§1

Der 1928 gegründete Verein führt den Namen „Vereinigung der Heimatfreunde Neuss“. Er hat seinen Sitz in Neuss und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.


§2

Die Vereinigung der Heimatfreunde Neuss hat den Zweck, die ideellen und kulturellen Werte der Heimat zu pflegen, die Heimatliebe zu stärken und die Kenntnis von der näheren und weiteren Heimat zu fördern. Sie will alle, die in Neuss zugezogen sind, mit ihrer Heimat auch innerlich verbinden.

Zu diesem Zweck widmet sich die Vereinigung der Heimatfreunde Neuss

  1. der Erforschung und Darstellung der Geschichte, des Lebensraumes und des Volkstumes der Stadt Neuss.
  2. der Naturkunde, dem Naturschutz und der Landschaftspflege, 3. dem Städtebau, der Bau- und Denkmalpflege in der Stadt Neuss und ihrer Umgebung,
  3. der Pflege des Volkstumes, des Brauchtums, der Mundart und der Volksmusik,
  4. der Pflege der menschlichen Beziehungen innerhalb der Stadt Neuss, insbesondere zur Förderung des gemeinsamen Bewußtseins der Neusser Bürger.

§3

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemässen Zwecke Verwendung finden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile. Der Anspruch auf Auszahlung eines Auseinandersetzungsguthabens im Falle des Ausscheidens aus dem Verein oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist ausgeschlossen. Bei Liquidation des Vereins fällt das verbleibende Restvermögen an die Stadt Neuss, die es unmittelbar und ausschliesslich für gemeinnützige Zwecke nach Möglichkeit im Sinne des Vereinszweckes zu verwenden hat. Im Rahmen der Geschäftsführung dürfen keine Personen durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch Vergütung begünstigt werden.


§4

Mitglieder der Vereinigung der Heimatfreunde Neuss können alle Personen werden, die die Ziele der Vereinigung fördern wollen. Der Beitritt ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen seine Ablehnung ist Berufung an die Mitgliederversammlung möglich. Diese entscheidet endgültig.

Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag. Seine Höhe setzt die Mitgliederversammlung fest.


§5

Organe des Vereines sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

Ehemalige Vorsitzende können durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenvorsitzende ernannt werden. Sie sind befugt, an den Sitzungen des Vorstandes stimmberechtigt teilzunehmen.


§6

Die Mitgliederversammlung findet mindestens jährlich einmal statt. Zu ihr ist durch den Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 7 Tagen und unter Mitteilung der Tagesordnung einzuladen.

Außerdem ist eine Mitgliederversammlung auf Verlangen von mindestens 30 Mitgliedern innerhalb von 3 Wochen einzuberufen.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Über die Beschlüsse der Versammlung ist eine von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnende Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift ist den Mitgliedern entweder in Abschrift zuzuleiten oder aber in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung vorzutragen.


§7

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung unter Benennung ihres Amtes auf drei Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist möglich. Es kann ein erweiterter Vorstand gebildet werden, in den der Vorstand sachkundige Vereinsmitglieder als Berater beruft.

Die Vorsitzenden von Arbeitskreisen oder Fachgruppen sind geborene Mitglieder des erweiterten Vorstandes.

Der Vorstand tritt im Bedarfsfall zusammen. Er beschliesst in allen Dingen, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Es entscheidet die einfache Mehrheit. Über die Sitzung des Vorstandes ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von dem Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.


§8

Zur Erfüllung des Vereinszweckes kann der Vorstand Arbeitskreise bilden und deren Vorsitzende bestellen. Er ist berechtigt, zu seinen Sitzungen weitere Personen hinzuzuziehen.


§9

Ein Beschluss über die Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins bedarf der Mehrheit von 3/4 der in der Mitgliederversammlung erschienenen Mitglieder.


§10

Die Satzung tritt am Tage ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.


Stand 15.1.1998