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Absage: Nüsser Ovend 2022 findet nicht statt

Der Elferrat der Heimatfreunde sagt den Nüsser Ovend 2022 ab.

Der Ovend war unter dem Motto „Ob Pettikoot, ob Elvistoll, bem Ovend jonnt se all op Roll!“ geplant, alle Künstler bereits engagiert. „Wir verlassen uns nun darauf, dass die entstehenden Kosten über den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen erstattet werden“, sagt Jean Heidbüchel, Präsident des Elferrats der Brauchtumsgruppe der Heimatfreunde. Der Elferrat hat über die Weihnachtsfeiertage einstimmig beschlossen: Angesichts der Pandemieentwicklung sowie der eindeutigen Signale der Karnevalsverbänden und der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist es nicht sinnvoll, Ende Januar eine Karnevalsveranstaltung durchzuführen. „Als Ehrenamtler gehen wir nun davon aus, dass wir mit der Verantwortung, die wir mit der freiwilligen Absage übernehmen, nicht alleine gelassen werden“, so Heidbüchel. Eine Registrierung beim Sonderfonds ist bereits erfolgt, ein Antrag wird nun nach der Absage gestellt.

Nüsser Ovend: Programm- und Sessionsheft erscheint

Elferrat stellt das Sessionsheft vor: Geschichten rund um Brauchtum und Karneval

Das Sessionsheft der Karnevalsgruppe der Heimatfreunde gehört zum Nüsser Karneval wie der Kappessonntagszug und der Nüsser Ovend. Und dieser Etappenschritt ist nun getan: Das Programm- und Sessionsheft ist gedruckt, es liegt im Neusser Einzelhandel aus und trägt den Titel: „Ob Pettikoot, ob Elvistoll, bem Ovend jonnt se all op Roll!“

Das Motto ist rockig, das Titelbild vom musizierenden Künstler Markus Exner ebenfalls. Ob der Ovend in diesem verflixten zweiten Corona-Winter stattfinden kann, bleibt offen: Der Elferrat wird die Pandemieentwicklung beobachten wie jeder andere Veranstalter.

Das Programm jedenfalls steht: Die Tanzgarde der Heimatfreunde vom TSV Norf ist dabei, „die Flitsch“ JP Weber und die Band „Pläsier“ kommen aus der Karnevalshochburg Köln, Tilly Meester hat zugesagt, genau wie der Nüsser Jung Markus Titschnegg und der Kaarster Sänger Chris Kauffmann mit der tollen Stimme. Die Neusser würden beim Ovend wieder auf ihre Kosten kommt, mit Nüsser und kölschen Klängen, mit feinster Rhetorik, bei dem die Lokalprominenz durch den Kakao gezogen wird. Die natürlich, wie immer, in der ersten Reihe sitzen würde und mitlacht: Die Grußworte für das Sessionsheft haben sie jedenfalls gerne zugeliefert.

66 jecke Seiten purer Karneval: Das Sessionsheft bietet mehr als das Programm selber. Berichtet wird zum närrischen Jubiläum des Neusser Heimatliedes – geschrieben für den Nüsser Ovend! Berichtet wird über das rheinische Winterbrauchtum. Und einen Einblick in den Trainingsalltag der Tanzgarde während der Corona-zeit gibt es auch.

„Der Karneval ist Bestandteil des rheinischen Jahresverlaufs. Das Sessionsheft ist für die Nüsser Jecken, das kann uns auch die Pandemie nicht nehmen“, sagt Jean Heidbüchel, Präsident des Elferrats der Heimatfreunde „Wir wünschen den Leserinnen und Lesern eine großartige Lektüre über die Weihnachtstage, und hoffen, dass die Texte und Bilder Freude bereiten“, ergänzt Dennis Volkeri, Vizepräsident.

In diesem Sinne: Helau! Oder wie wir Heimatfreunde sagen: So faß wie Nüss – halt faß!

Kontakt: Jean Heidbüchel, 02131 1537661

Das Programmheft ist hier abrufbar.

Nüsser Ovend 2022 findet statt

Am 29. Januar 2022 werden karnevalistische Nüsser Töne im Gare du Neuss erklingen. Beginn ist wie immer um 19.11 Uhr. „Nach der frühen und richtigen Absage im letzten Jahr wollen wir nun genauso früh den Neusser Karnevalisten, unseren Künstlern und unserem traditionellen Vermieter vom Gare du Neuss Planungssicherheit geben“, so Jean Heidbüchel, Präsident des Elferrats der Heimatfreunde.

Das Motto ist noch unter Verschluss und wird mit Beginn des Kartenvorverkaufs bekannt gegeben. Das Programm steht bereits: Die Besucher des Nüsser Ovends dürfen sich auf eine bunte Mischung aus Nüsser und kölschen Tönen, aus Bekanntem und Neuem freuen. Klar ist wie jedes Jahr seit der Neuauflage des Ovends in 2018: Ein Schwerpunkt liegt auf dem Lokalkolorit, wieder ergänzt um Töne aus der nahen Karnevalshochburg auf der linken Rheinseite. Eines wird vorab auch schon verraten: Es könnte durchaus auch rockig werden!

Der Regel von Hausherr Kay Schlossmacher, dem Betreiber des Gare du Neuss folgend, gilt für die Besucher des Ovends die 2G-Regel: Nur Geimpfte und Genesene werden eingelassen (Ausnahme: ein PCR-Test wird akzeptiert ausschließlich für Schwangere und Personen, die mit Attest nachweisen, dass sie nicht geimpft werden dürfen). „Wir unterstützen das voll. Jede Impfung unterstützt Gastronomie, Veranstaltungsbranche und Brauchtum und macht die Notwendigkeit von Schließungen unwahrscheinlicher“, sagt Vizepräsident Dennis Volkeri stellvertretend für den gesamten Elferrat. Pandemieentwicklung und Änderungen der gesetzlichen Regelungen werden natürlich laufend beobachtet und berücksichtigt.

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