen Stadt Neuss. Der einflussreiche und europäisch bedeutende Burgunderherzog Karl der Kühne belagerte 1474/75 elf Monat lang die zum Erzbistum Köln gehörende Stadt und brachte den Neussern viel Not und Leid. Die Neusser Bürger verteidigten sich unter dem militärischen Kommando des jungen Hermann von Hessen mit Klugheit, Tapferkeit und Geschick. Karl der Kühne berannte deshalb vergebens die Stadtmauern. Damals wurde vor Neuss europäische Geschichte geschrieben.
So wurde der siegreiche Hermann von Hessen den Neussern bis heute ein Vorbild im Einsatz für ihre Vaterstadt.
Mit der Verleihung des in der geschichtlichen Tradition und Bedeutung liegenden Hermann-von-Hessen-Preises der höchsten Auszeichnung, die diese Vereinigung zu vergeben hat schlagen die Heimatfreunde Neuss den weiten Bogen zu den in unserer heutigen Zeit für Stadt und Bürger besonders engagierten Persönlichkeiten, Einrichtungen und Gruppen.
So wollen wir heute den neuen Preisträger, Herrn Franz Josef Schmitt, ehren, der diese Auszeichnung wahrlich verdient hat. Die Laudatio möchte dies mit dem Wirken von Franz Josef Schmitt auf zwei Kerngebieten verdeutlichen und begründen. Da ist einmal zu nennen sein jahrzehntelanges bis heute währendes soziales Engagement für Neuss und seine Bürgerinnen und Bürger, und zum anderen sein maßgeblicher Beitrag zum Erhalt und zur Behauptung der Selbständigkeit der Stadt Neuss im Gesetzesverfahren zur Kommunalen Neugliederung 1975 in NRW.
Das soziale Engagement von Franz Josef Schmitt Vielleicht liegt die soziale Ader unseres Preisträgers bereits in den Genen begründet, die aus seinem Elternhause stammen. War doch sein Vater als bekannter und hochgeachteter niedergelassener Arzt in Neuss für das Wohl der Menschen und seiner Patienten tätig. Der Schmitt`sche Lebenslauf tat dann noch sein Übriges und in sich Konsequentes für sein soziales Wirken dazu.
1932 geboren wir dürfen hier an dieser Stelle noch nachträglich und besonders herzlich zur Vollendung des 75. Lebensjahres vor 14 Tagen gratulieren begann Franz Josef Schmitt schon in jungen Jahren und in der Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges, sich für soziale Anliegen und Fragen der Jugend zu interessieren und einzusetzen.
In jenen Nachkriegsjahren mit einer heute fast unvorstellbaren Not der Bevölkerung und dann anschließend noch stärker in der Aufschwungphase der Zeit des so genannten Wirtschaftwunders galt Franz Josef Schmitt als Talent und Hoffnungsträger der jungen Generation unserer Stadt. Geprägt durch seine tiefe Verbundenheit im katholischen Glauben war er zu seiner Schülerzeit am Quirinus-Gymnasium in der damals sehr bedeutenden katholischen Jugendorganisation Neudeutschland aktiv tätig. Dadurch kannte man ihn bestens in der Neusser Jugendszene. Diese wählte ihn zum Vorsitzenden des Jugendringes der Stadt, was ihn schließlich nach seiner Wahl in den Stadtrat im Jahre 1961 zum Vorsitzenden des Jugendwohlfahrtausschusses geradezu prädestinierte. Nebenbei: Diese Jugendlichkeit hat er sich bis heute wohl bewahrt, wenn man ihn in seiner besonderen Gangart - so leicht lässig gehen sieht und wenn er zupackend, eindringlich und frisch in der Öffentlichkeit am Rednerpult zur Sache spricht.
Zurück zum Thema: Seine Aktivitäten fielen selbstverständlich den damals führenden Kommunalpolitikern in Neuss auf, die dieses Naturtalent und den im sogenannten vorpolitischen Raum so engagierten jungen Schmitt gewinnen konnten, für die Neusser Bürger im Rat der Stadt tätig zu sein. So zog der 29jährige Volljurist frisch verheiratet mit seiner liebenswerten Ehefrau Lydia und beruflich als Regierungsassessor beim Regierungspräsidenten in Köln beschäftigt nach der Kommunalwahl 1961 in den Stadtrat ein mit dem festen Willen, einiges in Neuss in Bewegung zu bringen.
Deshalb blieb es nicht aus, dass Franz Josef Schmitt in diesem Jahr 1961 zu den Gründungsmitgliedern der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Mütterbildung KAG - gehörte, heute Katholische Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung Neuss genannt. Klangvolle Namen, Einrichtungen und Häuser wie Edith-Stein-Haus und Willi-Graf-Haus sind aus dieser Initiative entstanden.
Sein Auftreten und seine spürbare Dynamik, soziale und Jugendfragen zielgerichtet und zielgenau, strategisch und pragmatisch anzupacken, veranlassten den Rat, Franz Josef Schmitt 1963 zum Beigeordneten der Stadt für den Sozial- und Jugendbereich sowie für das Krankenhauswesen zu wählen. Damit saß der richtige Mann zur richtigen Zeit an den richtigen und wichtigen sozialen Schalthebeln der Stadt Neuss.
Wir erinnern uns: Anfang der 60er Jahre waren die Probleme gewaltig. Es herrschte eine große Wohnungsnot in der Stadt. Neuss war zeitweise die schnellstwachsendste Stadt in der Bundesrepublik. Es fehlten Wohnungen für Obdachlose. Breite Bevölkerungsteile hausten seit Kriegsende immer noch in unzumutbaren Wohnquartieren. Schaurige Namen wie zB Zoppenbroich, Im Brühl, Werresweg und Gleisdreieck fallen einem dabei ein. Hier musste dringend Abhilfe geschaffen werden. Tausende von Menschen wurden innerhalb der Stadt in neue Wohnungen und Wohngebiete vermittelt. Hierfür mussten die sozialen Einrichtungen, Kindergärten etc. geschaffen werden. Diese Aufgabe lösten die engagierten und leistungsstarken sozialen Verbände und Institutionen in enger Abstimmung und Partnerschaft mit der Stadt Neuss. Die Fäden liefen hier immer wieder beim Sozialdezernenten Schmitt zusammen.
Für Kinder und Familien wurden damals überall im Stadtgebiet händeringend Kindergartenplätze gesucht. Diese Not beseitigte man ua in Verbindung mit der Erzdiözese Köln innerhalb eines Jahres mit einem Kraftakt sondergleichen, für den Franz Josef Schmitt die Impulse gab und die Durchsetzung organisierte. Der spürbaren Verbesserung der Kinderspielplatzangebote im Stadtgebiet widmete sich der Beigeordnete, nicht zuletzt gefördert und gefordert durch das ideen- und erfolgreiche Wirken des damals zu diesem Zweck gegründeten Vereins für unsere Kinder. Der Name Georg Kolkmann leider jüngst verstorben -, viele Jahr Ratsmitglied und Notar in unserer Stadt, war hierfür Programm.
Für die Jugend prägte man unter dem Dezernenten Schmitt neue Formen der Jugendarbeit. Jugendtreffs und Ferienfreizeiten sowie Bildungsangebote sind in diesem Zusammenhang zu nennen. Die Behindertenarbeit wurde grundsätzlich und systematische mit freien Trägern und Partnern, wie zB der Lebenshilfe, den modernen Erkenntnissen entsprechend ausgebaut: von der erfolgreichen Bekämpfung der bei Neugeborenen vor und bei der Geburt diagnostizierten Gefährdungen und Schwächen bis hin zu den breit gefächerten Angeboten der Werkstätten für Behinderte. Angemessene Hilfen für Obdachlose und Nichtsesshaftewurden geschaffen.
Man nahm seinerzeit bereits das ganze Spektrum der Altenhilfe in den Blick, wie wir es heute kennen und schätzen. Wohnungen und Einrichtungen für alte Menschen wurden in einer Vielzahl von Neubauten errichtet, verteilt auf das ganze Stadtgebiet.
Die von mir vorgetragene Aufzählung sozialer Aktivitäten in Neuss, bei denen Franz Josef Schmitt führend beteiligt war, mag an dieser Stelle genügen. Sie kann keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Sie mag auch auf den ersten Blick eine eher zwangsläufig damals überall in den Städten und Gemeinden unseres Landes festzustellende Entwicklung und Aufgabe beschreiben.
Was ist aber das Spezifische, das Besondere der Neusser Sozialleistungen unter der Leitung von Franz Josef Schmitt? Was ging über seine ihm beruflich auferlegten Aufgaben und Pflichten hinaus? Dazu hatte der Sozialdezernent und Beigeordnete Schmitt gleich zu Beginn seiner Amtszeit in einer Grundsatzrede mit hohem Aufmerksamkeitsgrad vor dem Rat der Stadt vortragen können und dürfen. Wobei nebenbei schon aufmerksam registriert wurde, dass nicht der Verwaltungschef und Oberstadtdirektor selber solch wichtige Ausführungen dem Rat vortrug Franz Josef Schmitt stellte in seiner Rede einen umfassenden und konkreten Sozialplan vor. Dieser war wohlvorbereitet. Man hatte sich eingehend ua sowohl bei damals als vorbildlich bekannten Großstädte Deutschlands, wie Stuttgart und Oberhausen, als auch im benachbarten Ausland, den Niederlanden, sachkundig gemacht.
Die Botschaft und der Kern der eigenverantwortlichen kommunalen Sozialtätigkeit besteht so kann man es wohl aus dem Grundverständnis als auch aus dem Handeln von Franz Josef Schmitt entnehmen - in Folgendem: Soviel freie Trägerschaft und Engagement und Einbeziehung der Bürger wie möglich, so wenig Stadt und Bürokratie wie nötig!
Seiner Organisationskunst, seinem Verhandlungsgeschick und seinem feinen menschlichen Einfühlungsvermögen war es zu verdanken und es entsprach seiner festen Überzeugung -, dass bewusst und gezielt viele freie Träger in allen wichtigen sozialen Bereichen geworben, motiviert, befähigt und konkret wie wirkungsvoll unterstützt wurden. Gleichzeitig lag ihm viel an einem fairen Ausgleich unter diesen Trägern. Gerade hier erwarb sich Franz Josef Schmitt eine bis heute spürbare besonders hohe Anerkennung.
So wurde und das ist nun wirklich leicht nachzuvollziehen der zusammenfassende und zukunftsweisende Begriff geboren: Neuss eine moderne und soziale Großstadt. Für diese übereinstimmende Zielsetzung und Namensgebung sind zu nennen neben Franz Josef Schmitt nicht zuletzt der damalige Oberbürgermeister P.W. Kallen und auch unser heutiger Ehrenvorsitzende der Heimatfreunde, Dr. Heinz Günther Hüsch. Dieses Wort von der modernen und sozialen Großstadt Neuss als Beschreibung, Ansporn und stete Aufgabe ist kein aufgesetzter, angemaßter Titel. Die Neusser haben ihn als klar und richtig aufgenommen. Er wird bis heute so empfunden und als nachvollziehbar erkannt. Das Wort ist Marke und Ausdruck der breiten, bürgerschaftlich getragenen und geprägten Struktur unserer Vaterstadt.
Dieses große soziale Engagement von Franz Josef Schmitt überdauerte bei weitem sein unmittelbares berufliches Wirken in der Stadt Neuss : über seine Beigeordnetentätigkeit von 1963 bis 1970, über sein Wirken als Kämmerer und Stadtdirektor in den Jahren 1970/71 und über seine Zeit von 1971 bis 1985 als Verwaltungschef hinaus, ob im Titel als Oberstadtdirektor oder nach der Einkreisung zum Schluss wieder als Stadtdirektor. Franz Josef Schmitt blieb dem Sozialen, dem Jugend- und Familienbereich in unserer Stadt weiterhin eng verbunden, in welchen Funktionen und auf welchen Ebenen auch immer. Von seinem Einsatz für soziale Belange in Neuss konnte ihn auch nicht der Full-Time-Job von 1985 bis 1997 im Vorstand der RWE-AG eines der größten Energieunternehmen in Europa abbringen. Auch wenn er im Auftrag des Unternehmens zeitaufwändig quer durch Deutschland, Europa und rund um die Welt Termine und Geschäftsinteressen wahrzunehmen hatte. Stichwortartig nenne ich hier die mir bekannten Aktivitäten von Franz Josef Schmitt. Ich maße mir nicht an zu behaupten, diese Aufzählung sei vollständig:
Von 1961 bis Anfang 2007 also über 45 Jahre wie schon erwähnt - Mitglied (ja Gründungsmitglied) der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Mütterbildung, jetzt Katholische Arbeitsgemeinschaft (KAG) für Weiterbildung,
1964: maßgebliche Beteiligung am Aufbau der ersten Neusser Familienbildungsstätte Edith-Stein-Haus und dort seit 1975 Mitglied des Kuratoriums und seit 1987 bis Anfang dieses Jahres stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums, seit den 60er Jahren Mitglied im Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Neuss und von 1985 bis 2002 Vorsitzender, anschließend Ehrenvorsitzender im DRK-Neuss, darüber hinaus Ehrenmitglied im DRK-Landesverband Nordrhein, von 1975 bis 2004 Mitglied des Kirchensteuerrates der Erzdiözese Köln und viele Jahre aktives Mitglied im Kirchenvorstand seiner Pfarrei St. Pius.
Noch ganz aktuell ist aus dem umfassenden sozialen Engagement des heute zu Ehrenden seine führende Rolle seit 2002 als Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung der Neusser Augustinerinnen cor unum in besonderer Weise hervorzuheben. In diese Stiftung wurden zunächst eingebracht: drei Krankenhäuser Johanna-Etienne-Krankenhaus und St.-Josef-Krankenhaus in Neuss sowie die Klinik Königshof in Krefeld und drei Altenheime in Dormagen, Solingen und Viersen. Unter der einfühlsamen wie strategisch in die Zukunft weisenden Regie von Franz Josef Schmitt sind zu diesen Einrichtungen von Seiten der Neusser Alexianer Brüder das St.-Alexius-Krankenhaus, das Johannes-von-Gott-Altenheim und weitere rund 500 Wohnplätze für psychisch Kranke hinzugekommen. Diese nunmehr unter dem Namen Augustinus-Kliniken-Neuss GmbH firmierenden Einrichtungen verfügen über fast 1000 Krankenhausbetten und jeweils nahezu 500 Plätzen in Seniorenhäusern und als Behindertenwohnplätze. Man beschäftigt hier rund 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist man in Neuss sicherlich einer der größten Arbeitgeber mit einem konsolidierten Umsatz von 145 Millionen Euro. So sind die Augustinus-Kliniken ein weiteres bedeutsames und deutliches Zeichen eines christlichen sozialen Engagements in unserer Region aus dem katholischen caritativen Impuls heraus! Ohne Franz Josef Schmitt wären diese profilierten und nicht nur für Neuss sondern auch für das Umland wichtigen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen wohl nicht denkbar gewesen. Im zweiten Kerngebiet dieser Laudatio steht der Name Franz Josef Schmitt
Für Freiheit und Selbständigkeit der Stadt Neuss. Alleine das eben dargestellte breite und erfolgreiche soziale Engagement von Franz Josef Schmitt für seine Vaterstadt und deren Bürgerinnen und Bürger ist sicherlich zutreffend preiswürdig gemäß den Statuten des Hermann-von-Hessen-Preises. Ein zweites und ebenso preiswürdiges Wirken ist Franz Josef Schmitt zuzumessen.
Hermann von Hessen verteidigte seinerzeit 1474/75 auf den Mauern und Wällen der Stadt Neuss deren Selbständigkeit und Freiheit gegenüber den anstürmenden Truppen des Burgunderherzogs Karls des Kühnen. Nahezu 500 Jahre später drohte der Stadt im Zuge der Kommunalen Neugliederung in Nordrhein-Westfalen Anfang der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, also vor gut 3o Jahren, die Gefahr, ihre Eigenständigkeit im Gefüge der kommunalen Gebietskörperschaften zu verlieren.
Zu Recht misstrauisch gegenüber größeren Nachbarn wie Düsseldorf erinnerten sich die hellwachen Neusser ähnlicher ernster Eingemeindungs- und Einverleibungsabsichten aus zurückliegenden Jahrzehnten. Diese waren im Wesentlichen (Gott sei Dank!) durch Neuss erfolgreich abgewehrt worden. Auch lehnte man stets und kategorisch Umlandmodelle als unvereinbar mit einer selbständigen und freien Stadt und deshalb als unzumutbar ab.
