Autor: Frank Westphal (Seite 2 von 154)

Die Radiogruppe der Heimatfreunde hat einen neuen Beitrag über Anne Maria Holt erstellt

Frau Anna Maria Holt war 21 Jahre Mitglied des Stadtrates von Neuss. In einem Studiogespräch mit Heinz Günther Hüsch gibt sie im Bürgerfunk der Heimatfreunde Neuss einen interessanten Rückblick auf ihren Lebensweg, ihre berufliche Tätigkeit in einer japanischen Firma in Düsseldorf, ihr Studium, die Tätigkeit an der Volkshochschule Kaarst und in ihrer politische Arbeit. Sie war insbesondere sozialpolitisch engagiert als Vorsitzenden des Sozialauschusses und als Mitglied des Verwaltungsrates des Lukaskrankenhauses und in der Kulturpolitik.
 
Alleinerziehende Mütter und Frauen in besonders schwieriger Lage waren ein Schwerpunkt ihrer Arbeit – aber auch der Einsatz für eine Haltestelle der Regiobahn Kaarst-Neuss in der Neusser Nordstadt. Seit vielen Jahren arbeitetet sie im Vorstand der Heimatfreunde Neuss.
 
Radio News89,4 sendet das Studiogespräch am 23. Juni 2022 nach den Nachrichten um 20 Uhr. Später ist die Sendung auch im Internet in der NRWision-Mediathek-Heimatfreunde Neuss weltweit zu hören.

Die Heimatfreunde erinnern an den 26 Juni des Jahres 1475

Karl der Kühne rückt nach seiner 11 monatigen Belagerung von  der Stadt Neus endgültig ab. Neuss ist wieder frei und unterstellt sich dem Schutz des Deutschen Kaisers und des Papstes und beginnt damit, die Zerstörungen des Krieges zu beseitigen und damit, eigene Münzen zu prägen.
Es werden rund 90 verschiedene Fassungen. Eine davon -12 fach vergrössert – haben die Heimatfreunde in den Bodenbelag der Fussgängerpassage „an der Münze“ in der Stadtmitte eingebaut.

Erinnerung an den 12. Juni 1475

Die Heimatfreunde erinnern an den 12.  Juni des Jahre 1475. In seinem Feldlager vor Neuss vereinbarte Kaiser Friedrich III. mit dem fürchterlichen Feind von Neuss, Herzog Karl von Burgund, das Ende der nun schon 11 Monate andauernden Belagerung der Stadt Neuss. Neuss wird befreit! Der Belagerer und Reichsfeind Karl muss mit seinem Heer –  es war das grösste der damaligen Zeit – von den Neussern besiegt abziehen. Noch etwas anderes vereinbarten Friedrich und Karl: Die Verlobung des Sohnes des Deutschen Kaisers, der einmal selbst Kaiser werden würde, Maximilian, mit der reichen Erbtochter des Herzoges Karl.  Was zunächst als „hohe Politik“ erschien wurde zu einer Liebesehe. Getreu dem Spruch der österreichichen Habsburger: „Mögen andere Krieg führen – Du glückliches Österreich heirate. Denn was anderen Mars, der Gott des Krieges, bringt, gibt dir Venus, die Göttin der Liebe“.

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