Von den Klostergebäuden ist nichts mehr zu sehen, sie sind zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgerissen worden, um die Klarissenstraße zu verbreitern.
Der Eingang zum Klosterkomplex befand sich an der Oberstraße. Die 29 Meter lange und 11 Meter breite Kirche erstreckte sich längs der Klarissenstraße, auf ihrem Dach ein Dachreiter. Hinter der Kirche entlang der Klarissenstraße gab es eine solide Mauer, die in einem Türmchen an der Straßenecke zur heutigen Michaelstraße endete. Die Straßenfront dieses Komplexes lag damals etwa in der heutigen Straßenmitte. Die Kirche bildete die südliche Längsseite eines Rechtecks von Klostergebäuden, die sich um einen Innenhof gruppierten. Hier hat sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch der Kreuzgang befunden.