Im konkreten Gesetzgebungsverfahren des Landtags von NRW für unseren Neugliederungsraum zog deshalb die Stadt Neuss alle Register ihres starken und einhelligen Verteidigungswillens und Verteidigungsvermögens. Drei Hauptziele wollte man für Neuss erreichen: erstens Selbständigkeit der Stadt, zweitens angemessene Gebietserweiterung und drittens Erhalt der Kreisfreiheit der bis dato kreisfreien Stadt Neuss.
Um diese Ziele strategisch und taktisch optimal und gebündelt anzugehen, bildete man eine schlagkräftige Verwaltungs- und politische Kampfgruppe. Chefideologe, Stabschef sowie Kommandeur auf den Wällen der Zahlen- und Planspiele bezüglich Fragen und Darstellungen von optimaler Gebietsgröße, Einwohnerwerten und Verwaltungskraft einer Kommune wie Neuss wenn ich so sagen darf - war dabei Franz Josef Schmitt an der Spitze der Stadtverwaltung. Namen wie Karl Bongers und Wilhelm Rheindorf gehörten dazu. Das landespolitische Geschäft besorgte der Landtagsabgeordnete Dr. Heinz Günther Hüsch, auch im Zusammenwirken mit seinen Landtagskollegen aus dem damaligen Kreis Grevenbroich, Peter Giesen und Dr. Hans-Ulrich Klose. Und Oberbürgermeister Herbert Karrenberg vermittelte mit glänzender Diplomatie die Neusser Konzepte an die richtigen und wichtigen politischen Stellen. Nur so war es möglich gewesen, dass Neuss die zwei wichtigsten von den drei gesteckten Zielen erreicht hat, nämlich die Selbständigkeit von Neuss und eine für die zukünftige Entwicklung besonders bedeutsame Verdoppelung des Stadtgebietes. Da war dann schließlich die Einkreisung in den vom Namen Grevenbroich in Neuss umbenannten Kreis für das städtische Selbstbewusstsein der Neusser noch so gerade zu verkraften. Man lachte deshalb auch über die Schlagzeile in der hiesigen Bild-Zeitung, die damals titelte: Neuss Abstieg in die Kreisklasse!
In dieser Kommunalen-Neugliederungsschlacht ist Franz Josef Schmitt nun wirklich dem ruhmreichen Namensgeber der heute an ihn zu verleihenden Auszeichnung der Heimatfreunde, Hermann von Hessen, recht nahe gekommen. Die notwendigen überaus harten, trickreichen und unglaublich zeitaufwendigen Auseinandersetzungen auf den verschiedensten Ebenen erforderten eine immense Arbeitsleistung und höchsten persönlichen Einsatz der damaligen Akteure. Dabei gelang es Franz Josef Schmitt und seinen Mitstreitern, diese unsere Heimatstadt in ihrer unverwechselbaren Eigenart glaubhaft und in sympathischer Weise nach außen darzustellen. Mit Persönlichkeiten von hoher Integrität und Glaubwürdigkeit wie Herbert Karrenberg, Dr. Heinz Günther Hüsch und Franz Josef Schmitt hat sich damals Neuss als Synonym für eine selbstbewusste, eigenständige, bürgerschaftlich geprägte Stadt weithin bekannt gemacht. Der Name Neuss prägte sich damals mit einem positiven Klang ins allgemeine Bewusstsein unseres Landes ein. Man kann nur inständig hoffen und wünschen, dass dies auch in Zukunft so bleiben möge.
Zusammenfassend: Franz Josef Schmitt ist ein würdiger Träger des Hermann-von-Hessen-Preises. Unser Preisträger steht in seiner Person und mit seinem Wirken - für den Stolz der Neusser auf diese Stadt ohne Überheblichkeit sondern mit dem Willen verbunden: Mehr sein, als scheinen!, - für eine eigenständige, wehrhafte Stadt (Das Fingerhakeln mit Düsseldorf gehört selbstverständlich dazu.),- für ein besonders engagiertes Bürger- und Stadtbewusstsein mit überschaubaren Organisationsformen in vielen, auf das Gemeinwohl ausgerichteten Initiativen, Gruppen, Verbänden und Vereinen und - für ein strategisches, langfristiges Denken und Handeln im Interesse einer guten Zukunft und zum Wohle dieser Stadt am Rhein. Er selbst hat seine Motive für sein Engagement wie folgt beschrieben: Den Menschen etwas geben, was sie zum Leben brauchen, und die Begegnung mit dem die Menschen liebenden Gott anbieten.
Franz Josef Schmitt, der sich nie selbst öffentlich in den Vordergrund drängte, aber wenn er eine öffentliche Position einnahm und bekleidete, diese immer zupackend und wirkungsvoll ausfüllte, wurde wegen seiner Verdienste bis heute und zu Recht mehrfach hoch geehrt.
Er erhielt soweit bekannt verliehen: 1983 den Gregorius-Orden; 1984 das Bundesverdienstkreuz am Bande; 1996 bereits die Ehrenmedaille der Heimatfreunde Neuss und zuletzt im Januar dieses Jahres wie zu lesen war die Edith-Stein-Ehrenplakette
Die Heimatfreunde Neuss haben deshalb in Anerkennung des eben dargelegten Wirkens gerne und zutiefst überzeugt die Bitte an Herrn Franz Josef Schmitt herangetragen, ihn mit unserem Hermann-von-Hessen-Preis auszeichnen zu dürfen. Sie, Herr Schmitt, haben dieser Bitte entsprochen.
So sprechen nunmehr die Heimatfreunde Neuss Ihnen unseren tief empfundenen Dank und unsere höchste Anerkennung aus für Ihre großartige Lebensleistung zum Wohle unserer lebens- und liebenswerten Vaterstadt Neuss und aller Bürgerinnen und Bürger. Dies möchten wir mit der höchsten Auszeichnung, die die Heimatfreunde zu vergeben haben, mit dem Hermann-von-Hessen-Preis, jetzt öffentlich zum Ausdruck bringen. Wir gratulieren Ihnen, Herr Schmitt, auf das Herzlichste!
18.05.2007 Lokalanzeiger Heimatfreunde waren im Landtag
Unter sommerlichen Bedingungen machten die Heimatfreunde unter Leitung von Vorstandsmitglied Karl Werner ihre jährliche Radtour. Sie führte von der Stadthalle über die Fleher Brücke bis nach Kaiserswerth und zurück.
Das waren immerhin 60 Kilometer. Höhepunkt war der Besuch im Landtag mit Teilnahme an einer Plenarsitzung, wo die Neusser von Landtagspräsidentin Regina van Dinther (vorne mit geblümter Bluse) und dem Neusser Landtagsabgeordneten Heinz Sahnen herzlich begrüßt wurden. Im weiteren Verlauf des Tages gönnten sich die Radler von der Aussichtsplattform des Düsseldorfer Schlossturmes bei einem Kaffeegedeck eine Pause und genossen die weite Rundumsicht auf Stadt, Hafen und Rhein.
Die Auszeichungen der Heimatfreunde Lob und Anerkennung
Die Heimatfreunde verleihen drei verschiedene Auszeichnungen:
Die Stadt Neuss hat wieder ein Stück Heimatgeschichte mehr: Gestern Morgen wurde die 150 Jahre alte Handschwengelpumpe am ehemaligen Nordkanal-Wärterhaus nach ihrer Restauration feierlich präsentiert. Wir haben etwas für die Historie von Neuss getan, begrüßte CDU-Stadtverordneter Klaus Karl Kaster die Instandsetzung.
Drei Auszubildende der Stadtwerke Neuss (SWN) hatten mit dem Ausbildungsleiter Josef Schnitzler und Mitarbeiter Marc Püll, die etwa 3,50 Meter hohe, gusseiserne Wasserpumpe wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu bringen. So etwas macht man nicht jeden Tag, sagte der Auszubildende Alexander Deboy, das kann man später noch seinen Enkeln erzählen. Zusammen mit Torsten Wilke und Tim Schweingruber hat er den Kopf, den Schwengel und den Ausguss der Pumpe anhand eines alten Fotos aus dem Stadtarchiv rekonstruiert, die durch Rostfraß und Vandalismus nicht mehr vorhanden waren. Aber nicht nur handwerklich wurde hart gearbeitet, auch das Stadtarchiv hatte alle Hände voll zu tun, um herauszufinden, wie die Pumpe früher ausgesehen hat. Dann haben wir das Foto von 1951/52 entdeckt, auf dem zwei Jungen an der Pumpe stehen und Wasser holen, erklärte Archivleiter Dr. Jens Metzdorf. Ein herzlicher Dank ging bei der Eröffnung an Franz-Josef Baumgartner und die Heimatfreunde Neuss. Baumgartner hat als Bürger die Heimatfreunde über den traurigen Zustand der Pumpe informiert und so ist Bewegung in die ganze Sache gekommen, betonte Stadtwerke-Chef Heinz Runde. Für die Stadtwerke, die in Neuss bekanntermaßen für Wasser zuständig sind, war es eine Selbstverständlichkeit, sich an der Instandsetzung eines historischen Wasserspenders zu beteiligen. Auch der Neusser Steinmetz Harald Kuhn half bei der Erneuerung des Sockels und die Baufirma Ebel stellte die anderthalb Tonnen schwere Wasserpumpe wieder an ihren ursprünglichen Platz an der Kölner Straße zurück. Besondere Freude werden neben den Neusser Bürgern auch Ursula Wissing und Ulrich Löffler an der Handschwengelpumpe haben, die zur Feier des Tages belegte Brötchen und Getränke spendeten. Schließlich steht die Pumpe direkt vor dem Kanalwärterhaus, in dem die beiden wohnen. Sie sieht viel schöner aus als vorher, freuten sich die beiden, wie versuchen, ein Auge darauf zu haben, damit sie nicht wieder dem Vandalismus zum Opfer fällt.
Der Rekeliserorden Wahrheit im Spassgewand.
Irgendwann zwischen Neujahr und Aschermittwoch wird der Rekeliserorden verliehen. Rekeln, zu hochdeutsch schüren, ist die Tätigkeit, mit dem Rekeliser, vulgo Schürhaken, die Herdglut zu lebhaftem Brennen zu bringen. Rekeln nennt man hierzulande auch die Kunst, auf elegante Weise zu frozzeln, die Wahrheit (auch bittere) im Gewand eines Spässchens daherkommen zu lassen. Männer und Frauen, die sich auf diesem Gebiet bewährt haben, werden in den Orden vom Rekeliser aufgenommen. Alles zu diesem Orden Gehörende, z.B. die Auswahl und feierliche Aufnahme des Kandidaten, liegt in den Händen der Brauchtums- und Karnevalsgruppe der Heimatfreunde.
Die Ehrenmedaille Für Verdienste um Neuss.
Mit der Ehrenmedaille der Heimatfreunde werden Frauen, Männer oder Gruppen ausgezeichnet, die sich auf den verschiedensten Gebieten um Stadt und Landschaft Neuss Verdienste erworben haben.
Diese Auszeichnung soll ein Zeichen des Dankes sein für die mannigfachen Leistungen, die immer wieder freiwillig und uneigennützig für die Stadt und ihre Bürger erbracht werden. Die Medaille ist eine achteckige Zinnplakette, auf der charakteristische Gebäude der Stadt abgebildet sind. Die Umschrift lautet: OV LOSS OV LASS, AN NÜSS HALT FASS. Dazu gehören eine die Auszeichnung begründende Urkunde und eine verkleinerte Ausführung der Plakette als Stecknadel.
Der Hermann-von-Hessen Preis Die höchste Auszeichnung.
Verteidiger der Stadt Neuss. So heißt die höchste Auszeichnung, die die Vereinigung der Heimatfreunde verleiht. Diese Auszeichnung soll Frauen und Männer oder Vereinigungen ehren, die sich durch uneigennützige, verdienstvolle, langjährige und mit hohem persönlichen Einsatz ausgeübte Tätigkeit um Stadt und Landschaft Neuss verdient gemacht haben. Die Auszeichnung besteht aus einer die Verleihung dokumentierenden Urkunde und einer von Professor Hillebrand geschaffenen Bronzestatuette des Landgrafen Hermann von Hessen. Die Auszeichnung wird im Rahmen einer Feierstunde verliehen. Im Jahre 1990 wurde die Kongregation der Brüder vom heiligen Alexius für ihr 500jähriges, segensreiches Wirken in Neuss als erste mit dieser Ehrung bedacht.
Selbstdarstellung Der Verein
Wir pflegen in vielfacher Weise Brauchtum, Geschichte, Heimatbewußtsein, Kunst, Stadt und Landschaft in Neuss. Unser Ziel ist es, die ideellen und kulturellen Werte der Stadt zu stärken und die Kenntnis von einem geschichtlich gewachsenen Lebensraum zu fördern.
Der Verein ist überparteilich und weltanschaulich neutral. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Unsere Aufgaben sind:
die Sprache unserer Landschaft, die Mundart, Volksmusik und die Heimatgeschichte zu fördern;
ein gemeinschaftliches Bewußtsein für die Stadt Neuss zu entwickeln;
die Bedeutung von charakteristischen Bauten und Baudenkmälern bewußtzumachen,
sich für deren Erhalt einzusetzen und neue Zeugnisse zu schaffen;
Landschaftskunde und Naturschutz in Neuss und Umgebung voranzutreiben.
Wir wollen die Künstler aus Neuss zu Gehör bringen und die Werke der Künstler zeigen. Denn diese drücken auch unser Heimatgefühl aus.
Wir erinnern an große Frauen und Männer von hier und auch an Historiker, mit deren Hilfe das Bild unserer Stadt aus vergangenen Jahrhunderten wiederentsteht.
Und wir wollen, daß unsere Stadt sich kraftvoll den Aufgaben stellt, die jetzt zu bewältigen sind, daß sie weltoffen bleibt und zuversichtlich nach vorne blickt.
Auch heute, mehr als 70 Jahre nach ihrer Gründung, wirkt die Vereinigung der Heimatfreunde e.V. am gesellschaftlichen, historischen, kulturellen und politischen Leben in unserer Stadt mit.
29.04.2007 NGZ Verleihung der Ehrenmedaille
Die Frage, ob die Ehrenmedaille der Heimatfreunde, die am Samstag im Haus Rottels gleich fünf Mal verliehen wurde, eine zeitgemäße Ehrung ist, beantwortete Lothar Bäsken mit einem ebenso knappen wie eindrücklichen Satz: Es ist wichtig, dass es Leute gibt, die andere Menschen, die sich engagieren, auszeichnen.
Das, so bemerkte Bäsken für sich und die vier anderen Ausgezeichneten, sei nicht nur eine Anerkennung sondern würde auch motivieren, weiter zu machen. Schön, dass Ihr uns nicht vergessen habt. 1988 hatte Dr. Heinz Günther Hüsch als damaliger Vorsitzender der Vereinigung der Heimatfreunde die Ehrung in genau diesem Sinne eingeführt. Man wollte Mitbürgern Dank sagen, die, wie es in jeder Laudatio seitdem heißt, sich in besonderer Weise um Stadt und Landschaft Neuss verdient gemacht haben. Und das in konkreten Dingen, wie Ernst Freistühler als amtierender Vorsitzender betont. Denn zur Würdigung eines Lebenswerkes gibt es eine andere Auszeichnung - den Hermann von Hessen - Verteidiger der Stadt. An fünf bis maximal neun Neusser pro Jahr wird die Ehrenmedaille verliehen. Am Samstag ging sie an Karin Kilb, Christa Welter, Theo Boydes, Horst Bischoff und eben an Lothar Bäskes. Sie werden aber nicht alleine bleiben, denn auch der Fußballtrainer Friedhelm Funkel, Ingrid Schäfer als Geschäftsführerin der Nordstadtinitiative und Klaus Lauffenberg, Leiter der Kreuzschule und langjähriger Schriftführer der Heimatfreunde, werden die Ehrenmedaille in diesem Jahr erhalten. Sie mussten sich allerdings für Samstag entschuldigen, so dass im August eine weitere Feier angesetzt werden wird. Zu der wird auch Alfons Buschhüter, der Präsident des Neusser Karnevalsausschusses eingeladen. Er gehört zwar zu den Preisträgern des Vorjahres, konnte die Ehrung aber noch nicht entgegennehmen. Die Laudatio auf die fünf Geehrten hielt Ernst Freistühler, die Asuzeichnung verliehen für den Vorstand Klaus-Karl Kaster und Karl Werner . Karin Kilb wurde für den unermüdlichen und vorbildlichen Einsatz für ihren Stadtteil Weckhoven ausgezeichnet. In Weckhoven arbeitet sind in der St. Paulus-Gemeinde mit, präsidiert der KG Müllekolk und vertritt ihren Ortsteil in der dritten Amtsperiode im Rat. Christa Welter kümmert sich seit 20 Jahren ehrenamtlich um die Pflege und Erhaltung der Cornelius-Kapelle in Selikum. Unaufdringlich und fleißig, so Freistühler, versehe sie diesen Dienst, wo zu mitunter das tägliche Angelusläuten gehört. Horst Bischoff kam, animiert durch seine drei Söhne, 1984 zum Puppenspiel
21.04.2007 WZ "... zum unglückseligen Rheintor"
von Ulla Dahmen - Die Heimatfreunde erfüllen das Versprechen von 1475 und stiften zwei Kerzen für St. Quirin. Von Ulla Dahmen Neuss.
Wenn in gut einer Woche die Heimatfreunde zwei große Kerzen für den Quirinus-Altar übergeben werden, tun sie das nicht für ihren Verein, sondern in Vertretung aller Neusser Bürger. Sie erfüllen und erinnern damit an ein Gelübde, das die Neusser im Jahre1475 ablegten. Bis zu welchem Jahr es erfüllt wurde, ist nicht bekannt. Dass es aber über lange Zeit vergessen wurde, steht fest. Im März des Jahres 1475 stehen die Truppen des Burgunderherzogs Karls des Kühnen schon seit Monaten vor der Stadt. Er will nach Köln, und weiter bis nach Straßburg. An Neuss aber sollte er scheitern. Das wissen in jenen schweren Wochen die Belagerten in der Stadt allerdings noch nicht. Beste Armee der Zeit vor den Toren der Stadt Burgundische Reiter, Krieger aus der Picardie und der Lombardei, aus England und den Niederlanden belagern die Stadt. Es soll die beste Armee der damaligenZeit sein. Die Truppen stehen am Obertor, am Zolltor, am Niedertor, am Rheintor und beschießen die Stadt, wollen die Einwohner zermürben. Das Rheintor erscheint als Schwachstelle, schon sind Breschen geschlagen, die aber wieder ausgefüllt werden können. Die Neusser befürchten, dass die Truppen zwischen Palmsonntag und Ostern hier angreifen werden. Der Notar Christian Wierstraet, einer der Eingeschlossenen, schildert die schier ausweglose Lage: Nun trat am Rheintor eine bedrängte Lage ein; man stand dort in großer Furcht, weil die Lombarden sich ganz verbissen Stück um Stück an das dritte Bollwerk innen herangearbeitet hatten . . . und von Jammer und Sorge erfüllt beteten sie und trugen . . . Sankt QuirinsHeiligtum in würdiger Prozession hin zu dem unglückseligen Rheintor. Seit Jahrhunderten ist die Verehrung des Heiligen Quirin in der Stadt verankert. Nun setzen die Neusser ihre letzte Hoffnung auf den Märtyrer, flehen ihn um Hilfe an und geloben auf das du uns Freude senden wolltest, ehrlichen Sinnes zwei schöne Wachskerzen, die auf dem Thron vor einem Heilgtum während der hohen Messe der Pfarrgemeinde alle Tage mit Gewissheit brennen sollten. Die Truppen des Burgunders brechen nicht durch. Die Neusser halten aus, bis ein Reichsheer die Belagerer vertreibt. Das Gelübde werden die Bürger wohl erfüllt haben, auch den zweiten Teil des Versprechens zumindest für kurze Zeit: Das Rheintor wurde zum Quirinstor. Kerzengabe wie Umbenennung gerieten in Vergessenheit. Erst Hans Dieter Schelauske erinnerte bei seiner Einführung als Pfarrer am St. Quirinus Münster an das 500 Jahre alte Versprechen und Heinz Günther Hüsch als Vorsitzender der Heimatfreunde griff den Gedanken auf. Seitdem spendet der Verein alljährlich kurz vor dem Quirinus-Fest die beiden im Jahr 1475 versprochenen Wachskerzen; stellvertretend für die Bürgerschaft, wie Heinz Günther Hüsch betont. Am 29. April werden in diesem Jahr ehrlichen Sinnes zwei Kerzen übergeben, die alle Tage mit Gewissheit brennen sollen. Ganz so, wie Christian Wierstraet es 1475 aufschrieb. Das Ölgemälde der Belagerung von Neuss Het Belegh van Nuysen ist wahrscheinlich zeitgenössisch. Die beiden schönen Wachskerzen sind bereits in St.Quirin. Übergeben werden sie am kommenden Sonntag.
17.04.2007 WZ Das historische Gewissen der Stadt
Aktiv für die Heimat: Karl Kaster, Karl Werner und Ernst Freistühler (v.l.). Foto: UEelsWestdeutsche Zeitung
von Ulla Dahmen - Selbstbewusst und auch zufrieden mit dem Geleisteten zeigen sich die Heimatfreunde nach mehr als sieben Jahrzehntenihres Bestehens. Die symbolträchtige Marke von 1000 Mitgliedern ist wieder geknackt, die Pflege von Brauchtum in Neuss nicht gefährdet, die Veranstaltungen sind gut besucht.
Ausruhen aber mögen sich die Heimatfreunde nicht. Der Blick zurück ist wie so vielen im Verein auch dem Quartett an der Spitze Ausgangspunkt für die Aktivitäten: Die soeben wiedergewählten Ernst Freistühler als Vorsitzender, seine Vertreter Anne Holt und Klaus Karl Kaster sowie Schatzmeister Karl Werner werden sich auch künftig einmischen, wenn sie einen Bruch in der Pflege der Neusser Geschichte sehen. Engagement für die Stadt und ihre Identität. Mit Parteipolitik habe das nichts zu tun, betont Freistühler eindringlich. Aber mit Engagementfür die Stadt und ihre Identität. Die Entwicklung oder eher die Nicht-Entwicklung am ehemaligen Busbahnhof sei da ein Beispiel. Die ideellen und kulturellen Werte der Heimat zu pflegen, die Heimatliebe zu stärken und die Kenntnis von der näheren und weiteren Heimat zu fördern: Das sind die in der Satzung festgelegten Ziele des Vereins. Und: alle, die in Neuss zugezogen sind, mit ihrer Heimat auch innerlich verbinden. Was ein wenig abstrakt klingt, wird durch zahlreiche Veranstaltungen mit Leben erfüllt. Neuss war nach dem Krieg die am schnellsten wachsende Stadt. Klaus Karl Kaster betont, trotz der stark verwurzelten Brauchtaumspflege in vielen Vereinen der Stadt, trotz der großen Interesses an Veranstaltungen zur Neusser Historie müsse die Geschichte über zwei Jahrtausende doch immer wieder ins Bewusstsein gebracht werden. Dass er dabei auch die neuen Neusser mitnehmen kann, hat der Verein bereits einmal bewiesen: So war Neuss nach dem Krieg die am schnellsten wachsende Stadt Deutschlands, verdoppelte sich doch ihre Einwohnerzahl durch die Aufnahme von Flüchtlingen von 30 000 auf 60 000 Einwohner. NüsserOvend leistet Integrationsarbeit Nicht ohne Stolz erläutert Ernst Freistühler da, dass Veranstaltungen wie der Nüsser Ovend Integrationsarbeit leisten. Das Selbstbewusstsein der Stadt, so sieht es Klaus Karl Kaster, ist durchaus begründet und kommt Neuss-typisch mit Understatement daher. Bewahrt habe sich diese Haltung allen Eingemeindungsversuchen zum Trotz und auch nach dem Verlust der Kreisfreiheit in den 70er Jahren. Abstieg in die Kreisklasse wurde damals geschrieben. Doch Freistühler wie Kaster sehen das anders. Die Stadt wurde vergrößert, erweitert, und konnte sich als Kreisstadt gegen Düsseldorf behaupten. Die Kreisangehörigkeit nennt Kaster geradezu einen Schutzschild. Die Wachsamkeit gegenüber Einkreisungsversuchen ist nach wie vor Thema, mal mit Augenwinkern betrachtet, mal ernsthaft diskutiert. Gerade erst wurde mit Franz-Josef Schmitt ein Mann mit dem Hermann-von-Hessen-Preis ausgezeichnet, der bei der Verleihung mahnte: Bei einer realen Möglichkeit wird kein Düsseldorfer Oberbürgermeister den Griff nach Neuss unterlassen. Ein weiteres Beispiel für die Haltung der Heimatfreunde: Die Erinnerung an Geschichte bis zur Neuzeit, die immer wieder die Abwehr solcher Tendenzen beinhaltete, wachzuhalten und zugleich stolz zu sein, dass sich etwa die Vereinigung des Neusser und Düsseldorfer Hafen zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Politische Neutralität schließt ein Einmischen nicht aus. Dass sie auf andere Entwicklungen der kommunalen Zusammenarbeit nicht unbedingt stolz sind, wird nicht gern öffentlich gemacht. Die politische Neutralität ist den Heimatfreunden ein hohes Gut. Dass der ehemalige Busbahnhof, unter dem die Reste einer römischen Villa nachgewiesen wurden, erste Belege für das zivile Leben zuRömerzeit, seit Jahren als abgedeckte Baugrube für Stillstand steht, das ärgert uns schon sehr, sagt Freistühler. Da vermisse er einiges, verweist auf gute Beispiele aus Köln, wie Zeugnisse römischer Geschichte in der Innenstadt sichtbar zu machen sind. Weit weg von Heimattümelei sehen sie die Arbeit und das Engagment der Heimatfreunde: Das wäre dieser lebendigen Stadt mitten in Europa völlig unangemessen.
Fr 18.05.07
18.05.2007 Lokalanzeiger Das Neusser Liederbuch
Das "Neusser Liederbuch" fast alle Schützen haben es oder kennen es wenigstens, und bei den Heimatfreunden Neuss gehört es sozusagen zu den "persönlichen Wertsachen", die sie immer bei sich tragen. Na ja, das mag vielleicht etwas übertrieben sein, aber es trifft annähernd ins Schwarze.
Das Büchlein im handlichen Format von circa 12,5 x 17,5 Zentimeter mit dem rohbusten, abwaschbarem Umschlag wurde im Auftrag der Heimatfreunde als Herausgeber um zahlreiche Lieder erweitert, stark überarbeitet und steht nun in seiner zweiten Auflage (2.000 Exemplare) in den Regalen und Schaufenstern der Buchhandlungen. Preis: 7,90 Euro. Die erste Auflage erblickte 1990, also vor rund 17 Jahren, das Licht der Welt und wurde 3.000-mal gedruckt und verkauft. Die oft recht mühevolle Arbeit der Bearbeitung und Aufnahme weiterer Lieder übernahm Professor Dr. Wilhelm Schepping, Leiter des Arbeitskreises Mundart "Mer kalle Nüsser Platt" und Musikwissenschaftler. Er sorgte dafür, dass das Büchlein nun 37 Lieder in Neusser Mundart enthält, wobei Mundart nicht gleich Mundart sei: "Die Reuschenberger zum Beispiel sprechen noch richtig Nüsser Platt, was man von den Weckhovenern nicht mehr behaupten kann. Mein Ziel war es, in diesem Buch den Variantenreichtum zu bewahren", so Schepping. Mehr als 100 Lieder sind in dem Buch in übersichtlichen Themenkreisen gegliedert. Sie umfassen das Lob auf unsere Heimatstadt, Schützenweisen und Karnevalsmelodien, Lieder aus den Stadtteilen und den landsmannschaftlichen Gruppen, die in Neuss eine neue Heimat gefunden haben. Außerdem bekannte geistliche und weltliche deutsche Volkslieder. Texte und Melodien erleichtern in Noten und Begleitakkorden das Mitsingen. Gegenüber der Erstauflage wurden nur wenige Änderungen von Begleitakkorden vorgenommen. Ferner fand eine Überprüfung der Text- und Melodie-Autorenangaben und -Datierungen statt, und die Notenorthographie wurde vereinheitlicht. Änderungen an der Notation und in Liedtexten erfolgten nur wo notwendig. Außerdem gab es behutsame Korrekturen zur Vereinheitlichung der Mundartschreibung allerdings unter Berücksichtigung von Varianten in Stadtteildialekten. Manche Melodien wiederholen sich zu verschiedenen Texten. Bei diesen Liedern ist ein Hinweis notiert, wo die dazugehörige Melodie zu finden ist. So liegt zum Beispiel dem "Räuber"-Hit "Und wenn das Trömmelche jeht" die Melodie "Jetzt kommen die lustigen Tage" (Sudetenland, aufgezeichnet 1806) zugrunde. Hier nun eine kleine Auswahl von Liedern, die das Büchlein enthält: Deutschlandlied Tochter Zion Ich hatt' einen Kameraden Dort wo die Erft den Rhein begrüßt In Grimlinghausen da bin ich geboren Heimatlied Rosellerheide Freut euch des Lebens Es war einmal ein treuer Husar Im Krug zum grünen Kranze Hoch auf dem gelben Wagen Stille Nacht, heilige Nacht Pommernlied Die Heimatfreunde bezeichnen das Buch als ein "außerordentlich gut gelungenes Werk". Übrigens: Vieles spricht dafür, dass auch heutzutage Volks- und Fahrtenlieder die heimliche Hitparade der Deutschen anführen. Der eigentliche Durchbruch kam in den 1960er Jahren mit James Last und seinen "Ännchen-von- Tharau"-Schallplatten.
31.03.2007 Nüsser Platt zwischen Küche und Teller
Die Neusser nennen ihre Stadt Nüss, die Kölner sagen Nü(ü)s, was immer wieder zu dem Wortspiel reizt: Ech hann Nüüs (nüs) jesinn!, was ja sowohl nichts als eben auch Neuss bedeutet. Solche Wortspiele liebt der Arbeitskreis Mundart der Neusser Heimatfreunde und gestaltet ganze Abende rund um Nüsser Tön.
Das Thema der letzten Sitzung, Vorratssicherung und Vorratshaltung für Essen und Trinken in Sommer und Winter, gab den Sprachkünstlern viel Raum zum Erzählen. Es wurde über Hausschlachtungen berichtet, über die Art und Weise der Konservierung von Fleisch und Wurst zu einer Zeit, da es keine Kühlschränke, sondern nur wenige Eisschränke gab, für die regelmäßig Stangen-Eis geliefert werden musste. Der Arbeitskreis diskutierte aber auch über Räucher- und Einlegetechniken, bei denen der selbst hergestellte Suure Kappes (Sauerkraut) und die Fitschebohnen, die jeweils in einem Keramik-Pott mit doppelter Abdeckung und Steingewicht eingelegt wurden, eine wichtige Rolle spielten. Schließlich sei der Stolz der Hausfrau so stellte eine Teilnehmerin fest ein volles Regal mit gefüllten Einmachgläsern gewesen. Denn geöffnet wurden möglichst nur solche Gläser, bei denen sich Schimmel auf dem Eingemachten gebildet hatte. Listige Kinder zogen daher schon einmal etwas fester an der Zunge des Einmachgummis, um den Anschein zu erwecken, dass ein Glas mit roten Pfirsichen nunmehr verzehrt werden müsse. Gegen gefräßiges Ungeziefer gab es den Fliegenschrank, der mit feinmaschigem Draht bespannte Türen hatte. Manches wurde auch unter die Kellerdecke gehängt. Jedenfalls machte die Notwendigkeit, die anfallenden Obst- und Gemüseerträge bis zur nächsten Ernste verfügbar zu halten, eine arbeitsintensive und nicht immer sichere Vorratshaltung notwendig. So berichtete die Mundart-Liebhaberin Maria Meuter von eigenen Erfahrungen der Mühsal,die sie mit der Arbeit beim Ernten von Äpfeln im elterlichen Garten hatte, was ihr den Appetit auf dieses Obst für viele Jahre verdarb.
31.03.2007 NGZ Zuwachs bei den Heimatfreunden Neuss
Die gute Nachricht zuerst: Die Mitgliederzahl der Heimatfreunde Neuss stieg im vergangenen Jahr auf 1004 Mitglieder, sagte Vorsitzender Ernst Freistühler und hofft, dass sich dieser erfreuliche Trend weiter fortsetzen wird.
Die schlechte Nachricht, die gibt es gar nicht. Denn der Vorsitzende konnte bei der Jahreshauptversammlung der Heimatfreunde im Marienhaus an der Kapitelstraße nur Gutes berichten. Etwa von den Düsseldorfer Jonges, die sich von der Neusser Heimat- und Schützengeschichte und dem Schützenmuseum im Haus Rottels mit den historischen Urkunden und den prachtvollen Uniformen sowie den Königsketten sehr beeindruckt zeigten. Oder die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Neusser Maler-Innung, mit der die Heimatfreunde das am Rathaus befindliche Stadtwappen gründlich und sorgfältig überarbeitet haben. Darüber hinaus haben die Heimatfreunde ihre höchste Auszeichnung den Hermann-von-Hessen-Preis, mit dem Institutionen und Neusser Bürger geehrte werden, die sich in besonderer Weise für die Menschen in Stadt und Landschaft Neuss einsetzen, im vergangenen Jahr an den Sozialdienst katholischer Frauen kurz: SkF Neuss verliehen. Bei den Vorstandswahlen setzte der Heimatverein auf Kontinuität: Erst Freistühler wurde als Vorsitzender wieder gewählt, auch seine Stellvertreter, Anne Holt und Klaus Karl Kaster, sowie Schatzmeister Karl Werner wurden bestätigt. Als neuen Schriftführer des Vereins bestimmte die Versammlung Heinz-Josef Spelter.
21.03.2007 NGZ 1000 Mitglieder bleibt das Ziel
Neuss (-nau) Ernst Freihstühler, Anne Holt, Klaus Karl Kaster sowie Karl Werner, seit drei Jahren an der Spitze der Vereinigung der Heimatfreunde, werden sich zur Wiederwahl stellen, wenn die Heimatfreunde am kommenden Dienstag, 27. März, zur Jahreshauptversammlung in das Marienhaus an der Kapitelstraße einladen. Es ist die erste große Veranstaltungen in einem Jahresprogramm, das voll ist von Vorträgen, Führungen und Exkursionen.
Die Heimatfreunde behalten das Ziel, 1000 Mitglieder zu erreichen, weiter im Auge. Oft gelinge die Neuwerbung im Zusammenhang mit besonderen Angeboten. Ein solches war im Vorjahr zum Beispiel die Hafenrundfahrt, zu der auch im Juni wieder eingeladen wird. Bei diesem Bestreben, die Gemeinschaft zu vergrößern, hofft Ernst Freistühler vor allem auf junge Gesichter. Junge Leute an den Gedanken der Heimtpflege heranführen und für die Geschichte unserer Stadt interessieren nennt er ein zentrales Anliegen der Vereinigung und des Vorstandes. Das Programm bietet in Jahren lieb Gewordenes: Die Erfüllung des Neusser Gelübdes (29. April), Mundartabende, Schützenfest für Anfänger (21. August), den Abend im Advent (30. November) oder die Krippenfahrt nach Köln. Dazu kommen Jahr für Jahr Neuerungen - wie eine Führung durch das unterirdische Neuss oder eine Natur- und Baumwanderung - und besondere Exkursionen. In diesem Jahr sicher herausragend: die Teilnahme am internationalen Hansetag, der am 12. Mai in Lippstadt zu Gast ist. Exkursionsleiter: Klaus Karl Kaster, lange Stadtdirektor in jener Stadt. Einen Schwerpunkt legen die Heimatfreunde auf die Archäologie. Am 23. Mai wird Lüttich besucht und dabei untersucht, wie man dort mit den Zeugnissen der Römerzeit umgeht. Später stellt die Archäologin Sabine Sauer die Grabungsfunde vom Busbahnhof vor.
19.03.2007 NGZ Architekt der sozialen Stadt
Neuss (lü) Der Hermann-von-Hessen-Preis ist eine Auszeichnung für besondere Persönlichkeiten und daher besonders begehrt. Seit 1989 wurde am Samstag erst zum 14. Mal ein Verteidiger der Stadt ausgerufen.
Die höchste Auszeichnung, die die Vereinigung der Heimatfreunde zu vergeben hat, ging an Franz Josef Schmitt (75), den langjährigen Neusser (Ober-)Stadtdirektor und heutigen Vorsitzenden des Kuratoriums der Stiftung der Neusser Augustinerinnen cor unum. Heimatfreunde-Vorstand Klaus Karl Kaster stellte in seiner Laudatio Schmitt als eine Persönlichkeit vor, die zielgerichtet und zielgenau sowie strategisch und pragmatisch anzupacken weiß. Wenn noch heute von der sozialen Großstadt Neuss gesprochen werde, dann sei Franz Josef Schmitt einer der Architekten dieses Erfolgsmodells gewesen: Das Wort ist Marke und Ausdruck der breiten, bürgerschaftlich getragenen und geprägten Struktur unserer Vaterstadt. Diese soziale Ader sei Schmitts Lebenselixier in Beruf und Ehrenamt gewesen. So gehörte Schmitt unter anderem zu den Gründern und langjährigen Motoren der heutigen Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Weiterbildung (Edith-Stein-Haus).
19.03.2007 NGZ Von Düsseldorf droht Gefahr
NGZ vom 19.03.2007 Von Düsseldorf droht Gefahr Neuss Droht Neuss seine Eigenständigkeit zu verlieren und ein Stadtteil Düsseldorfs zu werden? Für Franz Josef Schmitt (75) ist diese Gefahr latent vorhanden: Bei einer realen Möglichkeit wird kein Düsseldorfer Oberbürgermeister den Griff nach Neuss unterlassen. Der langjährige Neusser (Ober-)Stadtdirektor (1971 bis 1985) mahnte als neuer Träger des Von-Hessen-Preises - Verteidiger der Stadt Neuss - die Bürgerschaft zur Wachsamkeit und zur Bereitschaft, sich zu wehren. Schmitt leitet die Gefahr der Eingemeindung aus der geografischen Lage ab. Die unmittelbare Nähe zu Düsseldorf in Verbindung mit der Nachbarschaft zu den Oberzentren Köln, Mönchengladbach und Krefeld mache es Neuss unmöglich, Zentralität für das Umland aufzubauen: Neuss hat keine überörtlich herausragenden Institutionen, die der Stadt ein natürliches Gewicht und einen natürlichen Bedeutungsüberschuss geben. Auf der anderen Seite stehe Düsseldorf, das in seinen räumlichen Entfaltungsmöglichkeiten eingeschränkt sei. Die Stadt müsse nun mitansehen, wie sich vieles außerhalb der Stadtgrenzen ansiedelt. Folglich werfe Düsseldorf einen Blick auf seine Nachbarstädte, insbesondere auch auf Neuss. Dabei stuft Schmitt Neuss nicht als schutzlos ein. Wichtigster Verteidigungsfaktor: die Gemeinschaft des Rhein-Kreises. Neuss habe die Einkreisung nicht gewollt, doch jetzt gelte es, daraus etwas Positives für den Fortbestand der Eigenständigkeit zu machen. Mit der Zustimmung des Kreises sowie seiner Kommunen zu Neuss als Kreisstadt sei Neuss besser geschützt als bei einem distanzierten Verhältnis zu den Nachbarn. Schmitt: Es könnte einmal entscheidend sein, ob Neuss sein Verteidigungspotential zusammengehalten hat.
05.12.2006 NGZ Eine Insel der Stille
Advent galt früher als eine Zeit der Stille, erinnerte Ernst Freistühler, als die Heimatfreunde am Freitag zu ihrem Abend im Advent einluden.
Die dunkle Jahreszeit lud dazu ein, zur Ruhe zu kommen, erklärte der Vorsitzende der gastgebenden Vereinigung, der angesichts des Trubels in den vorweihnachtlich geschmückten Geschäften dieses Besinnen selbst immer schwerer fällt. So waren es die Heimatfreunde selbst, die zur Einstimmung auf das Fest für viele Neusser im vollbesetzten Forum der Sparkasse an der Michaelstraße eine Insel vorweihnachtlicher Stille schufen. Die Tage rund um den Jahreswechsel sind bei den Heimatfreunden angefüllt mit Aktivitäten. Zum Abend im Advent gehören zu den Unternehmungen auch die so genannte Lichterfahrt nach Köln und die Krippenfahrt, zu der am Samstag, 6. Januar, eingeladen wird. Mit Liedern, die zum Beispiel von Kindern der Alfred-Delp-Schule vorgetragen wurden, und Texten unterschiedlicher Herkunft und von unterschiedlichen Mitwirkenden vorgetragen, wurde der Abend im Advent ebenso besinnlich wie abwechslungsreich. Sogar alpenländische Töne waren zu hören, als die Mitspieler der Zittergruppe in die Saiten griffen. Wie überhaupt bei dieser Gelegenheit nicht allein Neusser Brauchtum gepflegt wird, sondern zum Beispiel die Geschichte erzählt wurde, wie der Weihnachtsmann nach Ostpreußen kommt. Eine Homage nicht zuletzt an die Mitglieder der ostdeutschen Landsmannschaften im Saal. Im römischen Einflussbereich, so Freistühler, bekam das weihnachtlich freudige Motiv der Ankunft, der Menschwerdung Gottes Einfluss. Diese Freude war spürbar.
27.10.2006 NGZ Rekonstruktion geglückt: Säule wurde zur Pumpe
Zweihundert Jahre alt war von der Wasserpumpe neben dem ehemaligen Kanalwärterhäuschen am Scheibendamm nichts übrig als eine mehr als mannshohe Säule. Daraus wieder eine Pumpe zu machen, war eine Herausforderung.
Für Ausbildungsleiter Josef Schnitzler, aber auch für seine Auszubildenden in der Lehrwerkstatt der Stadtwerke Neuss, die diese Arbeit auf Bitten der Vereinigung der Heimatfreunde übernommen haben. Die Herausforderung begann nämlich schon mit der Suche nach Informationen. Bei welcher Stadt mit historischen Pumpen Schnitzler auch anklopfte Informationen bekam ich nirgends, aber immer das Angebot, eine zu kaufen.
Fassbarer wurde die Aufgabe für die Stadtwerke-Werkstatt, als mit Hilfe des Museums ein altes Foto aufgetan werden konnte. Das wurde zur wichtigen Vorlage für die Rekonstruktion. Die Säule selbst wurde von den Auszubildenden lediglich gesandstrahlt und so von den Farbresten und Rost befreit, dann waren die Techniker und Tüftler gefragt. Nacheinander wurden der Handschwengel samt Kontergewicht geschmiedet, der Ausguss sogar mit einem Ventil versehen hergestellt und mit einem Schutzbügel versehen. Dem fehlt nur noch ein Knauf, an den Wasserholer in früheren Zeiten ihren Eimer hängen konnten. Zuletzt musste die Säule noch mit einer schmucken Haube versehen werden, in deren Innenraum die Pumpenmechanik geschützt liegt. Den Pumpenkolben im Inneren selbst ließen die Handwerker außer Acht, denn das die Pumpe wieder in (Hand-)Betrieb genommen wird, ist nicht geplant. Einen Wasseranschluss wird sie trotzdem haben mit Leitungs- statt Grundwasser.
Zwei Wochen lang waren Schnitzler und sein Mitarbeiter Marc Püll gemeinsam mit den angehenden Anlagenmechanikern Alexander Deboy, Torsten Wilke und Tim Schweingruber von morgens bis abends mit dem Projekt Pumpe beschäftigt. Ein Vorhaben, das sich mit dem Fächerkanon der Auszubildenden deckt, denn sie mussten all das anwenden, was auf dem Lehrplan steht: Schweißen, Schmieden, schneiden drehen, fräsen, hartlöten und so weiter.
Ernst Freistühler und Klaus Karl Kaster von den Heimatfreunden sahen sich das fast fertige Stück gestern an und sehen nun das Grünflächenamt in der Pflicht. Bevor die Pumpe, die nun in Einzelheiten erst einmal in eine Lackiererei kommt, am alten Standort Kölner Straße wiederaufgestellt wird, soll das Amt die Umgebung der Pumpe nett herrichten. (Kleinau)
18.10.2006 NGZ Kirche, Krieg und Katastrophe
Geschichte 200 Jahre Evangelische Gemeinde, Historischer Abend der Heimatfreunde
Zwei Jahrhunderte seit der Gründung der evangelischen Gemeinde Neuss und ein Jahrhundert seit dem Bau der Christuskirche, das nahmen die Heimatfreunde Neuss jetzt zum Anlass einen umfangreichen Vortragsabends, bei dem fünf Referenten am Montag in der Stadtbibliothek ausgiebig und über die bald fünfhundertjährige Geschichte reformierter Christen in Neuss informierten.
Gerade die frühe, wechselvolle Geschichte des evangelischen Glaubens im 16. und 17. Jahrhundert stand dabei im Zentrum eines Vortrags von Dr. Helmut Gilliam, der sehr detailliert die Verbreitung der Reformgedanken Martin Luthers in Neuss darstellte. Schon 1530 findet sich demnach in Dokumenten zur Lokalgeschichte die erste Erwähnung der neuen Ideen über die Religion. Eine zunächst eher offene Haltung der Neusser belegt eine Petition, in der Bürger 1545 den Kölner Erzbischof um die Zulassung reformierter Predikanten baten. Erst der Einfluss calvinistischer Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden aber polarisierte die Gläubigen und motivierte einige dazu, Luthers Thesen zum Anlass einer neuen Glaubensrichtung zu nehmen.
Mag sich auch in diesen frühen Jahren die Liebe zwischen katholischen und evangelischen Christen in Grenzen gehalten haben, so wurde doch erst der Religionskrieg von 1582 zur Katastrophe: Nach der Eroberung durch Truchessische Truppen durfte die kleine aber aktive Gemeinde der Reformierten erstmalig ihre Gottesdienste offen abhalten. Im Zuge eines grausamen Rückschlags der katholischen spanischen Truppen aber wurde die Stadt weitgehend zerstört, jeder Protestant getötet.
Aufklärung, französische Revolution und Napoleonische Truppen brachten erst zwei Jahrhunderte später frischen Wind in die Glaubenslandschaft. Über die Gründerjahre der evangelischen Gemeinde Neuss 1806, die Konflikte zwischen katholischen und evangelischen Christen sowie das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und preußisch-protestantischer Obrigkeit referierte Dr. Jens Metzdorf, Leiter des Stadtarchivs, in einem lebendigen und kurzweiligen Vortrag. Nachdem die Franzosen religiöse Toleranz zum Staatsprinzip erklärt und den Einfluss des Katholizismus zurückgedrängt hatten, war die Gründung der evangelischen Gemeinde in Neuss nicht zuletzt eine Chance, evangelische Arbeiter und Fabrikanten anzusiedeln und damit Anschluss an die frühindustrielle Zeit zu finden. Streng separiert blieb allerdings die Mehrheit der Gemeindemitglieder, die aus Arbeiterfamilien bestand, akzeptiert und integriert wurden lediglich die reichen Protestanten, Fabrikbesitzer und Unternehmer. Damals wie heute- so Metzdorf, habe vor allem die Frage Gemeinschafts- oder Konfessionsschule die Gemüter erhitzt, die nach langer Auseinandersetzung 1834 mit der Gründung einer evangelischen Schule gelöst worden sei.
Die Christuskirche und ihre Baugeschichte sowie ein Rückblick auf die Entwicklung der evangelischen Gemeinde im 20. Jahrhundert, auf die Ära Kurt Bredo 1907 bis 1947 sowie auf die Veränderungen seit Kriegsende bis heute waren weitere Schwerpunkte des informativen Vortragsabends.
Die Referenten: Dr. Helmut Gilliam: Evangelische Gemeinde in Neuss im 16. und 17. Jahrhundert; Dr.Jens Metzdorf: Gründerjahre der Evangelischen Gemeinde in Neuss und Kofessionskonflikte im katholischen Rheinland (1802-1842); Dr. Helmtrud Köhren-Jansen: Die Christuskirche in Neuss; Pfarrer Ralf Laubert: Eine feste Burg ist unser Gott Die Ära Kurt Bredo 1907-1947; Pfarrer Dr. Jörg Hübner: Evangelische Gemeinde in Neuss 1945-heute
06.10.2006 "Neuss an den Flüssen"
eine Wanderung der Heimatfreunde Neuss mit Otto Saarbourg am Donnerstag, 21. September 2006
Neuss an den Flüssen war das Thema einer Exkursion zu Fuß mit Otto Saarbourg, einem exzellenten Kenner der Neusser Geographie und Historie. 15 interessierte Neusser Heimatfreunde erfuhren am Donnerstag, dem 21.9.2006, viel Neues über das wasserumflossene Neuss, zeigte ihnen doch Otto Saarbourg eindrucksvoll anhand großformatiger alter Stadtpläne so zB mit dem berühmten mittelalterlichen Braun-Hogenberg-Plan oder der exakten Katasterkarte der Wasserläufe am Obertor aus dem Jahre 1813 -, dass der Stadtkern von Neuss nicht nur von Rhein und Erft, sondern auch vom Krurbach umflossen war.
Zwar wurde die Erft während der Belagerung durch den Burgunderherzog Karl den Kühnen 1474/75 bei Grimlinghausen direkt in den Rhein abgeleitet und der Krurbach fiel der Besiedlung der westlichen Innenstadt zum Opfer, dafür aber wurde die Obererft 1456 also vor 550 Jahren (ein Jubiläum in diesem Jahr!) von der Erft bei Selikum zur Stadt hin abgeleitet und zum wichtigsten Zufluß für die vielen großen Mühlen und den Festungsgraben der Stadt Neuss.
All diese Flussläufe hatten ihre wirtschaftliche, strategische und politische Bedeutung für Neuss, so Otto Saarbourg. Die Gruppe der Heimatfreunde spürte auf ihrem Rundgang entlang der Altstadt den über die Jahrhunderte erfolgten Veränderungen der Gewässer nach, ob man den Kehlturm wegen seiner Mächtigkeit in seiner ehemaligen Eisbrecherfunktion am Rheinarm zu Neuss hin bewunderte oder die Linien und Bögen der Obererft mit den Umrissen der alten riesigen Zitadelle am Obertor in Verbindung brachte oder sich die staunenswerten Unterdükerungen von Obererft und Nordkanal bis hin zum Hafenbecken 1 vor Augen führen ließ.
Nicht zuletzt war der Nordkanal mit seiner Trasse und dem heute noch funktionstüchtigen, technisch herausragenden Wasserkreuzungsbauwerk, dem Epanchoir im Neusser Volksmund: Paschewall als eine Ingenieur-Glanzleistung der napoleonischen Zeit, ein Höhepunkt der Exkursion. Man war begeistert von den eingehenden und kenntnisreichen Erläuterungen von Otto Saarbourg, der wenn genug Sänger da gewesen wären an einigen passenden Stellen zu Neuss an den Flüssen ua Strophen aus dem beliebten Neusser Schützenlied von Aloys Kohlen (um 1900) angestimmt hätte: Mag der Römer stolz den Tiber, Wien die Donau nennen sein, unserm Neuss die Erft ist lieber, seit es schnöd verließ der Rhein
22.08.2006 NGZ-online Zum Glück gezwungen
NEUSS Wie kleine Mosaiksteine ergeben die Geschichten rund ums Schützenfest ein wunderschönes Gesamtbild. So kündigte Moderator Thomas Kempen beim traditionellen Vortrag Schützenfest für Anfänger der Neusser Heimatfreunde sieben dieser Mosaiksteine an.
Bevor die rund 150 versammelten Zuhörer allerdings im alten Ratssaal des Rathauses den Referenten ihre Aufmerksamkeit widmeten, gab es einen exklusiven Blick in die Arbeitsräume des Bürgermeisters und vom Rathausbalkon. Heute können sie erfahren, was die Damen erleben, wenn sie den Schützen vom Balkon zujubeln, sagte Peter Söhngen als Vertreter der Stadt. Auch bei den Vorträgen spielten die Nüsser Röskes eine Rolle. Nicht nur, dass viele von ihnen als Zuhörer da waren, Erna Oehmen referierte als zugereistes Röskes über Freud und Leid der Zugdamen. Was in den vier Tagen in dieser Stadt passiert, bedarf einer Erklärung, kündigte sie an. Die Vorbereitungen vor Schützenfest seien anstrengender als alles andere. Dadurch sei sie mit den Nerven fast schon am Ende, bevor es überhaupt los ginge. In einem unterhaltsamen Einblick in das Leben der Schützenfrauen sprach Oehmen über Blümchen, das beste Schuhwerk und das muntere Treiben auf der Wiese. Besonders die einheitlichen Uniformen machen ihr Probleme: Die Männer sehen in ihren corpsgleichen Farben aus, als seien sie geklont, gab sie zu. Dr. Udo Kissenkoetter und Christoph Napp-Saarburg erläuterten wiederum die Historie der einzelnen Corps und die Dienstgrade im Regiment. Obwohl das Schützenfest im Mittelalter durch Schießübungen zur Verteidigung der Stadt entstand, sei der militärische Aspekt mittlerweile nahezu verschwunden. Es ist eher eine Karikatur vom Militär geworden, so Kissenkoetter. Napp-Saarburg ging neben den bekannten Dienstgraden auch auf eher ungewöhnliche Posten wie Braumeister oder Biertemperaturmesser ein. Als quasi Schützenfest-Novize bezeichnete sich Jochen Fischer, der in diesem Jahr zum dritten Mal als Scheibenschütze dr Maat erop marschiert. Mit 34 Jahren sei er als Spätberufener zum Glück gezwungen worden und könne nun jedem Unentschlossenen nur empfehlen, Schütze zu werden. Nach einem informativen Vortrag über das rheinische Schützenmuseum von Museumsleiterin Dr. Britta Spies lieferte Dr. Jens Brauneck einen humorvollen und viel umjubelten Blick in das Festzelt auf der Schützenwiese. In der S-Klasse unter den Festzelten sei sogar Platz für Chinas nationalen Volkskongress, und so manch ein uniformierter Teilzeitcharmeur versuche jedes Jahr sein Glück aufs Neue. Aus eigener Erfahrung lobte Brauneck besonders die humanitären Dienste der gastronomischen Lazarettschwestern und brachte einige Zuhörer zum Weinen vor Lachen. Doris Kies beschrieb in ihrem abschließenden Vortrag das Leben als Königstante in spe. An Schützenfestdienstag schießt mein Neffe Mario auf den Vogel, so Kies. Als besonderes Angebot der Neusser Heimatfreunde für die Festtage stellte Ernst Freistühler Auto-Fähnchen in rot-weißen Farben und dem Neusser Stadtwappen vor. Wir wollen Flagge zeigen, so Freistühler. Für eingefleischte Schützenfest-Experten brachte der Vortragsabend ebenso etwas Neues, wie etwa der Düsseldorferin Beatrix Teusch, einem Schützenfestneuling. Sie erlebte das Neusser Schützenfest im vergangenen Jahr zum ersten Mal - und erfuhr nun etwas zu Hintergründen.
19.08.2006 Heimatfreunde und Düsseldorfer Jonges im Neusser Schützenmuseum in Haus Rottels
Heimatfreunde und Düsseldorfer Jonges trafen sich (am Donnerstag, 17. August 2006) im Neusser Schützenmuseum in Haus Rottels an der Oberstraße.
In diesem besonderen Rahmen schützenbezogener Geschichte in Neuss, im Rhein-Kreis Neuss und am Niederrhein, die die Archivare Frau Dr. Spies und Herr Dr. Waldecker den rund zwanzig Gästen beim Rundgang durch das Museum einfühlsam und detailliert darstellten, konnte man die lange und erfolgreiche Tradition und Bedeutung des gemeinschaftsbildenden Schützenwesens in unserer heimischen Region leicht nachvollziehen. Insbesondere die Delegation der Düsseldorfer Jonges mit ihrem Baas Gerd Welschering an der Spitze zeigten sich beeindruckt von der Fülle und den wertvollen Exponaten dieses Schützenarchivs von den herausragenden und einmaligen historischen Urkunden im Original, von den prachtvollen Uniformen bis hin zu den vielfältigen und glänzenden Königsketten und Orden der Schützenkönige.
Die Heimatfreunde überboten sich an diesem Abend, war es doch ein Highlight, dass ihr Vorsitzende Ernst Freistühler zu dieser Begegnung mit den Jonges aus Düsseldorf die diesjährige Schützenmajestät der Stadt Neuss, Karl-Theo I. Reinhart, mit seiner charmanten Königin Herta, den Präsidenten des Neuss Bürger-Schützen-Vereins Thomas Nickel sowie das Schützenkomitee-Mitglied und Schießmeister Martin Flecken im Haus Rottels begrüßen konnte. Diese Repräsentanten des Neusser Schützen-Brauchtums zeigten den Gästen von der anderen Rheinseite in launigen und kenntnisreichen Worten auch in Verbindung und im Vergleich zu Düsseldorf die Bandbreite und die Verwurzelung des Schützenwesens in Neuss, dieses schönsten und fröhlichsten öffentlichen Spiels der Neusser Bürgerschaft im Jahreskreis. Besonders überrascht und dann mit Begeisterung und mit herzlichem Dank nahmen Vertreter der Düsseldorfer Jonges die persönliche Verleihung des Königsordens durch Seine Majestät Karl-Theo I. übrigens auch Mitglied der Heimatfreunde - entgegen.
Lange noch saßen an diesem Abend die Neusser Heimatfreunde mit den Düsseldorfer Jonges im gemütlichen Keller von Haus Rottels zusammen, ehe man sich zu weiteren Gesprächen und Begegnungen in der nächsten Zeit, zB beim Neusser Schützenfest, verabredete und verabschiedete.
13.08.2006 Stadtwappen in neuem Glanz
Das Neusser Stadtwappen ist eines der historisch bedeutsamsten deutschen Wappen und Sinnbild für die jahrhundertelange wechselvolle Geschichte. Die Stadt Neuss, so wird berichtet, gehörte zu den ersten Städten des heiligen römischen Reiches Deutscher Nation, die ein Wappen führte.
1475, nach der Abwehr der Belagerung durch Karl den Kühnen, Herzog von Burgund, verlieh Kaiser Friedrich III. eine besonders hohe Auszeichnung in Form eines neuen Wappens; das neue Wappen war nämlich eine farbliche Umkehrung des Kaiserwappens. Die Kaiserkorne als Bekrönung war eine höchst seltene Ehrung, die außer Neuss nur noch Amsterdam zuteil wurde.
Heute im Jahre 2006 präsentieren die Neusser Maler- und Lakiererinnung und die Heimatfreunde das in die Jahre gekommene und verblasste Stadtwappen der Neusser Bürgerschaft und allen Gästen der Stadt wieder im frischen Glanz. Oberinnungsmeister Paul Dworak, der stellvertretende Oberinnungsmeister Thomas Manstedten und der Innungsmeister Christoph Buchfeld haben das ehrwürdige Wappen wieder fachgerecht hergestellt. So leuchtet dieses Wappen zum diesjährigen Neusser Bürger-Schützenfest in voller Pracht und unterstreicht somit eindrucksvoll die Bedeutung unserer Heimatstadt im Rheinland.
12.08.2006 Heimatfreunde in Köln
Trotz der hochsommerlichen Temperaturen konnte der Vorsitzende der Heimatfreunde Ernst Freistühler weit mehr als 30 Teilnehmer begrüßen, die an der Fahrt zur Besichtigung der romanischen Kirchen Kölns teilnahmen. Die Veranstaltung der Heimatfreunde Neuss unter der Leitung ihres Vorstandsmitgliedes Dr. Dr. Udo Kissenkoetter erfreute sich auch 2006 zunehmender Beliebtheit und ist mittlerweile fester Bestandteil des vielfältigen Programms der Heimatfreunde geworden.
In diesem Jahr stand die Besichtigung der romanischen Kirchen St. Pantaleon, St. Maria im Kapitol, Groß St. Martin und St. Gereon auf dem Programm. Der Historiker Dr. Dr. Udo Kissenkoetter hatte die Auswahl der zu besichtigenden Kirchen getroffen, die nicht nur ihrer Geschichte und ihres Alters wegen (zwischen dem 4. und 12. Jahrhundert), sondern auch aufgrund ihrer besonderen Schönheit zu einem Besuch einladen.
Los ging es mit St. Pantaleon, die in ottonischer Zeit, also im 10. Jahrhundert, über einer Vorgängerkirche und einer romischen bella rustica erbaut wurde. Bemerkenswert ist hier der einzige in Köln erhaltene Immunitätsbezirk rund um die Kirche. Im Inneren sind besonders zu beachten die Kaiserloge und der spätgotische Lettner. In einem Sarkophag ruhen hier die Gebeine der Kaiserin Teophanu, die aus Byzanz stammend zur wohl ersten großen Frauengestalt des deutschen Mittelalters wurde.
Danach wurde St. Maria im Kapitol besichtigt. Die aus dem Beginn des 11. Jahrhunderts stammende salische Basilika steht auf dem Fundament des römischen Jupitertempels auf dem Kapitol. Bemerkenswert sind die wunderbare Dreikonchenanlage, das geschnitzte Holzportal (heute im Innenraum), der Renaissance- Lettner und die Krypta.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen begaben sich die Heimatfreunde zu ihrer dritten Station in Köln, der Pfarrkirche Groß St. Martin. Vergleichweise jung, wurde Groß St. Martin in der Zeit von 1150 bis 1240 über ehemaligen römischen Bauten, einer Sportanlage des 1. Jahrhundert und Lagerhallen des 2. Jahrhunderts errichtet. Groß St. Martin fungierte als Kirche des Benedektinerklosters Groß St. Martin. Sie ist vor allem ausgezeichnet durch den großen Vierungsturm und die Dreikonchen, die auch noch neben den Domtürmen einen wichtigen Akzent im Kölner Stadtpanorama bilden.
Höhepunkt und Abschluss war die Besichtigung St. Gereons. Die Baugeschichte der ehemaligen Stiftskirche reicht von frühchristlicher Zeit bis ins 13. Jahrhundert. Im 4. Jahrhundert wurde hier auf einem Gräberfeld ein kirchlicher Ovalbau mit 9 Konchen errichtet. Das römische Mauerwerk ragt stellenweise noch bis 16m Höhe hinaus. Ein im 10-12 Jahrhundert angebautes Langhaus ergänzt heute die Kirche. Der Ovalbau selbst wird von einer Kuppel staufischer Zeit überwölbt. Bemerkenswert sind auch die Krypta mit Gräbern der thebäischen Legion und die Schatzkammer mit römischem und mittelalterlichem Stücken.
Als die Heimatfreunde am späten Nachmittag nach Neuss zurückkehrten, konnten sie bereits von weitem ihr Quirinus Münster- für alle Neusser die wohl schönste romanische Kirche erblicken und freuten sich über die informative und sehr gelungene Fahrt der Heimatfreunde.
07.08.2006 Baumwanderung mit Jochem Dammer
Es war ein Nachmittag wie aus dem Bilderbuch. In Begleitung der Vorstandsmitglieder Anna Maria Holt und Klaus Karl Kaster wusste Jochem Dammer die Heimatfreunde mit seiner fachkundigen und humorvollen Art zu begeistern. Bei einem dreistündigen Spaziergang durch den neuen und alten Stadtgarten ließ das Interesse der 20-köpfigen Gruppe trotz hochsommerlicher Temperaturen nicht nach.
Gab es vor der Eiszeit nur etwa 50 Baumsorten, können wir uns heute in unseren Breitengraden an fast 200 Sorten erfreuen. Weltweit zählt man derzeit ungefähr 50.000. Prachtexemplare aus dem fernen Japan, wie z.B. der Katsurabaum (Kuchenbaum) oder Ailanthus altissima (Götterbaum) erfreuen täglich das Auge der Spaziergänger.
Der Baumfachmann Dammer ließ den klassischen Biologieunterricht aufleben: Er wusste spannend von Nadelbäumen und Laubbäumen zu erzählen, informierte über Nacktsamer und Bedecktsamer, sprach von windblumiger und insektenblumiger Bestäubung.
Als ein lebendes Fossil bezeichnete Charles Darwin einst den GingkoBaum, dessen Ahnen bereits vor 300 Millionen Jahren die Erde bevölkerten. Unter einem herrlichen Prachtexemplar, das die Heimatfreunde im Stadtgarten bewundern konnten, soll dem Vernehmen nach eine bekannte Neusserin vor Jahrzehnten ihrem zukünftigen Ehemann einen Heiratsantrag gemacht haben.
Das hätte Altmeister J. W. v. Goethe erfreut, der das Gingko-Blatt so tiefsinnig bedichtete:
Ist es Ein lebendig Wesen Das sich in sich selbst getrennt, Sind es zwey, die sich erlesen, daß man sie als Eines kennt.
Auch in 2007 werden die Heimatfreunde die Baumwanderung mit Jochem Dammer wieder anbieten. Ein abschließendes gemeinsames Beisammensein ist vorgesehen.
03. August 2007, Verantwortlich: Anna Maria Holt, Mobil: 0172/2046090
17.07.2006 Schiffstour durch die Häfen
Freundschaft bedarf der ständigen Pflege. Dessen sind sich auch die beiden großen Heimatvereine diesseits und jenseits des Rheins bewusst. Auf Einladung der Neusser Heimatfreunde fand jetzt mit den Düsseldorfer Jonges eine Schiffstour durch die Neuss-Düsseldorfer Häfen statt.
Bei herrlichem Sommerwetter befanden sich an Bord der Riverstar 170 Damen und Herren, die einen kurzweiligen und vergnüglichen Nachmittag erlebten. Ernst Freistühler, Vorsitzender der Neusser Heimatfreunde, Stellvertreterin Anna Maria Holt und Schatzmeister Karl Werner begleiteten die große Zahl der Passagiere aus der Quirinus-Stadt, Vizebaas Professor Dr. Hagen Schulte vertrat den Vorstand der Düsseldorfer Jonges.
Vor rund drei Jahren schlossen sich die Neuss-Düsseldorfer Häfen zusammen. Die Neusser Heimatfreunde erfanden einen neuen Brauch: Eine jährliche, den Strom überquerende Hafenrundfahrt. Diese fand in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt.
Jan Sönke Eckel, Betriebsleiter der Neuss-Düsseldorfer Häfen, erläuterte an Bord die wirtschaftliche Bedeutung der beiden Logistik-Zentren. Mit ihrer Fusion erreichten sie den Rang des drittgrößten europäischen Binnenhafens. Für dieses Jahr wird ein Güterumschlag von nahezu zehn Millionen Tonnen erwartet.
Aufgrund der bereits eingegangenen zahlreichen Nachfragen für 2007 dürfte einer Schiffstour im nächsten Jahr nichts im Wege stehen.
Verantwortlich: Anna Maria Holt, Tel.: 0172/2046090
Projekte Wanderungen 11.07.2006
05.07.2006 Besuch auf der Raketenstation
Einklang von Natur, Architektur und Kunst
Diesen Tag werden die Heimatfreunde Neuss noch lange in Erinnerung behalten. In Begleitung von Anna Maria Holt, stellvertr. Vorsitzende der Heimatfreunde, ließ sich bei sachkundiger Führung über die Raketen-Station trotz sommerlicher Temperaturen ein Frösteln nicht unterdrücken. Auslöser war der Hinweis, dass sich auf diesem mittlerweile herrlichen Naturareal bis Ende 1980 Abschussrampen für Atomsprengköpfe befanden.
Die Zuhörer kehrten zur Wirklichkeit zurück, als sie die beeindruckende Architektur der begehbaren Skulpturen bewundern konnten. Diesen Begriff prägte der verstorbene Professor Heerich, nach dessen Modellen sie gebaut wurden. Die Schlichtheit der Gebäude nimmt sich gegenüber der Natur zurück und schafft dadurch einen Einklang besonderer Art.
Höhepunkt des Nachmittags war die von einem jungen Künstler exzellent vorbereitete Führung rund um und durch die Langen Foundation.
Die Besonderheit der Architektur Tadao Andos, der mit zu den weltbesten seines Faches zählt, und die Schwerpunkte der Langen-Stiftung wurden den Heimatfreunden engagiert und spannend vermittelt.
Zum Ausklang konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen in der sogenannten Klosteranlage entspannend und anregende Gespräche führen. Nicht nur das leibliche Wohl war sichergestellt, auch die Sinne wurden durch den urwüchsigen Klostergarten erfreut.
Aufgrund der nachträglichen großen Nachfrage ist es denkbar, dass die Heimatfreunde diese Veranstaltung im Sommer 2007 wieder anbieten werden.
Verantwortlich: Anna Maria Holt, Tel.: 0172/2046090
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Projekte Wanderungen 11.05.2006
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75 Jahre Vereinigung der Heimatfreunde Neuss 75 Jahre Nüsser Ovend Mit Neuss verbunden
Dieses Buch mit dem Titel "Mit Neuss verbunden" 75 Jahre Vereinigung der Heimatfreunde Neuss, 75 Jahre Nüsser Ovend beschreibt bedeutende Geschehnisse in der Stadt Neuss zwischen 1928 und 2003. Es sind die 75 Jahre, in denen die Vereinigung der Heimatfreunde Neuss existiert. Im ersten Teil des Buches haben Autoren, die eine wichtige Rolle im Geschehen unserer Stadt spielen, aus ganz unterschiedlicher Sichtweise die Geschichte der Heimatfreunde, ihre Absichten, Persönlichkeiten, Zeitzeugnisse, Literatur und Hörfunksendungen beschrieben. Die Schriftleitung dieses Teiles hat Oberstudiendirektor Dr. Helmut Gilliam, ein Historiker von hohem Rang. Die Gestaltung liegt bei Hüsch&Hüsch. Der zweite Teil des Buches befaßt sich mit dem Nüsser Ovend, dem Lokalkabarett im karnevalistischen Gewand, an dem niemand vorbeikommt, der in Neuss gesellschaftlich und politisch tätig ist. Diesen Teil verantwortet der bekannte Neusser Journalist Friedhelm Ruf, der auch das Layout dieses Teils gestaltete. Zahlreiche Bilder dokumentieren die geschriebenen Texte und geben dem Gesamtwerk den Charakter eines Geschichtsbuches über einen Teil des Lebens, Handelns, Denkens, der Freude und manchmal auch der Trauer in der Stadt Neuss. Die Gesamtschriftleitung liegt bei Dr. Heinz Günther Hüsch, dem Vorsitzenden der Vereinigung der Heimatfreunde Neuss. 36 Autoren haben mitgewirkt. Über 250 Abbildungen stammen aus historischen Quellen oder sind eigens für dieses Buch erstellt.
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schwarze Stofftasche mit Stadtwappen
Aufkleber Stadtwappen
Jürgen Huck Hans-Georg Loose Der Kampf um Neuss
Die Belagerung aus Feindessicht Chroniques de Jean Molinet übersetzt von Hans-Georg Loose
Zu den Höhepunkten der Neusser Stadtgeschichte zählt der Neusser Krieg in den Jahren 1474/75: Der Name der Stadt Neuss steht im Zentrum europäischcer Politik.
Mit den beiden Beiträgen dieses Buches schlägt die Vereinigung der Heimatfreunde Neuss eine Brücke von Jean Molinet, Hofberichtserstatter des mächtigen, aber besiegten Feindes, hin zum Freund und Beschützer der Stadt Neuss, Hermann von Hessen.
Dr. Hans-Georg Loose erstellte eigens eine Überstzung aus dem mittelalterlichen Französisch, die sich auf die für Neuss wichtigen Teile des umfangreichen Werkes von Molinet konzentriert: Das mittelalterliche Kriegstagebuch ermöglicht über die lokale Perspektive hinaus Einblick in die religiöse und politische Verankerung der damaligen Gesellschaft.
Der Neusser Stadtarchivar a.D. Jürgen Huck stellt in seinem Beitrag erstmalig und ausführlich das langjährige und freundschaftliche Verhältnis Hermann von Hessens zur Stadt Neuss dar: Der spätere Kölner Erzbischof und Kurfürst hat die Stadt Neuss gegen das Burgunderheer behauptet.
Achim Tilmes Do schlät mi Hätz
Das Lebensgefühl eines Neussers dargestellt in Mundarttexten. Illustrationen von Josef Kollenbroich.
Do schlät mi Hätz, in diesem Buch kommt die Heimatliebe zweier Neusser Künstler zusammen. Der Maler Josef Kollenbroich und der Autor Achim Tilmes haben auf Initiative der Neusser Heimatfreunde eine Liebeserklärung an ihre Stadt verfaßt, bodenständig und feinfühlig. Achim Tilmes, stammt aus einer typischen Schützenfamilie und erblickte im Dezember 1947 in Neuss das Licht der Welt. Vor allem der Großvater mütterlicherseits öffnete ihm Herz und Verstand für Entwicklung und Geschehen in der Vaterstadt, zugleich aber auch für die rheinische Mundart. Bekannt ist er durch seine leitenden Aufgaben in der Neusser Stadtverwaltung und dem besonderen Engagement im Schützenwesen. Achim Tilmes ist verheiratet und hat drei Söhne. Josef Kollenbroich wurde 1927 in Nievenheim geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in Neuss. Eigentlich aus der technischen Zeichnung kommend skizzierte er später gern Situationen und Erlebnisse. Hinzu kam Aquarell, Öl und Linolschnitt, ebenso auch die Bildhauerei. 1959 wurde er Volksschullehrer und ging 1991 als Rektor der Görresschule in den Ruhestand. Achim Tilmes und Josef Kollenbroich gaben bereits 1998 das Mundartbuch Heimat dörf och Macke han heraus.
CD Dort wo die Erft den Rhein begrüßt Ode an Neuss
Die Komposition Dort wo die Erft den Rhein begrüßt zum 75-jährigen Bestehen der Neusser Heimatfreunde.
Die Komposition Dort wo die Erft den Rhein begrüßt zum 75-jährigen Bestehen der Neusser Heimatfreunde sollte nicht in die Beliebigkeit eines bloßen Potpourris verfallen. So entstand eine Gliederung in vier Hauptteile Unsere Heimat Helm ab zum Gebet Der Festumzug und Hymnus. Nach einer furiosen Einleitung , in der schon jetzt der Refrain Dort wo die Erft den Rhein begrüßt anklingt, beginnt feierlich der vierstimmige Hornsatz mit Mächtig vor des Landes Blicken den Reigen Unsere Heimat. Kurze thematische Überleitung zum Lied Nüsser Röskes. Darauf stimmt der besonders hell und fröhlich klingende Holzbläsersatz das Lied Dat es ons Heimat an. Um so mächtiger klingt dann wieder das volle Orchester mit dem Erftlied. Das Lied Mer send Nüsser Jonge wird vom gesamten Blasorchester intoniert. Der zweite Teil Helm ab zum Gebet beginnt. Zunächst spielen die Streicher Ich bete an die Macht der Liebe. Der strahlende Holzbläsersatz schließt mit dem Deutschlandlied an. Nun geht es in den Gottesdienst: Zwei Lieder Zu dir send ich meinen Gru? und Nun danket alle Gott sind hier ineinander verflochten. Festlich schließt der besinnliche Teil. Von allen Seiten hört man Ausschnitte von Liedern, die mit dem Neusser Schützenfest oder auch mit dem Neusser Karneval in Verbindung gebracht werden. Dort wo die Erft den Rhein begrüßt. Mit diesem großartigen Lied findet das Werk seinen Höhepunkt. Jubelnder Schluss mit Freude, schöner Götterfunken.
Belagerung von Neuss Poster Din A1
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Die Belagerung von Neuss. Das Poster 1475 Neuss übersteht die Belagerung durch den Burgunderherzog Karl den Kühnen.
Zum 525. Mal jährte sich der Neusser Krieg und der Neusser Frieden. Karl der Kühne, Herzog von Burgund, hatte die Stadt 11 Monate belagert und musste dann dem Reichsheer und dem Widerstand der Neusser weichen. Die Heimatfreunde hätten gerne gesehen, daß auch dieser Jahrestag Beachtung gefunden hätte. Das geschah nur ganz geringfügig. Deshalb haben sie die Abbildung des Schlachtengemäldes vor Neuss aus dem Jahre 1475 und ein Faltblatt dazu veröffentlicht. Ihr Motiv: Das Bewusstsein der großen Geschichte unserer Stadt und die Erinnerung an den Neusser Sieg wach zu halten. Leider tut sich das offizielle Neuss etwas schwer mit der Pflege von Tradition und Geschichte.
Ganz Europa blickt auf die Stadt am Rhein 1475 Neuss übersteht die Belagerung durch den Burgunderherzog Karl den Kühnen.
Neuss, 29. Juli 1474: Herzog Karl der Kühne von Burgund und seine stattliche Streitmacht beginnen mit der Belagerung von Neuss. Der burgundische Herzog rechnet mit einer raschen Einnahme der Stadt am Rhein, doch daraus wird nichts: Tapfer und ausdauernd zwingen die Neusser Karl den Kühnen, töbig wie ain hund vor Neuss in der erden grund zu liegen. 46 Wochen dauert die Belagerung, und sie endet für den Herzog in einer militärischen und politischen Niederlage. Sie läutet den Niedergang des Hauses Burgund ein und führt zu einer neuen Verteilung der politischen Kräfte in Europa.
Aufkleberbogen Stadtwappen
Aufkleberbogen à 8 Stück
Belagerung von Neuss Ganz Europa blickt auf die Stadt am Rhein
Die Belagerung von Neuss. Das Poster 1475 Neuss übersteht die Belagerung durch den Burgunderherzog Karl den Kühnen.
Zum 525. Mal jährte sich der Neusser Krieg und der Neusser Frieden. Karl der Kühne, Herzog von Burgund, hatte die Stadt 11 Monate belagert und musste dann dem Reichsheer und dem Widerstand der Neusser weichen. Die Heimatfreunde hätten gerne gesehen, daß auch dieser Jahrestag Beachtung gefunden hätte. Das geschah nur ganz geringfügig. Deshalb haben sie die Abbildung des Schlachtengemäldes vor Neuss aus dem Jahre 1475 und ein Faltblatt dazu veröffentlicht. Ihr Motiv: Das Bewusstsein der großen Geschichte unserer Stadt und die Erinnerung an den Neusser Sieg wach zu halten. Leider tut sich das offizielle Neuss etwas schwer mit der Pflege von Tradition und Geschichte.
Ganz Europa blickt auf die Stadt am Rhein 1475 Neuss übersteht die Belagerung durch den Burgunderherzog Karl den Kühnen.
Neuss, 29. Juli 1474: Herzog Karl der Kühne von Burgund und seine stattliche Streitmacht beginnen mit der Belagerung von Neuss. Der burgundische Herzog rechnet mit einer raschen Einnahme der Stadt am Rhein, doch daraus wird nichts: Tapfer und ausdauernd zwingen die Neusser Karl den Kühnen, töbig wie ain hund vor Neuss in der erden grund zu liegen. 46 Wochen dauert die Belagerung, und sie endet für den Herzog in einer militärischen und politischen Niederlage. Sie läutet den Niedergang des Hauses Burgund ein und führt zu einer neuen Verteilung der politischen Kräfte in Europa.
2. Auflage mit neuen Motiven Neusser Malmappe
2. Auflage der Malmappe mit 15 neuen Motiven zum Ausmalen.
Neuss hat viele schöne Häuser, Plätze, Brunnen und Kirchen. Man muß sie nur sehen. Und wer malen möchte, muß noch genauer hinsehen.
Die Heimatfreunde haben mit Unterstützung der Sparkasse Neuss für Kinder eine 2. Malmappe herausgegeben.
Die Mappe enthält 15 Motive zum Ausmalen, u.a.: das Rathaus, das Obertor, das Quirinus-Münster. Ausserdem enthält sie 4 Motive zum Schützenfest und das Stadtwappen von Neuss.
Maria Meuter Nüsser Kall vom Nüsser Röske
Der 2 Band der Reihe Nüsser Kall.
Endlich ist es da, das neue Büchlein von Maria Meuter. Nüsser Kall hatte großen Erfolg und viele können sich nun auf die neuen Kapitel aus Nüsser Kall vom Nüsser Röske freuen. Es ist der liebenswerte Blick auf die kleinen Ereignisse und Begebenheiten, vom Hochamt in Dreikönigen oder Besuch bei Frankenheim, eine Betrachtung der neuen Brille oder der guten alten Reibekuchen. Das sind die wahrhaft tröstlichen und erfreulichen Geschichten aus dem Leben, leicht geschrieben, aber nie oberflächlich: mit Neusser Lokalcollorid quer durch alle Jahreszeiten und Generationen, versehen mit Illustrationen von Heinrich Hüsch.
Autofähnchen
rot-weiss, mit Stadtwappen und weissem Fahnenhalter aus Kunststoff
Neusser Notgeld von 1914 bis 1923 Vom Groschen zur Billion
Die Herausgabe von Notgeld in und um Neuss spiegelt die verzweifelte wirtschaftliche Lage wieder, die sich in der Zeit der sog. Inflation ergeben hatte und die auch eine Folge der millitärischen Kapitulation 1918 und des Friedensvertrages von Versailles 1919 war. Nicht nur die Stadt Neuss mußten sich der Möglichkeit bedienen, eigenes Geld zu drucken, um den Anforderungen eines sehr geschrumpften, aber immer noch bestehenden wirtschaftlichen Lebens nachzukommen. So entstand zunächst eine große Sammlung von Notgeld. Günter Schöpgens hat das Ergebnis seiner jahrelangen Sammlungen und Arbeiten in diesem Buch zusammengefaßt. Es gibt eine nahezu lückenlose Darstellung aller Notgeldexemplare. Zugleich sind diese Notgeldstücke in Beitrag zur Geschichte der Stadt Neuss. Mancher Geldschein gibt interessante Details preis oder zeigt Bauwerke, die schon seit langem nicht mehr bestehen. So ist dieses Buch nicht nur eine Dokumentation mit großem Interesse für Münz- und Geldscheinsammler, sondern auch ein Beitrag zur Geschichte der Stadt Neuss.
Peter Stenmans Der Burgbann
Ein Nachschlagwerk der Neusser Landwirtschaft.
Ein Nachschlagwerk der Neusser Landwirtschaft.
Um den eigentlichen Kern der mittelalterlichen Stadt schloß sich der Burgbann wie ein natürlicher Schutz, aber auch als fruchtbares Vorland. In ihm lagen zahlreiche Höfe, die der städtischen Bevölkerung Nahrung zulieferten, zugleich aber auch die Wiege der großen Familien unserer Stadt wurden. Diese Arbeit von Peter Stenmans ist ein Mosaikstein in der Gesamtgeschichte des niederrheinischen Raumes. Neben den ausführlichen Beschreibungen der 38 Höfe mit zahlreichen Abbildungen schildert das Buch die Geschichte des Burgbanns und das bäuerliche Leben im Neusser Raum. Auf 10 der 16 Farbtafeln hat der Neusser Künstler Alfred Book mit lockerem und heiterem Strich Höfe im Neusser Raum festgehalten. Mit umfassendemx Personen-und Ortsregister.
Karl Schorn Thomas Bontmaker Das spanische Feuer
Briefe eines Neusser Malers aus den Jahren 1584 bis 1612
Briefe eines Neusser Malers aus den Jahren 1584 bis 161 Thomas Bontmaker, Kunstmaler, kehrt nach 30 Jahren in seine Heimatstadt Neuss zurück. Mit Tränen der Rührung betritt er die Stadt mit St. Quirinus-Münster als Wahrzeichen. Doch erwartet ihn in der überfüllten Stadt eine Seuche, die innerhalb von sieben Wochen dreihundert Menschen dahinrafft. Eindrucksvoll schildert er das Auf und Ab des Krieges jener Tage. Er selbst verliert während der Verteidigung seiner Vaterstadt fast vollständig sein Augenlicht.
Eine Explosion der Munitionsvorräte entfacht ein Feuer, später als spanisches Feuer bezeichnet, dem neunhundert der eintausendeinhundert Neusser Häuser zum Opfer fallen. Das schöne Neuss ist zerstört. Aber das Leben geht weiter und der Tag der Befreiung, der Tag des Peter Loer, wird kommen Ein moderner Briefroman, ergänzt um historische Erläuterungen, der die Neusser Geschichte und die Schicksale der Menschen auf unterhaltsame Weise trefflich schildert.
Maria Meuter Nüsser Kall *** DERZEIT LEIDER VERGRIFFEN ***
Der 1. Band der Reihe.
Dialekt ist das Element, das aus der Seele kommt. Wenn ein Mann wie Goethe sich so über den Dialekt ausläßt, dann kann man eigentlich nicht verstehen, wie dieser Dialekt in den letzten 50 Jahren fast in Vergessenheit geraten konnte. Hochdeutsch kann die Mundart niemals vergessen machen. Die Mundart spricht aus, was sie denkt, sie konstruiert nicht, sie lebt und erlebt von innen heraus. Mit anderen Worten, sie empfindet, und damit wird sie weitgehend eine Sprache des Gefühls. Mit viel Freude pflegt Maria Meuter ihre Heimatsprache, das Nüsser Platt. Die breite Palette ihrer Gedichte ist beliebt bei Jung und Alt. Sie hält Lesungen sowohl in Schulen als auch vor alten Leuten. Sie hat also für jede Altersstufe und Gelegenheit etwas bereit. In 43 Beiträgen teilweise illustriert und 23 Aphorismen zeigt sie Hätz on Schnüss, wenn es um Fröhjohr, Die Sammeltass oder das Schlachfess geht.
Jakob Weitz Neuss Bilder und Gedanken zu Stadt und Land
Ihr drittes Buch mit dem Titel Neuss Bilder und Gedanken zu Stadt und Landschaft haben die Heimatfreunde herausgegeben. 47 Autoren, darunter Bürgermeister Herbert Napp, Landrat Dieter Patt, Bundestagsabgeordnete Anni Brandt-Elsweier, Stadtverordnete, Vorsitzende, Bürger, Sportler, haben sich geäußert. Gewidmet ist das Buch dem Werk des Malers Jakob Weitz, der wunderschöne Bilder aus der Stadt Neuss malte.
Winfried Godde Die Wallfahrt zur Kornelius-Kapelle in Neuss Selikum
Winfried Godde schildert die geschichtliche Entwicklung der Korneliusverehrung und hat dabei viele Abbildungen zusammengetragen.
Karl Schorn Der Himmel auf Erden
Geschichten von Rhein und Erft
Karl Schorn, geboren 1893, studierte Germanistik in Insbruck und Bonn. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Neuss, 1945 zog er in das alte Gemäuer des Blutturms an der Promenadenstraße. Dort lebet er zurückgezogen und es entstanden große Teile seines literarischen Werkes.
In diesem Buch finden Sie kleine Geschichten in und um Neuss, illustriert von Katharina Hall-Krieger.
MC Dort wo die Erft den Rhein begrüßt Ode an Neuss
Die Komposition Dort wo die Erft den Rhein begrüßt zum 75-jährigen Bestehen der Neusser Heimatfreunde.
Die Komposition Dort wo die Erft den Rhein begrüßt zum 75-jährigen Bestehen der Neusser Heimatfreunde sollte nicht in die Beliebigkeit eines bloßen Potpourris verfallen. So entstand eine Gliederung in vier Hauptteile Unsere Heimat Helm ab zum Gebet Der Festumzug und Hymnus. Nach einer furiosen Einleitung , in der schon jetzt der Refrain Dort wo die Erft den Rhein begrüßt anklingt, beginnt feierlich der vierstimmige Hornsatz mit Mächtig vor des Landes Blicken den Reigen Unsere Heimat. Kurze thematische Überleitung zum Lied Nüsser Röskes. Darauf stimmt der besonders hell und fröhlich klingende Holzbläsersatz das Lied Dat es ons Heimat an. Um so mächtiger klingt dann wieder das volle Orchester mit dem Erftlied. Das Lied Mer send Nüsser Jonge wird vom gesamten Blasorchester intoniert. Der zweite Teil Helm ab zum Gebet beginnt. Zunächst spielen die Streicher Ich bete an die Macht der Liebe. Der strahlende Holzbläsersatz schließt mit dem Deutschlandlied an. Nun geht es in den Gottesdienst: Zwei Lieder Zu dir send ich meinen Gru? und Nun danket alle Gott sind hier ineinander verflochten. Festlich schließt der besinnliche Teil. Von allen Seiten hört man Ausschnitte von Liedern, die mit dem Neusser Schützenfest oder auch mit dem Neusser Karneval in Verbindung gebracht werden. Dort wo die Erft den Rhein begrüßt. Mit diesem großartigen Lied findet das Werk seinen Höhepunkt. Jubelnder Schluss mit Freude, schöner Götterfunken.
MC Neusser Heimatlieder
Improvisationen, gespielt von Karlheinrich Hodes, Münsterkantor von 1955-1978
Improvisationen, gespielt von Karlheinrich Hodes, Münsterkantor von 1955-1978
MC Neusser Glocken
- erweiterte Auflage
Karl Kreiner Dat leve Platt
Karl Kreiner, geboren 1886, bekannte sich zur Mundart als dem Quell der Muttersprache. Seine Liebe zu den Kindern und zur Heimat drückte er in vielen Mundartgedichten aus. Er erforschte die Geschichte unserer Stadt, schrieb Balladen über geschichtliche Ereignisse in und um Neuss. Seine besondere Zuneigung galt dem Schützenfest, bei dem er über 25 Jahre mitmarschierte. Davon zeugen die Lieder, die er für die Schützen schrieb. Durch die Mundart lehrte er seine Mitmenschen, die Heimat mit dem Herzen zu sehen. Er verstarb 1967. Dieses Buch beinhaltet viele seiner Texte, Lieder und Balladen. In diesem Buch finden Sie kleine Geschichten in und um Neuss, illustriert von Katharina Hall-Krieger.
MC Dat es ons Läve
Geschichten in Mundart, geschrieben und gesprochen von Sophie Tremblau.
St. Quirinus Münster Neuss Das Schützenportal *** DERZEIT LEIDER VERGRIFFEN ***
Über die Entstehungsgeschichte das den Neusser Schützen gewidmete Portal an der Südseite des St. Quirinus Münster.
Radiosendungen
Jetzt mt Hörproben der Radiosendungen von den Heimatfreunden.
Neues Buch
Neuss Ein historischer Stadtführer
von Christian Frommert.
Lieferbare Plaketten
Plaketten Bronzetaler Stadtwappen
Ø 10 cm
Es handelt sich um eine Nachbildung der Rückseite eines "Halben Talers" aus dem Jahre 1577. Zu dieser Zeit besaß Neuss als eine von wenigen deutschen Städten das Münzrecht und das Geld wurde hier geprägt.
Abgebildet ist das Neusser Stadtwappen: unter großer Krone ein geschweifter Schild, gespalten, mit zweiköpfigem Adeler und Kreuz. Schrift: MONE · NOVA CIVITATIS · NUSSIENSIS .
Die Bronzeplakette wurde 2009 neue modelliert. Sie kann als Tischdekoration oder dank des Bohrloches auf der Rückseite, auch aufgehängt genutz werden. Passend dazu gibt des die Vorderseite der Münze mit dem Motiv Quirinus.
Künstler: Heinrich Hüsch Material: Bronze, handpatiniert Gewicht: ca. 500 g
Wir laden Sie ein, sich auf die Spurensuche zu begeben in die Neusser Blütezeit im Mittelalter. Entdecken Sie die Geschichte von Neuss und die Menschen jener Zeit. Vom mittelalterlichen Stadtbild sind noch viele Plätze und Bauwerke in der Innenstadt erhalten.
Klicken Sie auf die Zahlen im Plan oder den Pfeil neben dem Text um eine Beschreibung der Sehenswürdigkeit zu erhalten. Ausführliche Informationen gibt es im Buch "Rundgang durch das mittelalterliche Neuss".
Das Buch schließt eine Lücke in der Literatur über Neuss und ist mit über 60 farbigen Fotos, Illustrationen und zwei Karten zum Ausklappen Rundgangführer wie auch Lesebuch. 15 zusätzliche Kapitel erläutern vom Münzrecht über den Markthandel bis zur Stadtverteidigung das mittelalterliche Leben.
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Plaketten Bronzeplakette Hammer Fähre
13,5 x 11 cm
"Die Rheinfähre von Neuss nach Kappes Hamm". Diese Fährverbindung bestand urkundlich schon im Mittelalter. 1929 wich sie der Südbrücke. Die Düsseldorfer Jonges und die Heimatfreunde Neuss verwirklichten zwei Bronzetafeln an den Landungsplätzen der ehemaligen Fähre. Hier handelt es sich um eine verkleinerte Nachbildung der großen Tafel. Künstlerin: Marainne Kiesselbach Material: Bronze Gewicht: ca. 500 g
Ein Blick auf die Bauelemente zeigt, dass die Kirche nicht aus dem Mittelalter stammt. Sie wurde von 1718 bis 1720 erbaut und ist damit ein Gebäude der Barockzeit. Sie verweist aber ins Mittelalter, weil sie die vierte Kirche an diesem Ort seit 1428 ist.
Über 200 Jahre diente es als Wohnhaus der kurfürstlichen Vögte, bis es 1810 vom letzten Vogt an Privathand verkauft wurde. Es wurde zu einem Wohnhaus umgebaut, verfiel aber seit 1900 zusehends. 1927 kaufte es die Bank für Handwerk und Gewerbe, die es nach alten Befunden restaurieren ließ und ab 1929 als Bankgebäude nutzte.
Die Bezeichnung Münster stammt aus dem Lateinischen monasterium, Kloster, und bezeichnet eine große Kloster- oder Stiftskirche.
Grabungen unter der heutigen Kirche haben ergeben, dass es bereits im 5. Jahrhundert eine römische Totenkapelle an diesem Ort gab. Diese Kapelle ist im 9. Jahrhundert durch ein größeres Gebäude ersetzt worden. Von ihm sind von Ost nach West verlaufende Mauerzüge nachgewiesen. Um 1000 wurde diese Kirche wiederum durch einen Neubau ersetzt, der ebenfalls eine Krypta hatte.
In den 1950er Jahren und noch einmal 1986/87 wurden die mittelalterlichen Fundamente der Kirche teilweise freigelegt und vermessen. Demnach war die Kirche rund 23 Meter lang und 8,60 Meter breit. Sie bot damit Platz für 400 Menschen. Über vier Meter unter dem heutigen Straßenniveau wurde ein Fußboden aus Ziegeln entdeckt, die Fundamenttiefe liegt knapp einen halben Meter tiefer. Im Keller des Hauses Krämerstraße 3 kann man noch heute die mächtigen Fundamentreste besichtigen.
Das Gebäude diente von 1639 bis 1802 den Franziskaner-Observanten als Kirche. Seit 1803 befindet sie sich einschließlich der Klostergebäude im Besitz der Stadt. Die vermietete es von 1826 bis 1864 an die preußische Militärbehörde, die es nach einem Umbau als Lager für ihre Militärbestände benutzte. Nach Auflösung der preußischen Garnison in Neuss vermietete die Stadt das seitdem Zeughaus genannte Gebäude als Lagerhalle an Neusser Firmen. Durch Ratsbeschluss vom 8. Mai 1923 wurde die Verwaltung ermächtigt, das vorhandene Gebäude in einen Festsaal umzubauen. Seitdem diente es nach Umbauten 1949, 1970 und 1998/99 als Konzertsaal und gute Stube der Stadt.
Der Name erinnert an die Besatzung hessischer und französischer Truppen während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Es wurde als sechstes Stadttor 1646 am unteren Ende des Marktes, dem Fischmarkt, errichtet und sollte den hessischen Truppen eine Verbindung zur Schanze am Rhein ermöglichen. Das Tor wurde bereits 1829 wieder abgerissen.
Die Mauern des Turmes sind über zwei Meter stark, sein Durchmesser beträgt zwölf Meter. Ein profiliertes Gesims schließt den Turm nach oben hin ab. Von den ursprünglich fünf in breiten Nischen auslaufenden Schießständen sind heute drei geöffnet. Das Obergeschoss ist mit Backsteinen eingewölbt, die Außenplattform trug früher Aufbauten.
Vermutlich hat an dieser Stelle das Neusser Münzhaus gestanden. Leider ist es nicht, wie viele andere öffentliche Gebäude, im Plan von Braun und Hogenberg gekennzeichnet. Beim Gang durch die Passage lohnt sich ein genauer Blick auf den Boden. Dort finden wir viele vergrößerte Nachbildungen von Münzen, die zwischen 1492 und 1568 in Neuss geprägt wurden. Die Währungseinheiten waren Weißpfennige, Möhrchen, Albus, Gulden, Stüber, Heller und Taler. Auf einer Seite der Münzen findet sich fast durchweg der Kirchen- und Stadtpatron St. Quirin mit den neun Kugeln im Wappenschild oder auf den Wimpeln seiner Lanze, der in den Umschriften QUIRINUS · PATRONUS · NOST(ER) oder PROTECTOR · NOSTER genannt wird. Ausnahmslos ist auch das Stadtwappen zu sehen, das Kaiser Friedrich III. der Stadt 1475 verliehen hatte. Es zeigt den doppelköpfigen Reichsadler und die Kaiserkrone. Hinzu kommt gelegentlich ein Wappenschild mit Kreuz. Diese wertvollen Erinnerungen an das Neusser Münzrecht wurden von den Heimatfreunden Neuss und Privatpersonen gestiftet.
Novum
Sind Sie Neusser in der Ferne? Dann können Sie Novum 2x im Jahr per Post erhalten.
Plaketten Bronzetaler Quirinus
Ø 10 cm
Es handelt sich um eine Nachbildung der Vorderseite eines "Halben Talers" aus dem Jahre 1577. Zu dieser Zeit besaß Neuss als eine von wenigen deutschen Städten das Münzrecht und das Geld wurde in Neuss geprägt.
Abgebildet ist ein geharnischtes Standbild des hl. Quirinus. In der rechten Hand hält er eine Fahne mit sehr langem Wimpel, auf welchem neun Kugeln ein Oval bilden. Schrift: QUIRINUS · PATRONUS · NOSTE · 1577
Die Bronzeplakette wurde 2009 neue modelliert. Sie kann als Tischdekoration oder dank des Bohrloches auf der Rückseite, auch aufgehängt genutz werden. Passend dazu gibt des die Vorderseite der Münze mit dem Motiv Stadtwappen.
Künstler: Heinrich Hüsch Material: Bronze, handpatiniert Gewicht: ca. 500 g
2008: Heinz Gilges 2007: Achim Tilmes 2006: Günther Pannenbecker 2005: Günther Pesch 2004: Willi Könen 2003: Dieter Krüll 2002: Jochen Koenig 2001: Friedhelm Ruf 2000: Herbert Napp 1999: Karlheinz Ackermann, Dr. Hermann Josef Baaken, Cornel Hüsch 1998: Angelika Quiring-Perl 1997: Heinz-Peter Jansen 1996: Dr. Herbert Jacobs 1995: Dr. Heinz Günther Hüsch 1994: Heinz und Marianne Ackermann 1993: Wilfried Küfen 1992: Dr. Bernd Koenemann 1991: Dr. Max Tauch 1990: Dechant Heinz Pilligrath 1989: Peter H. Schütz 1988: Eberhard Freter 1987: Dr. Karl Flecken 1986: Msgr. Dr. Hans-Dieter Schelauske 1985: Gert von Opbergen 1984: Josef Kürten 1983: Klaus Dieter Salomon 1982: Fritz Dienst, Karl-Heinz Dienst, Dr. Otto Dienst 1981: Hans Mausberg 1980: Gertrud Dornberger 1979: Dr. Albert Kreuels 1978: Rudolf Haeffs
Hermann-von-Hessen Preisträger
Bei gekennzeichneten Preisträgern ist die Laudatio verlinkt.
2010: Prof. Dieter Patt Laudatio 2008: Dr. Max Tauch Laudatio 2007: Franz Josef Schmitt Laudatio 2006: SkF - Sozialdienst katholischer Frauen e. V. in Neuss 2005: RheinLand Versicherungen 2004: Erzbischöfliche Schule Marienberg 2003: Karl Bongers 2002: Quirinus-Gymnasium Neuss 2000: Msgr.Dr. Hans Dieter Schelauske 1999: NGZ-Lokalredaktion 1997: Turngemeinde Neuss 1996: Hermann-Josef Dusend 1995: Genossenschaft der Augustinerinnen 1994: Karl-Heinz Wollenhaupt 1992: Freiwillige Feuerwehr Neuss 1990: Alexianer Orden
Ehrenmedaille Preisträger
6. Juni 2009 Ursula von Schönfeld, Martin Flecken, Harald Müller, Hans Gert Niemöhlmann, Egon Radowski
13. Dezember 2008 Karla Geismann, Burkhard Gill, Dr. Rudolf Hutmacher, Dr. Peter Lippers 15. März 2008 Schwester Maria Goretti, Dr. Gisela Götte, Karl-Heinz Fischer, Peter Pott, Reinhard J. Wendt 10. Dezember 2007 Ingrid Schäfer, Friedhelm Funkel, Alfons Buschhüter 28. April 2007 Karin Kilb, Christa Welter, Theo Boydes, Lothar Bäsken, Horst Bischoff 11. März 2006 Karl Rüdiger Himmes, Dr. Alwin Müller-Jerina, Eva Maria Olszewski, Elisabeth Schmitz, Kurt Sitterle 16. April 2005 Theo Bongartz, Dr. Karl Lammert, Heinrich Hüsch, Josef Kokesch, Bernhard Schmitz, Günther Happekotte, Gerhild Faymonville 27. März 2004 Dr. Christiane Zangs, Maria Meuter, Helmut Sagon, Wolfgang Kriesemer, Thomas Nickel, Heinz Felske, Herbert Breidenbach 18. Oktober 2003 Dr. Hans Georg Loose, Gudrun Loose, Wilhelm Müller, Bernd Müller, Carina Wernig, Dr. Heinz Becker, Ulrich Ziegler, Hans Bremshey 16. November 2002 Rebecca Schuh, Georg Runow, Kurt Lonnes, Josef Kollenbroich, Franz Josef Siegmann, Karl Gladis 16. Februar 2002 Waltraut Beyen, Hermann-J. Kahlenberg, Dr. Dr. Udo Kissenkoetter, Heinz Hick, Gert Harbaum, Annelie Breidenbach, Dieter Sonnen 7. April 2001 Heinz und Heidi Bienefeld, Dr. Max Tauch, Günter Schöpgens, Dr. Peter Hommers, Theo Jantosch, Helga Peppekus, Jutta und Burkhard Zülow 25. März 2000 Martin Kluth, Josef Bringmann, Herr Beyenburg, Peter Söhngen, Frau Freudenberg, Kurt Zwickla 06. März 1999 Anni Brandt-Elsweier, Carmen Kuhnert, Dr. Alois Weber, Ludwig Söldner, Hans Sürtenich, Heinz Josef Spelter 14. März 1998 Achim Tilmes, Hanna Hamm, Gertrud Minkenberg, Dr. Bernhard Pick, Rita Hau, Walter Högen, Willi Könen 22. März 1997 Karl Bongers, Professor Dr. Erich Wisplinghoff, Herbert Dörnemann, Theo Schiefer, Wilhelm Hoymann 23. März 1996 Jochem Dammer, Hermann Bolten, Franz Josef Schmitt, Willi Ramm, Rudi Haeffs, Cornelius Kallen, Doris Kies 06. März 1995 Mustafa Idge, Otto Saarbourg, Ingrid Giefers, Pit Schütz, Dr. Herbert Jacobs, Prof. Karlheinrich Hodes 16. April 1994 Heinz Reinartz, Heinz Peter Jansen, Angelika Quiring-Perl, Christel Thissen, Dipl.-Ing. Walter Nitsch
03. April 1993 Käte und Friedrich Halbach, Dr. Rembert Watermann, Freiw. Krankenhaushilfe am Lukas Krankenhaus Neuss, Freiw. Krankenhaushilfe am Johanna-Etienne Krankenhaus Neuss
1992 Dr. Irmgard Feldhaus, Katharina Braeckeler, Alois Fassbender, Hako Maier, Dipl.-Ing. Günter Rabe, Georg Kolkmann
1990 Wilfried Küfen, Ivan Petak, Dr. Wilhelm Schepping, Hermann Straaten, Hermann Wilhelm Thywissen, Christa Voigt, Karl-Kreiner-Schule, Dr. Helmut Gilliam, Karl-Heinz Wollenhaupt
1989 Walburga Ploenes, Hubert Derrez, Jürgen Huck, Friedhelm Bös, Claudia Chehab, Susanne Conzen, Susanne Kauffels, K.-H. Kien, Dr. Karl-Heinz Knörzer, Rudolf Küppers, Wilhelm Küppers, Horst Morgenbrod, Sabine Sauer, Ludwig Soumagne, Sigrid und Karl-Heinz Steinbeck, Peter Strieder, Lotte E. Sturm, Sophie Tremblau, Petra Winkelmann
Heimatfreunde Neuss Freunde hat man nie genug
Wenn Sie Mitglied in der Vereinigung der Heimatfreunde werden möchten, so schicken Sie einfach dieses Formular ausgefüllt ab.
Spenden, die steuerlich begünstigt sind, erbeten auf Konto 120717, Sparkasse Neuss, BLZ 30550000.
Beitrittserklärung
ich möchte/wir möchten Mitglied der Neusser Heimatfreunde werden.
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
Literatur - Geschichte Kunst Mundart Neusser Dichter und Denker
Wir forschen nach Literatur aus und über Neuss. Von nachhaltender Wirkung erweisen sich die von der Vereinigung herausgegebenen Schriften und Bücher , u.a. die didaktische Aufarbeitung der Neusser Stadtgeschichte und der Heimatkunde für den Schulgebrauch, viele davon erhalten Sie in unserem Shop.
Beginen nannte man fromme Jungfrauen oder Witwen, die ohne Klostergelübde ein klosterhaftes, gemeinschaftliches Leben führten. Der erste Beleg für den Neusser Beginenkonvent stammt aus dem Jahre 1328: Ihr Haus wird dort als Nachbar eines anderen genannt. Somit dürfte die Gemeinschaft schon Ende des 13. Jahrhunderts bestanden haben. Ihre Mitglieder waren keinem Orden angeschlossen, sondern lebten als Laienschwestern. Die Leiterin wurde von der Dechantin des Stifts St. Quirin bestimmt und hieß Mutter". Sie hatte sich um die innere Ordnung und die Verwaltung der Wirtschaft zu kümmern. Ihr waren die übrigen Schwestern zum Gehorsam verpflichtet.
Von den Klostergebäuden ist nichts mehr zu sehen, sie sind zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgerissen worden, um die Klarissenstraße zu verbreitern.
Der Eingang zum Klosterkomplex befand sich an der Oberstraße. Die 29 Meter lange und 11 Meter breite Kirche erstreckte sich längs der Klarissenstraße, auf ihrem Dach ein Dachreiter. Hinter der Kirche entlang der Klarissenstraße gab es eine solide Mauer, die in einem Türmchen an der Straßenecke zur heutigen Michaelstraße endete. Die Straßenfront dieses Komplexes lag damals etwa in der heutigen Straßenmitte. Die Kirche bildete die südliche Längsseite eines Rechtecks von Klostergebäuden, die sich um einen Innenhof gruppierten. Hier hat sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch der Kreuzgang befunden.
Die Gaststätte gegenüber heißt l21 Schärpe Eck. Der Name ist eine historische Anspielung. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Lasten mit Pferd und Wagen transportiert. Oft waren die Fuhrwerke so lang und sperrig, dass sie kaum in schmale Gassen wie die Michaelstraße einbiegen konnten. Es waren also scharfe Kurven, die in Neusser Mundart schärpe Eck genannt wurden.
Der Turm ist der Rest des ehemaligen Jesuitenklosters und des ersten Gymnasiums in Neuss. Auf dem Gelände zwischen Ober- und Mühlenstraße im Mittelalter Hinter den Minrebroeder genannt und angrenzend an die Jesuitengasse, die heutige Rottelsgasse, stand eines der ältesten Klöster in Neuss.
Heute findet man einige spärliche Überreste der Klostergebäude. Das vermauerte Portal war der Eingang zum Kreuzgang, links davon ein Fenster mit Trachytrahmen.
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Novum Neusser in der Ferne.
Die Neusser, die heute in der Ferne leben, werden nicht vergessen:
Die Heimatfreunde schicken diese Nachrichten für die Neusser in der Ferne 2x im Jahr, und zwar zu Weihnachten und zum Schützenfest an alle Adressen, die uns bekannt sind. Leider erreichen wir nicht alle, die mit Neuss verbunden sind. Wenn Sie also weitere Adressen wissen von Kindern, Enkelkindern, Freunden, Schützenbrüdern, Kegelschwestern usw.: Bitte teilen Sie uns die Adressen unter dem Stichwort: Neusser in der Ferne mit. Teilen Sie uns aber auch bitte mit, wenn sich die Anschriften ändern sollten.
Bitte schicken Sie unentgeltich NOVUM an folgenden Neusser in der Ferne:
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
Die Entstehungszeit der Windmühle ist unbekannt. Allerdings dürfte die Mühle die älteste Neusser Stadtmühle gewesen sein darauf weist vor allem der Unterbau hin. Außerdem ist sie bereits auf der ältesten bekannten Stadtansicht von Neuss, einem Holzschnitt von 1477, als hoher Rundturm mit Kegeldach und mächtigen Flügeln zu sehen. Die Windmühle blieb mit einigen Unterbrechungen bis ins 19. Jahrhundert hinein in Betrieb.
Heimatfreunde Neuss Der Vorstand
Die Vereinsanschrift der Heimatfreunde:
Friedrichstraße 40 41460 Neuss
Geschäftsführung: Monika Tups Vorsitzender: Ernst Freistühler, E-Mail
stv. Vorsitzende: Anna Maria Holt, E-Mail, Christoph Napp-Saarbourg, E-Mail
Beisitzer: Dr. Helmut Gilliam, E-Mail Ehrenvorsitzender: Dr. Heinz-Günther Hüsch
Münzen und Plaketten Wo Geld auf der Straße liegt
Von Heimatfreunden geschaffen, von vielen Stiftern unterstützt: Bodenplatten im Bereich "An der Münze". Am Standort der spätmittelalterlichen Münze erinnern Nachbildungen der hier geprägten Münzen, die in das Straßenpflaster eingelasssen sind, an einen glanzvollen Abschnitt der Neusser Geschichte.
Der Blutturm wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und 1951 nach einer Zeichnung aus dem 19. Jahrhundert wieder restauriert. Das Innere des Turmes ist verputzt. Im Untergeschoß sind starke eiserne Ringe in die Wand eingelassen. Sie geben den Hinweis auf den überlieferten Namen Blutturm: Er diente vermutlich als Gefängnisturm, in dem Gefangene verhört und gefoltert wurden.
Heimatfreunde Neuss Unsere Satzung
§1 Der 1928 gegründete Verein führt den Namen Vereinigung der Heimatfreunde Neuss. Er hat seinen Sitz in Neuss und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz e.V.
§2 Die Vereinigung der Heimatfreunde Neuss hat den Zweck, die ideellen und kulturellen Werte der Heimat zu pflegen, die Heimatliebe zu stärken und die Kenntnis von der näheren und weiteren Heimat zu fördern. Sie will alle, die in Neuss zugezogen sind, mit ihrer Heimat auch innerlich verbinden. Zu diesem Zweck widmet sich die Vereinigung der Heimatfreunde Neuss 1. der Erforschung und Darstellung der Geschichte, des Lebensraumes und des Volkstumes der Stadt Neuss. 2. der Naturkunde, dem Naturschutz und der Landschaftspflege, 3. dem Städtebau, der Bau- und Denkmalpflege in der Stadt Neuss und ihrer Umgebung, 4. der Pflege des Volkstumes, des Brauchtums, der Mundart und der Volksmusik, 5. der Pflege der menschlichen Beziehungen innerhalb der Stadt Neuss, insbesondere zur Förderung des gemeinsamen Bewußtseins der Neusser Bürger.
§3 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemässen Zwecke Verwendung finden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile. Der Anspruch auf Auszahlung eines Auseinandersetzungsguthabens im Falle des Ausscheidens aus dem Verein oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist ausgeschlossen. Bei Liquidation des Vereins fällt das verbleibende Restvermögen an die Stadt Neuss, die es unmittelbar und ausschliesslich für gemeinnützige Zwecke nach Möglichkeit im Sinne des Vereinszweckes zu verwenden hat. Im Rahmen der Geschäftsführung dürfen keine Personen durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch Vergütung begünstigt werden.
§4 Mitglieder der Vereinigung der Heimatfreunde Neuss können alle Personen werden, die die Ziele der Vereinigung fördern wollen. Der Beitritt ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen seine Ablehnung ist Berufung an die Mitgliederversammlung möglich. Diese entscheidet endgültig. Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag. Seine Höhe setzt die Mitgliederversammlung fest.
§5 Organe des Vereines sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Ehemalige Vorsitzende können durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenvorsitzende ernannt werden. Sie sind befugt, an den Sitzungen des Vorstandes stimmberechtigt teilzunehmen.
§6 Die Mitgliederversammlung findet mindestens jährlich einmal statt. Zu ihr ist durch den Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 7 Tagen und unter Mitteilung der Tagesordnung einzuladen. Außerdem ist eine Mitgliederversammlung auf Verlangen von mindestens 30 Mitgliedern innerhalb von 3 Wochen einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Über die Beschlüsse der Versammlung ist eine von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnende Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift ist den Mitgliedern entweder in Abschrift zuzuleiten oder aber in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung vorzutragen.
§7 Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung unter Benennung ihres Amtes auf drei Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Es kann ein erweiterter Vorstand gebildet werden, in den der Vorstand sachkundige Vereinsmitglieder als Berater beruft. Die Vorsitzenden von Arbeitskreisen oder Fachgruppen sind geborene Mitglieder des erweiterten Vorstandes. Der Vorstand tritt im Bedarfsfall zusammen. Er beschliesst in allen Dingen, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Es entscheidet die einfache Mehrheit. Über die Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von dem Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
§8 Zur Erfüllung des Vereinszweckes kann der Vorstand Arbeitskreise bilden und deren Vorsitzende bestellen. Er ist berechtigt, zu seinen Sitzungen weitere Personen hinzuzuziehen.
§9 Ein Beschluss über die Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins bedarf der Mehrheit von 3/4 der in der Mitgliederversammlung erschienenen Mitglieder.
§10 Die Satzung tritt am Tage ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.
Stand 15.1.1998
Projekte Erinnerungstafeln
Eine Reihe von Persönlichkeiten, die in Neuss vieles bewirkt haben, sind durch Bronzetafeln geehrt, so z.B.:
Oberbürgermeister/Bürgermeister Peter Wilhelm Kallen und Herbert Karrenberg, Bronzetafel an dem Gebäude der Sparkasse Neuss, Peter-Wilhelm-Kallen-Straße, zur Erinnerung an die beiden Oberbürgermeister, die auch Bürgermeister waren in der Zeit, in der Neuss aus Trümmern zur sozialen Großstadt wurde. Künstler: Günther Happekotte.
Schau- und Orientierungstafeln Eine Stadt am Wasser
Der Nordkanal, der einst vom Rhein bis in die Maas führen sollte.
Daß Neuss von einer Anzahl Wasserläufe durchzogen wird, ist nicht jedem bekannt. Vergessen sind auch Flüsse wie die Krur und andere. Um das Vergessenwerden zu verhindern und auch Orientierung zu geben, haben die Heimatfreunde vier Orientierungstafeln an verschiedenen Stellen angebracht: